Forum: Kultur
Sexuelle Belästigung: Gibt es eine weibliche Geheimwaffe?
DPA

Frauen haben es angeblich sehr leicht, unliebsame Kerle zu beseitigen: Sie können einfach behaupten, ein Mann habe sie sexuell belästigt - dann sind dessen Ruf, Familie und Karriere futsch. Wenn es nur so einfach wäre.

Seite 3 von 21
derLordselbst 10.01.2017, 15:10
20. Kolumne genauso klischeehaft wie die

Ein perfektes Verbrechen, wo man sich auf extrem persönlicher Ebene bloßstellen muss? Wo Aussage gegen Aussage steht und man zwar jemanden mit Dreck bewirft, aber sich selbst die Hände dreckig macht? Was für eine hohle Aussage!

Was soll uns die Kolumne denn jetzt sagen? Soll man statt Frauen als Opfer sexueller Gewalt jetzt Männer verhöhnen, für die der Vorwurf Sexualtäter zu sein, nicht weniger gravierend in das Leben eingreift (auch wenn er entkräftet werden kann)?
Gerade ein so schwieriges Thema verdient eine differenzierte Betrachtung und kein wie Kaffee in die Tastatur gekipptes Pamphlet in Kurzform.

Beitrag melden
Gerd@Bundestag.de 10.01.2017, 15:11
21. Nö!

"Wer das glaubt, muss aber irgendwie auch erklären können, warum auf diese Art nicht reihenweise unliebsame Männer aus dem Weg geschafft werden. "
-Nö, muß er nicht. Sie muß nur gucken, was mit freigesprochenen Angeklagten passiert.....

Beitrag melden
nibal 10.01.2017, 15:13
22. Warum es so leicht ist

Auch wenn Frau Stokowski mit ihrer Kritik im Grunde nicht falsch liegt - gibt es ein wichtiges Detail, das übersehen wird. Der Unterschied zwischen einem rechtmäßig und einem fälschlich Anklagten: Der eine ist schuldig, der andere nicht. Während der eine eben genau jene Schlupflöcher sucht und zudem auch von der Persönlichkeit meist so gestrickt ist, dass er sich keiner Schuld bewusst ist und vieles auf widerliche Art an ihm abzuperlen scheint, wird der andere von der falschen Anklage allein schon fast komplett von den Füssen gerissen. Es ist tatsächlich leider so, dass es viel leichter ist als Schuldiger davon zu kommen, als als Unschuldiger seine Unschuld zu beweisen. Weil Ersterer davon kaum belastet wird, Zweiterer daran oft (fast) zerbricht.

Beitrag melden
sPeterle 10.01.2017, 15:14
23. freundliche Worte

genau das ist der Grund warum Männer heut zu Tage den Teufel tun und einer Frau herzlich oder charmant entgegen treten. Mobben ist akzeptierter als ein Kompliment....
Danke für die Förderung der menschlichen Kommunikation.

Beitrag melden
molokai 10.01.2017, 15:14
24. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Es gibt viele Situationen, bei denen grundsätzlich die Anwesenheit einer weiteren Person als Zeuge sinnvoll ist, z.B. Prüfungen jeglicher Art, Beratungen im anwaltlichen oder ärztlichen Bereich, dienstliche Besprechungen. Ein weiteres 'gutes' Mittel ist es, die Zimmertür sperrangelweit aufstehen zu lassen.
Leider gilt: der Mann hat bei derartigen Vorwürfen immer Unrecht, und ein glaubwürdiger Gegenbeweis ist oft sehr schwierig.

