Forum: Kultur
Shareconomy: Die Ausbeutung, die wir Sharing nennen
REUTERS

Autos, Wohnungen, Partner: Wir teilen alles und fressen uns am Ende der Nahrungskette gegenseitig auf.

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pteranodon 15.10.2016, 17:34
1.

Interessante These und interessantes Thema. Leider konnte ich dem Text keinen Sinn entnehmen. (Was hat denn das Aufkaufen journalistischer Medien durch Superreiche mit Uber zu tun...?)

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koulekafe 15.10.2016, 17:48
2. don't cry baby

Ach wie blöd, dass man die Ausbeutung nun ein bisschen deutlicher sieht. Leute wie wir zwei hatten schon vorher mehr Geld als der Uber Fahrer, und das war auch vorher schon der Ausbeutung geschuldet. - Nur möchten wir das bitteschön nicht so deutlich sehen. Am besten protestieren wir noch dagegen!

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thunderflash 15.10.2016, 17:54
3. verstehe den letzten Satz nicht

irgendwie komme ich nicht auf dem Sinn, von "Das Posten, das wir politische Aktivität nennen, also Sie sicher nicht. Aber ich."
Was möchte uns der Autor sagen?
Wirkt alles irgendwie wie eine Problembeschreibung, ohne dabei wirklich Neues oder einen Lösungsansatz zu bieten, die in eine nicht ganz saubere literarische Form gebracht wurde.
Thema insgesamt ist jedoch sehr gut gewählt und eine angenehme Abwechselung.

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marthaimschnee 15.10.2016, 18:09
4.

Zitat von pteranodon
Interessante These und interessantes Thema. Leider konnte ich dem Text keinen Sinn entnehmen. (Was hat denn das Aufkaufen journalistischer Medien durch Superreiche mit Uber zu tun...?)
Warum wohl sind die Superreichen superreich? Sie lassen arbeiten und kassieren, egal ob der Arbeiter davon leben kann! Was macht Uber gleich nochmal?

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spieglein19 15.10.2016, 18:15
5. What?

Wenn die Menschen sich selber auffressen, dann weil sie immer mehr für immer weniger Geld haben möchten, und daher den niedrigen Preisen hinterherlaufen wie ein Windhund dem Köder. Das Resultat sind Konzerne wie Amazon, aber auch alle anderen Ketten, die zu Marktkonzentration und Marktmacht führen, somit können Gehälter aller nach unten gedrückt werden, man hat weniger Realeinkommen, etc. pp. Einige wenige wie Bezos profitieren. Mit Sharing Economy hat das wenig zu tun.

Und wo ist Uber Sharing Economy? Ist soviel Sharing Economy wie ein normales Taxi. Wenn Sie das nicht verstehen, kommt ein so verwirrender Artikel dabei heraus. Übrigens: auch Uber etc. setzen auf Netzwerkeffekte in der New Economy um Winner takes it all zu spielen. Mit demselben Ergebnis der Marktmacht und Konzentration.

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thunderstorm305 15.10.2016, 18:36
6. Verbietet Uber endlich!

Für Uber ist bei uns in Deutschland schlicht kein Platz. Wenn man sich ansieht dass lizensierte Taxiunternehmen Gebühren an die Städte und Kommunen leisten müssen, ist es einfach ungerecht, dass ein Internet-Unternehmen wie Uber hier bei uns Fuß fassen möchten. Es gab hier schon einige Gerichtsurteile, die Hoffnung machen, dass Uber schlicht verboten wird. Und das wäre gut so. Jeder möchte von seinem Verdienst leben können. Auch die Taxifahrer. Es besteht kein Anlass diese Gruppe in den Bereich der Niedriglöhnen zu schicken. So ein Handeln sehe ich als sozial verwerflich an.

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crabman66 15.10.2016, 18:42
7. Toller Beitrag

Was für ein begeisternder Beitrag. Leider zu selten geworden.

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henry.miller 15.10.2016, 18:56
8.

