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Sexualisierte Gewalt: Des Rudels Kern

Die rassistische Hysterie nach den Übergriffen in verschiedenen deutschen Städten schadet den Opfern, weil sie eine wirkliche Debatte über sexualisierte Gewalt verhindert.

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nullneunelf 07.01.2016, 22:10
660.

Zitat von Menschlicher
Und wie erklären Sie sich, dass 35% der deutschen Frauen laut einer Studie sexuelle und/oder physische Gewalt erleiden müssen? http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/eu-studie-frauen-erleben-haeufig-psychische-und-physische-gewalt-a-956872.html
Und wie erklären Sie sich, dass es dabei um völlig andere Ereignisse geht? Ereignisse, über die die Opfer einer solchen Horde nur milde lächeln würden? Das Ausmaß an Verachtung für die Opfer, was mit diesen Schönfaseleien hier losgelassen wird, ist ekelhaft. Hat irgendjemand bestritten, dass es Gewalt in/außerhalb Beziehungen, sexuell und nicht sexuell, gibt? Ist das nur eine Erklärung für ein hier nie dagewesenes Gruppenverhalten völlig enthemmter Typen, die die grundlegensten Rechte ihrer völlig beliebigen Opfer in aller Öffentlichkeit mit Füßen treten? Zu dieser indoktrinierten Weltsicht gratuliere ich Ihnen sehr herzlich, unfassbar, was die linke Verdummungsmaschinerie hervorgebracht hat.

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Tom K 07.01.2016, 22:15
661.

Natürlich ist es falsch, alle syrischen Asylbewerber pauschal für die Taten von eine paar Tausend Landsleuten verantwortlich zu machen. Aber genauso falsch ist es, pauschal alle ins Land zu lassen, die "hier" schreien. Wir müssen diejenigen, die unser Land kommen wollen, aussuchen. Wir haben ein Recht darauf, zu bestimmen, wer unsere neuen Nachbarn sind. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Noch eins: man muss keine Feminist sein, um zu verstehen, dass Vergewaltigungen ein Verbrechen sind. Dieses Relativieren, das in dem Artiekl wieder zum Ausdruck kommt, muss aufhören.

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sbeuing 07.01.2016, 22:19
662.

welche rassistische Hysterie denn bitte? Die Reaktionen sind doch weit überwiegend gemäßigt und an Fakten orientiert.

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Studi82 07.01.2016, 22:22
663. Verkehrter Ansatz

Leider am Thema vorbei geschossen würde meine Deutsch Lehrerin jetzt sagen. Der Hintergrund des Aufschreis ist die völlig andere Wahrnehmung von Mann/Frau in der arabischen Welt. Siehe nur Ehrenmorde, da denken die Männer der Familie noch bestimmen zu dürfen was die Frau darf und was nicht. Vom Kopftuch als Symbol der Unterdrückung gar nicht erst gesprochen. Vielleicht hätte die Autorin einfach mal dabei sein müssen in Köln um den Unterschied dieser Situation und einem Klapser auf den Po auf dem Oktoberfest zu verstehen. Aber andere Personen dumm nennen scheint zu einfach in unserer Zeit.

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sbv-wml 07.01.2016, 22:22
664. Nee,nee Frau Stokowski

Dem zweiten Satz Ihres Beitrages muss ich widersprechen.
"Die Debatte um muslimische Migranten hat ihren bisherigen Hysterie-Höhepunkt erreicht."
Die Hysterie wird weitergehen und bei jedem bekannt werdenden Vorfall größer werden.
Und zum Leidwesen der Medien lassen sich solche Vorfälle auch nicht mehr verniedlichen.

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unkenrufer 07.01.2016, 22:25
665. Dummdreist

Also Frau Stokowski ich fasse mal Ihre Argumentation zusammen:
1. Wir wissen nicht wer die Täter waren. Sie waren dunkelhäutig und sprachen arabisch. Damit ist noch bewiesen, dass sie Migranten sind. Vielleicht waren es ja auch deutsche Studenten der Islamwissenschaft, die sich angesichts des bevorstehenden Karnevals die Gesichter schwarz angemalt haben, um zu verbergen, dass sie Deutsche sind.
2. Denjenigen, die sich über die Vorfälle in Köln empören geht es nicht um den Schutz der Frauen. Für sie ist Köln nur ein Vorwand um fremdenfeindliche Hetze zu betreiben. Würde es ihnen um den Schutz der Frauen vor sexueller Gewalt gehen, hätte sie sich schon vor vier Jahren aufregt, als einer Frau beim Oktoberfest unters Dirndl gegriffen wurde.
3. Viel schlimmer als die Vorfälle in Köln ist der alltägliche Sexismus a la Rainer Brüderle.
4. Schlussfolgerung: Reden wir also nicht über Köln, sondern lieber darüber, wie wir den deutschen Männern ihren Sexismus austreiben können.

Frau Stokowski, jetzt stellen Sie sich einmal folgendes vor:

Ein Mann mit Glatze in brauner Uniform mit Hakenkreuz schlägt einen ihrer Antifa-Freunde auf offener Straße krankenhausreif und Sie lesen am nächsten Tag in der Zeitung:
Es ist keineswegs erwiesen, dass der Mann ein Nazi war, vielleicht war sein eigenes Hemd ja in der Wäche und er hat sich das braune Hemd seines Nachbarn geliehen. Es kann nicht ausgeschlossen werden dass der Mann in Wirklichkeit ein Anhänger der Linken ist und der Vorfall im Zusammenhang mit einer Fehde zwischen konkurrierenden linken Gruppierungen steht.

Außerdem geht es denjenigen, die sich jetzt über diese Prügelei aufregen gar nicht darum, politische Gewalt zu verhindern. Schließlich haben sich diese Leute ja noch nicht über den Straßenterror der Antifa in Leipzig aufgeregt. Denen geht es nur darum politisch nicht genehme Strömungen zu verunglimpfen.
Beschäftigen wir uns also nicht weiter mit der Prügelattacke sondern führen wir eine Grundsatzdebatte über die Ursachen politischer Gewalt darüber wie wir zukünftig Gewalttaten der Antifa verhindern können.

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tizona 07.01.2016, 22:26
666.

Wenn Merkel jetzt von Abschiebungen spricht, dann ist das der leicht durchschaubare Versuch, ihre Verantwortung für das bereits entstandene und noch zu erwartende Chaos abzustreiten. Erinnert mich an einen Brandstifter, der selbst die Feuerwehr benachrichtigt.

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