Beitrag melden
caecilia_metella 10.01.2017, 15:16
25. Doch,

ich kenne durchaus eine Geheimwaffe gegen sexuelle Belästigung. Diese Geheimwaffe heißt "Klick". Für den Fall, dass man kein einziges deutsches Medium mehr nutzen kann, das einem Unterleibsthemen aufdrängt, einfach mit anderen Themen beschäftigen. Das Netz ist groß. Wenn keinem mehr etwas einfällt vor lauter Kachelmännern, dann kann man doch nur noch raten: Traue bloß keinem, mit dem du intimst verkehrst!
Wussten Sie übrigens schon, dass alle Behinderten Männer sind? Nein? Dann informieren Sie sich. Das wird nur wenige Klicks entfernt von hier behauptet.

Beitrag melden
palavern 10.01.2017, 15:16
26. Leider geht es doch ....

... auch Frauen sind Menschen und können aus heftigen Emotionen heraus auch einen Mann etwas anhängen. Seitdem ich selbst so eine Erfahrung machen durfte, bin ich sehr vorsichtig geworden was Bekanntschaften angeht. Es gibt Männer, die übel werden. wenn sich ihre Wünsche nicht erfüllen, und es gibt ebenso Frauen. Das Mittel der Behauptung sexueller Übergriffe ist eines der Frauen, wobei die tatsächliche gewalttätigen Übergriffe von Männern auch absolut verachtenswert sind. ?Täter? beiden Geschlechts tun dabei der freundlichen harmlosen Mehrheit keinen Gefallen. Denn diese dürfen an dem sich daraus ergeben Mißtrauen untereinander beim Daten abrackern ...

Beitrag melden
Solid 10.01.2017, 15:16
27.

Das Kernargument ist, dass es angeblich nicht passiere. Tatsächlich wurden in letzter Zeit mehrere spektakuläre Fälle aufgedeckt. Das deutet auf eine gewaltige Dunkelziffer. Denn es kann durchaus passieren, ein Verbrechen ist schließlich nicht perfekt, wenn man erwischt wird. Jeden Tag kommen Männer in den Knast wegen Vergewaltigungsvorwürfen und fast nie gibt es mehr an Beweismitteln als die Aussage der Frau. Nicht nur, dass es schwer wäre, die Unschuld der verleumdeten Opfer zu beweisen, es will auch keiner hören.
Insofern keine überzeugende Argumentation, dass es nicht leicht wäre.

Beitrag melden
clausbremen 10.01.2017, 15:21
28. Ein ...

... ganz heißes Thema, welches Frau Stokowski da anspricht. Leider bringt sie im Text nichts konkretes vor, weder positiv noch negativ, nur belangloses BlaBla. Und ein Seitenhieb auf die ach so pöse AfD darf natürlich auch nicht fehlen. Aber immerhin aufschlussreich, dass Frau Stokowski "linken Feministinnen" zutraut, AfD-Funktionäre ggf. willkürlich zu diskreditieren. Ich darf ergänzen: das machen oder möchten nicht nur "linke Feministinnen", da gibt's im sog. demokratischen Spektrum noch einige mehr, die das gern täten. Andere "Argumente" hat man ja auch kaum.

Beitrag melden
mazzmazz 10.01.2017, 15:22
29. Natürlich nicht...

Deshalb lässt auch jeder Manager in einem US-Unternehmen (egal in welchem Land) die Tür offen, wenn er mit einer Mitarbeiterin spricht.
In Deutschland ist es zwar schwieriger als in den USA, die "sexual harassment" - Karte zu ziehen, aber möglich ist es.
Als Mann ist es dann schwer, zunächst die Vorwürfe zu entkräften und schließlich den Malus wieder loszuwerden.
Meine Frau habe ich im Büro kennengelernt, aber den letzten Schritt hat sie gemacht. Ich hätte das nicht gewagt. Viel zu gefährlich, selbst wenn sie gar nicht böswillig falsche Zeichen gesendet hat, sondern man(n) einfach eine besonders nette und freundliche Kollegin missversteht.
Natürlich ist jeder Belästigungs- oder gar Vergewaltigungsfall einer zu viel.
Nicht selten wird aber Männern wirklich "was ans Zeug geflickt".
Schwierig für die Richter...

Beitrag melden
Seite 3 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!