Dann sollten Sie Uber besser nicht benutzen, ich tue es jedenfalls nicht

Und klar läuft viel Müll im Fernsehen

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heiko_alt 15.10.2016, 18:57
9. Sie schätzen die Sharing-economy falsch ein

Sehr geehre Frau Berg,

Zu allererst - wow. Dass der Spiegel tatsächlich Dinge wie "Brainfuck der Masse", "Live-Stuhlgang" oder "Scheißtelefon" duldet, ist erschreckend. Ich lebe und arbeite in San Francisco und nutzte den Spiegel als mein deutsches Nachrichtenportal. In den vergangenen Wochen ließ die Qualität der Artikel etwas nach und die Kommentare der Spiegel-Leser wurden beunruhigend "rechts" oder zeugten von Unkenntnis.

Dieser Artikel lässt die meisten Forenkommentare aussehen wie seriöse, gut recherchierte Artikelbeiträge. Frau Berg, Sie haben die Sharing economy nicht verstanden. Ihr Artikel "tritt" wahllos in alle Richtungen, von Milliardären, die Verlage kaufen, zu Soziale Medien, die die Menschheit verdummen. Ich bitte Sie aufrichtig, besser zu recherchieren.

Vorweg: Ich arbeite nicht für/mit Uber und habe keinerlei Assoziation mit Bezoz oder Uber. Das Ziel der Sharing Ecomony ist es nicht, sich gegenseitig "aufzufressen" oder gar ein Oppressionsmittel für das Volk ("Alle waren Nomaden, die nicht mal mehr versuchen, irgendwo reich zu werden, sondern nur überleben wollen. ("Alle waren Nomaden, die nicht mal mehr versuchen, irgendwo reich zu werden, sondern nur überleben wollen."). Dem Prinzip der Sharing Economy liegt zu Grunde, dass wir unser Konsumgüter nicht effizient nutzen/zu 100% auslasten.

Das Beispiel Uber zeigt erstklassig, warum die Sharing Economy wirtschaftlich, umwelttechnisch und Wert-gewinnend eine Revolution ist: Das Auto ist die zweitgrößte Anschaffung eines Menschen (nach seinem Haus) und doch steht es die meiste Zeit einfach nur nutzlos herum: In der Garage, auf dem Parkplatz oder am Strassenrand. Selbst Berufspendler nutzen Ihr Auto nicht mehr als 4-5 Stunden / Tag. Diese Ineffizienz hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt und vor Allem auf unsere Brieftasche. Das teure Auto, dass jeder Deutsche haben will, steht 80% der Zeit herum. Nimmt Platz weg, bringt dem Besitzer keinen Gewinn ein und verursacht Kosten. Uber hilft, diese Ineffizienz zu minimieren.

Sie behaupten, Uber würde mittelständische Unternehmen ausbooten und seine eigenen Fahrer ausbeuten. Die Wahrheit ist jedoch das Gegenteil: Taxis sind teuer für mich als Konsumenten, ich weiß im Vorraus nicht, was ich bezahlen werde, wer mich fährt, ob der Fahrer mich wirklich auf der schnellsten/kürzesten Route an Ziel bringt, ...
Uber ändert dieses ineffiziente System auf für beide Seiten positive Art. Für Konsumenten: Günstigere Fahrten, das Rating-system stellt sicher, dass Fahrer und Auto gepflegt sind, die App zeigt mir an, wo ich mich befinde und auf welchemWeg das Uber mich ans Ziel bringt, ich sehe sämtliche Kontaktdaten des Fahrers und ein Uber ist nur einen Knopfdruck entfernt. Es kommt zu MIR, egal wo ich bin oder wie spät es ist.
Für Fahrer: Keine teure Taxilizenz, ein Kundenzirlkel von hundertausenden, die die Uber App benutzen, das User-rating system zeigt den Fahrern, wer sie ruft und die Fahrer können frei entscheiden, ob Sie diesen Gast transportieren wollen oder den nächsten wählen, ...
[Teil 1/2]

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