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Sexuelle Übergriffe: Es könnte etwas lauter werden
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Die Debatten um sexuelle Gewalt werden von den immer gleichen Ruhigstellungs-Impulsen begleitet: Die Betroffenen seien selbst schuld und die Täter nur schwierige Typen. Das ist Teil des Problems.

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Lykanthrop_ 18.10.2017, 16:23
100.

Zitat von liberty13
es gibt auch männliche Opfer. Sich als Opfer zu outen, ist für Männer noch schwieriger als für Frauen. Mitgefühl können sie kaum erwarten, eher ist der Ruf dahin und auch die beruflichen Chancen anderweitig unterzukommen......
Ja Sie haben Recht, aber ich denke schon, dass Frauen häufiger Opfer sexueller Gewalt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen, gerade wenn Frauen nicht das bekommen was Sie wollen, können Sie sehr aufdringlich werden. Vielleicht empfinden das Männer als wenger bedrohlich, eher als nervend, weil Sie körperlich überlegen sind.
Ich weiß natürlich es gibt auch Männer-Männer Situationen, da hab ich nur persönlich keine Erfahrungen.
Im Allgemeinen sollen Männer tatkräftige Täter sein, nicht Opfer, Opfer sind Looser, Looser will niemand, auch die meisten Frauen nicht.

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lupo62 18.10.2017, 16:39
101.

In einem muß ich Frau Stokowski widersprechen: Die Grapscher sind schwierige Typen. Testosterongesteuert bis zum Gehtnichtmehr und mit keinerlei Emphatie für ihre Mitmenschen. Beruflich oft erfolgreich, als Mitmensch (Arbeitskollege/Vorgesetzter, Vereinsmitglied, Bruder usw.) ein Brechmittel. Es gibt Frauen, die solche Typen atraktiv finden, für die meisten ist so einer aber ein Albtraum. Da gibt es nur eines: Selbstbewusstes Auftreten und im Falle eines Übergriffs energische Gegenwehr. Immer noch suchen allzuviele Frauen die Schuld bei sich selbst, statt dem Typen seine Grenzen aufzuzeigen.

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k-d.hollbecher 18.10.2017, 17:29
102. Nein heißt nein

Wenn zwischen den Zeilen gesucht wird, gab oder gibt es die berüchtigte "Besetzungscouch" nicht nur in Hollywood. Das entschuldigt nichts. Aber, dass nun alle Welt aus allen Wolken fällt, ist schon verwunderlich.
Nun kommen wir aber doch mal zu einem anderen Problem, dass uns viel näher ist, als Hollywood: Es ist in Deutschland seit 2015 ein Straftatbestand rasant in die Höhe geschnellt, der davor eine völlig untergeordnete Rolle spielte: Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (von Frauen). Zunahme dieser Straftaten in allen Bundesländern im hohen zweistelligen Prozentbereich, in Thüringen im Jahr 2016 eine Verdreifachung der Fallzahlen. Dabei ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da viele der mißbrauchten Frauen keine Anzeige erstatten. Die Verursacher dieser Straftaten sind zu einem überwältigenden Anteil Zuwanderer, Migranten Flüchtlinge. In Bonn steht gerade wieder einer vor Gericht. Das Herunterspielen dieser widerlichen Verbrechen gegen häufig körperlich Unterlegene und die besondere Nachsicht der Gerichte in solchen Fällen muß endlich ein Ende haben. Diese Männer gehören ins Gefängnis und anschließend zurück dorthin, wo sie hergekommen sind, so wie das Präsident Macron für Frankreich angekündigt hat.

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