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Sexualisierte Gewalt: Des Rudels Kern

Die rassistische Hysterie nach den Übergriffen in verschiedenen deutschen Städten schadet den Opfern, weil sie eine wirkliche Debatte über sexualisierte Gewalt verhindert.

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lupuson2 07.01.2016, 17:01
20.

Vielleicht wäre der Kolumnistin anzuraten, den internen Bericht der Kölner Polizei zur Kenntnis zu nehmen, bevor sie Vergleiche mit dem Oktoberfest zieht.

Frau Stokowski leidet entweder unter einer Wahrnehmungsstörung oder einem intellektuellen Defizit.

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peterbuske 07.01.2016, 17:01
21. selbst wenn - eben!

"Aber selbst wenn sämtliche Menschen mit Migrationshintergrund sofort aus Deutschland abgeschoben würden, gäbe es noch massenhaft sexualisierte Gewalt" Richtig. Aber Übergriffe wie zu diesem Silvester gäbe es nicht!

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ostfriesenjunge 07.01.2016, 17:01
22. warum

vermengen sie diese, bisher noch nie in deutschland in diesem umfang vorgekommenen übergriffe, mit häuslicher gewalt, statistik u.a.m.
WAS wollen sie uns damit sagen?
ball flachhalten oder so?
ich glaube, als betroffene wären sie bis heute nicht in der lage, auch nur irgend etwas zu schreiben....

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nachtmacher 07.01.2016, 17:05
23. Ich will

aber das Verhalten verschiedener Männer mit wahrscheinlich unterschiedlichen "Herkünften" unabhängig von der Aufenthaltsdauer in diesem Lande ist seit langem bekannt. Wird auch "unter der Hand" seit Jahren thematisiert. Fragt Türsteher und Leute, die im Nachtleben arbeiten oder Mitarbeiter verschiedener Ämter. Bloß so massiv ist das noch nicht aufgetreten. Lasche Justiz und komplett fehlende Antwort des Rechtsstaates über Jahre hinweg haben das Problem so groß werden lassen. Als letztes jahr bei uns massiv aggressiv an den Haustüren gebettelt wurde und mein 80jähriger Vater dabei bedrängt wurde hatte man den Eindruck, es bereite den polizeibeamten körperliche Schmerzen eine Anzeige aufzunehmen. Fragen sie mal eine Kindergärtnerin, was passiert, wenn ein 6-jähriger so eine Einstellung an den Tag legt. Antwort: Nichts. Unsere Gesellschaft ist so tolerant gegenüber Untoleranz geworden, dass in der Diskussion vielen anscheinend nur die Flucht auf eine andere Ebene bleibt. Anstatt die Dinge beim Namen zu nennen und Maßnahmen (möglichst wirksame) zu ergreifen wird über die bösen Männer im Allgemeinen schwadroniert. Sexualisierte Gewalt ist natürlich ein Thema, dass auch dringend in Angriff genommen werden muss. jetzt aber zu pauschalisieren und abzulenken verstärkt nur den Eindruck der Hilflosigkeit und Ratlosigkeit in medien und Politik. letztes Jahr wurde ein schwarz-weiß-Denken etabliert (vor allem von Medien und Politik), dass jetzt allen auf die Füße fällt.

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schmidt herbert 07.01.2016, 17:05
24. Die Studie,

die Sie hier mit "aber man müsste sie auch mal lesen" ankündigen, ist über 10 Jahre alt. Sie basiert auf 10.264 Interviews, die bundesweit von Februar bis Oktober 2003, also vor 13 Jahren durchgeführt wurden.
Um gegen Männer zu hetzen ist mir das nicht aktuell genug.

Und Ihre "EU-weite Studie" besagt, dass 55 % der Frauen irgendeine Form der sexuellen Belästigung erlebt haben. IRGENDEINE, dazu gehören laut Studie auch "unangemessene Annäherungsversuche in den neuen sozialen Medien oder E-Mails oder SMS-Nachrichten mit eindeutig sexuellem Inhalt."

Weiterhin differenziert keine der beiden Studien zwischen Frauen und Männern als Täter...

Bleiben Sie bitte seriös und überspitzen Sie nicht populistisch.
War es nicht das, was Sie in Ihrer Kolumne angeprangert haben???

