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So war der Eurovision Song Contest 2019: Die Königin schwankt
Sebastian Scheiner/ AP

Ein starkes Favoritenfeld, eine Eiskönigin unter Sternenhimmel - und eine Pop-Queen, die stimmlich scheiterte - so war die ESC-Show in Tel Aviv. Politisch wurde es auch noch, dabei war Österreich gar nicht qualifiziert.

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y0seppe 19.05.2019, 03:03
1. "Mehr Frauen an die Spitze"

ist eine lustige Forderung. Ich finde Punkte sollten unabhängig vom Geschlecht vergeben werden. Die letzten Jahre haben fast immer Frauen gewonnen, da hat sich auch keiner beschwert...

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voiceecho 19.05.2019, 03:21
2. Die unsäglichen Jurystimmen abschaffen!

Man sollte das Ergebnis nur durch Abstimmung der Zuschauer ermitteln, die Jurys verzehren das Ergebnis und geben teilweise die Punkte aus politischen Gründen an Nachbarländern oder unerkennbaren Muster wie in diesem Jahr Weißrussland.
Die Jurys wurden damals „angeschafft“, um der Show eine gewisse professionelle Note zu geben, etwa beim Text oder Musik.
Dies ist aber definitiv nicht gelungen, im Gegensatz es werden Sieger gekürt, die von Zuschauer nicht gewählt worden sind!
Es sollten nur die Zuschauer entschieden, welches Lied sie repräsentiert.

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Walther Kempinski 19.05.2019, 04:11
3. Televoting und Juryvoting-Diskussionen

Televoting und Juryvoting-Diskussionen wirds sicher auch wieder geben. Aber nach reiflicher Analyse muss man eben sagen, dass Deutschland einen zu schlechten Song hatte und die Mischung aus beiden Votings immernoch das ausgewogenste Ergebnis liefert. 5x gabs Televoting only, da gewannen nur slawische Länder, Griechenland und 1x Finnland. Klüngel wirds nicht nur in Österreich immer geben, auch beim ESC. Aber der Mix machts ausgewogen. Nun kann jeder bei sich die ESC-Taste links oben drücken und auf Escape hoffen, wenns keinen Spaß gemacht hat. Ich find die Kitschveranstaltung mehr als ok. Wir brauchen übrigens Stefan Raab wieder!

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lauch135311 19.05.2019, 04:30
4. Deutschland

Besonders peinlich war allerdings die Punktevergabe für Deutschland von den Zuschauern. Als die Moderatorin zunächst kurz inne hielt und dann ein "Sorry, Germany" herausbrachte. Null Punkte für Deutschland von den Zuschauern - Peinlich. Hätten wir Deutschen doch dieses Jahr wieder unseren Ed Sheeran, Michael Schulte wieder hingeschickt, der letztes Jahr Deutschlands Pechsträhne (Deutschland war immer auf den letzten/vorletzten Platz) beendete. Sieht wohl so aus, als wären wir wieder in unserer Pechsträhne drin.

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pepe-b 19.05.2019, 06:08
5. Klar

Der wirre Verweis auf eine vermeintlich ungerechte Behandlung von Frauen bei den Showacts darf natürlich nicht fehlen. Ich halte diesen Unsinn nicht mehr aus. Publikum wählt was es gut findet. Darum geht es hier. Punkt. Fertig. Aus. Mir schwant schon, dass auch hier bald noch eine Quote gefordert wird. Gleichberechtigung ist etwas selbstverständliches und die haben wir. (Erzwungene) Gleichstellung (das ist etwas anderes!) ist dagegen an vielen Stellen eher schädlich. Wenn keine Frau einen Song hatte, der bezogen auf den Publikumsgeschmack gut genug war vorn mitzuspielen, dann ist das eben so. Lena z.B. hat es grandios gemacht und sie hat verdient gewonnen. Ich wette übrigens: die große Mehrheit der abgegebenen Stimmen stammt von Frauen. Die haben dann also gegen sich selbst gestimmt.

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new#head 19.05.2019, 06:10
6.

Ja, schöne Idee, die Quotensiergerin. Unter der Ersten muss eine Sängerin sein.

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Newspeak 19.05.2019, 06:58
8. ....

Hab ich es nur geträumt, oder hat der deutsche Beitrag 0 Punkte im Televoting erhalten? Gab es das überhaupt schon mal? Wann hört man hierzulande mit dem zusammengecasteten Schrott auf? Der deutsche Beitrag war unterirdisch.

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svempa 19.05.2019, 07:40
9. Måns Zelmerlöw

Heisst der schwedische Gewinner. Er gewann 2015, glaube ich.

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