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Sexuelle Belästigung: Gibt es eine weibliche Geheimwaffe?
DPA

Frauen haben es angeblich sehr leicht, unliebsame Kerle zu beseitigen: Sie können einfach behaupten, ein Mann habe sie sexuell belästigt - dann sind dessen Ruf, Familie und Karriere futsch. Wenn es nur so einfach wäre.

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kuschkusch 10.01.2017, 14:45
1.

"Wer das glaubt, muss aber irgendwie auch erklären können, warum auf diese Art nicht reihenweise unliebsame Männer aus dem Weg geschafft werden."

Wer sagt Ihnen denn, dass dem nicht so ist?

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riedlinger 10.01.2017, 14:47
2. Bin sehr enttäuscht

Eine üblere Verhöhnung der Herren Andreas Türck, Jörg Kachelmann, Horst Arnold, Gustl Mollath und sicherlich Tausender unprominenter Leidensgefährten ist mir noch nicht über den Weg gelaufen. Ich bin sehr enttäuscht, Frau Stokowski. Sonst schreiben Sie so viel Kluges. Schade!

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insert Randomname here 10.01.2017, 14:50
3. Belästigung

Musste den Arbeitgeber wechseln, da mir eine Kollegin Belästigung vorgeworfen hatte, welche vorher umfangreich mit mir geflirtet und Interesse gezeigt hatte. Passiert mir nie wieder. Braucht man sich als Kerl auch nicht zu wehren, hat man sofort und immer verloren.

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Fait Accompli 10.01.2017, 14:52
4. Das funktioniert leider nicht...

... dieser "logische Kunstgriff", dass nur weil die Mächtigen und unliebsamen immer noch an der Macht sind, der Missbrauch des Vorwurfes der sexuellen Belästigung gar nicht möglich sei. Genausogut könne man behaupten, dass man reiche Menschen gar nicht bestehlen könne, denn wenn dem so wäre, würde es ja kaum noch reiche Menschen geben. Und die -äh- Goldbarren und Gemälde unter meinem Bett sind daher völlig legal und selbstverständlich nicht einem reichen Bonzen geklaut, denn wie gesagt, das geht ja gar nicht.

Also bitte: Alles was man missbrauchen kann, wird auch missbraucht. Irgendwo von irgendjemanden. Ein üiese Leute gibt es überall in jeder Bevölkerungsgruppe, in jeder sozialen, ethnischen und kulturellen Schicht. Und damit auch unter Frauen.
Behaupten Sie bitte nicht, solche Verbrechen können deswegen nicht von Frauen begangen werden, einfach weil sie Frauen sind.

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brandyandy 10.01.2017, 14:53
5. Hm,

fehlt da nicht was? Runterscrollen nutzt nichts. Ein Zweiteiler? Oder nur ein teaser für das Buch? Liest sich wie eine Einleitung. Warum geht es denn nicht?

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andré_nalin 10.01.2017, 14:53
6. Der Fall Assange ist ihnen noch im Gedächnis?

Bei Julian Assange muss man davon ausgehen das er genau mit solch fabrizierten Vorwürfen kalt gestellt wurde....ja, es gibt nicht nur Verschwörungstheorien sondern auch eine Praxis:
http://observer.com/2016/02/exclusive-new-docs-throw-doubt-on-julian-assange-rape-charges-in-stockholm/

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hinschauen 10.01.2017, 14:56
7. Selbstentlarvend

Frau Stokowski, mal wieder argumentieren Sie so kreuz und quer, dass man kaum weiß, womit man anfangen soll. Erstens geht es natürlich nicht nur um prominente Männer, deren Leben durch solche Anschuldigungen ruiniert werden kann und oft auch wurde. Zweitens zeigen ja gerade die Vorwürfe gegen viele prominente Männer erstmal, dass es solche Vorwürfe gibt. Für sie ist der Umstand, dass nicht alle daraufhin zurücktreten mussten oder ihren Job verloren (Beispiele, wo das geschehen ist, vermeiden sie tunlichst), ein Beleg dafür, dass Frauen nicht die Macht haben, Karrieren durch falsche Anschuldigungen zu zerstören. Dabei ist ist es doch genau umgekehrt: es zeigt, dass es überhaupt versucht wird. Dass es nicht immer klappt, kann man genauso gut als Beleg dafür werten, dass es nicht immer gelingt. Weil gottseidank oft doch noch rechtstaatliche Mittel und Vernunft greifen. Für Sie wäre es aber offensichtlich schöner, wenn auch das noch verschwände. Das sagen Sie ja eigentlich selbst schon im Vorspann Ihrer Kolumne: "Wenn es doch so einfach wäre."

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amin_dollar 10.01.2017, 14:56
8. nicht immer einsetzbar

Die "Waffe" ist nicht immer einsetzbar gegen x-beliebige... Es müssen schon einige Fakten geschaffen werden aber dann gibt es genug Fälle die so einen Akt des Missbrauchs belegen. (Monica Levinski, Kachelmann (einfach mal "Wetter Vergewaltigung" googlen), Gina Lisa, Michael Jackson, Bill Cosby). Natürlich sind auch einige Fälle der realen Vergewaltigung dabei, diese würden dann aber vollkommen in den Hintergrund treten sobald es zuviele "Fake" fälle gibt. Auch das Risiko der Verleumdung ist nicht ohne (siehe Gina Lisa) und das Risiko der Rache des meist etwas aggresiveren Gegenübers ist auch nicht zu vergessen. Andererseits wie sieht die Statistik männlich und weiblich als Opfer aus? und wird in einer Gerichtsverhandlung bei einer weiblich -> männlich Vergewaltigung der Richter nicht einfach müde lächeln und einen Vorwand statt einer Verurteilung vorziehen?

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bestrosi 10.01.2017, 14:57
9. Gratulation

Eine berechtigte Sorge mit wenig Aufwand ins Lächerliche gezogen, so geht heute Journalismus.

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