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pirat_andi 07.01.2016, 17:05
25. Nicht ALLE Männer pauschal verurteilen

Natürlich darf man nicht berichten, es handele sich um Männer "nordafrikanischer Abstammung" wenn kein einziger Täter feststeht. Das stimmt ja auch gar nicht, denn wie jetzt Polizisten, die an den Vorfällen beteiligt waren, aussagen, hätten sie sehr wohl Männer an dem Abend vorübergehend festgenommen und diese seien mehrheitlich Syrer gewesen, also keine Nordafrikaner. Problematisch an dem vorliegenden Artikel ist jedoch, dass hier pauschal ALLE Männer in Bezug zu Frauengewalt angegangen werden. Das liegt im Trend, ist aber falsch, da in Köln auf jeden Fall eine bestimmte wie auch immer geartete Gruppe für die Verbrechen verantwortlich ist. Männer die in großen Gruppen Jagd auf Frauen machen gab es in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nämlich nicht. In dem Artikel werden die ganzen Fortschritte die es in Deutschland innerhalb der letzten Jahrzehnte bei der Gleichberechtigung gab einfach ingnoriert!

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franko_potente 07.01.2016, 17:06
26. jain

Nicht ganz Frau S.

Sexualisierte Gewalt ua treten bei allen Grossveranstaltungen und auch in Dorfdiscos auf. Was aber bisher nicht da war, ist die Art und Weise, die schiere Menge, die Dreistigkeit und Konsequenz in ihrem Handeln. Und wer da jetzt sagt, das könnte beim Karneval genauso geschehen mit deutschen Männern, dem möchte ich entgegnen: Wohl eher nicht. Das hat man in Mitteleuropa so noch nie erlebt und es muss hier möglich sein, mal ganz plakativ mit dem Finger zu zeigen

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etwilli 07.01.2016, 17:07
27. Es geht um mehr als um sexistische Gewalt

Wir Bürger zahlen einen hohen Anteil unserer Einkommen an Steuern. Der von uns finanzierte Staat soll das Leben der Bürger und die Gesellschaft organisieren, sie schützen und gesellschaftliche Konventionen durchsetzen! Konsens war: Parteien zeigen in ihren Programmen ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Gesellschaft, die Bürger wählen das mehrheitsfähigste Programm und die "Politik" setzt es um, indem sie den Staat unter Verwendung unserer Steuern entsprechend organisiert. Müssen Bürger nun zunehmend Angst haben? Nur Beispiele: * Sicherheit: Polizei unterbesetzt und kaputtgespart..., Behörden unterbesetzt und nur teilweise handlungsfähig, Armee - nur teilweise einsatzfähig... Gesetze und Regeln werden immer weniger durchgesetzt! In vielen Städten gibt es schon Gebiete, in denen Polizei keine Rolle mehr spielt. * Infrastruktur: z.B. Straßen und Brücken zunehmend kaputt, Privatisierung und damit Verteuerung von Grundbedürfnissen... * staatliche Vorsorge: Bildung unterfinanziert, Schulen baufällig, öffentliche Einrichtungen werden reduziert... Abwälzung staatlicher Aufgaben auf "ehrenamtliche Helfer"... Wo sind unsere Steuern hin?! Kann in D die öffentliche Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden? Ist Köln ein Warnzeichen? Muss nun der einzelne Bürger sein persönliches Verhalten ändern oder sogar selbst für Sicherheit und das Funktionieren der Gesellschaft sorgen? Entwickelt sich unser Staat und die Gesellschaft noch in unserem Sinne, im Sinne der BürgerInnen?

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mercooles 07.01.2016, 17:08
28. Pragmatismus wäre dringend angebracht

Die wahren Hintergründe für die Vorfälle in Köln, HH.. ect. sind bislang weitesgehend unklar. Man wird also wohl warten müssen, bis sich das einigermassen aufklärt.
Was ich nicht verstehe ist, warum Sie die Medien für etwas kritisieren, was sie in Vollendung mit Ihrem Artikel selbst tun - nämlich aufstacheln.
Hintergründe für Vorfälle wie in Köln sind eine Sache, aber nicht nur der Staat, oder die Leute in D sollten sich hinterfragen, wie sie zum Thema "Ausländer" denn wirklich stehen, auch die Journalisten könnten die aktuelle Hysterie sehr gut nutzen um sich ernsthaft zu fragen, welchem Wert sie tagtäglich hinterherschreiben.
Wenn man als Mensch "Vernunft" anstrebt, muss man diesem Credo auch in seinem Beruf folgen und nicht sinnlos aufstacheln.Wenn zu viele Leute das eine wollen, aber das andere tun richtet das mit Sicherheit auch irgendwann einen Schaden an der Gesellschaft an.

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Crom 07.01.2016, 17:08
29.

"Hauptsache, der deutsche Mann muss nie sein eigenes Verhalten hinterfragen."

.... und das muss er ja als Täter per Definition immer.

In Köln ging es nicht primär zum sexuelle Gewalt sondern darum, Frauen auszurauben. Als zweites geht es um Polizeiversagen und als drittes darum, dass hier organisiertes Verbrecher neuer Qualität am Werk ist, deren Täter sich vornehmlich aus einem bestimmten Kulturkreis rekrutieren.

Aber Hauptsache wir finden trotzdem etwas, woran der deutsche Mann wieder mal Schuld ist.

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