Forum: Kultur
So war der Eurovision Song Contest 2019: Die Königin schwankt
Sebastian Scheiner/ AP

Ein starkes Favoritenfeld, eine Eiskönigin unter Sternenhimmel - und eine Pop-Queen, die stimmlich scheiterte - so war die ESC-Show in Tel Aviv. Politisch wurde es auch noch, dabei war Österreich gar nicht qualifiziert.

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Korken 19.05.2019, 11:33
30. Bitte Herrn Urban ersetzen

Ich würde ob der ganzen Komentare über den ESC gerne auch Herrn Urban als Kommentator ausgetauscht wissen. Ungerechtfertige Meinungsbildung mit lahmer Stimme und dann auch noch im größten Spannungsmoment, wieviel Punkte Schweden nun bekam, mitten rein labern, so dass man nichts verstehen konnte. Bitte austauschen!

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patecore 19.05.2019, 12:11
31. Ich kanns echt nichtmehr hören

Ich hab mir jetzt mal den Aufwand gemacht die gewinner der letzten 10 Jahre durchzuschauen.
Einmal ein Duo aus Mann und Frau. Ansonsten, selbst wenn man Conchita außen vor lassen will: Seit Lena gabs 5 Frauen und 3 Männer ls Sieger.
WAS will man denn noch mehr in sachen Gleichberechtigung? War halt dieses Jahr kein weiblicher Act gut genug für die Spitze. Na und?

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richard.ervins 19.05.2019, 12:24
32. Kult oder nichts

Auch wenn der „europäische Gedanke“ im Hintergrund steht und es ein Fest für alle sein soll, ist der ESC eine Unterhaltungsshow. Eine ziemlich teure Unterhaltungsshow. Sie darf nicht zu ernst genommen werden. Sie kann wegen der vielen Unzulänglichkeiten nur „kultig abgefeiert“ werden - oder muss sich eben der in der Regel berechtigten harschen Kritik stellen - am besten mit Humor.

Das wissen die Verantwortlichen beim NDR eigentlich. Und trotzdem bekommen sie es Jahr für Jahr schon im Vorbereitungs- und Rahmenprogramm nicht hin, obwohl es ihnen schon mehrfach von jemand von den privaten Sendern vorgemacht wurde. Angesichts des enorm großen Preisschilds wird es höchste Zeit, dass wir die „alten Herrn“ vom NDR von dieser für sie nicht lösbaren Herausforderung befreien. „Sorry Germany...“ hört niemand so gern.

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kamax 19.05.2019, 12:25
33. Nervig

war an der ganzen Veranstaltung nur der Auftritt von Madonna. Dieses Hofieren, ohhh wir haben MADONNA hier, dieses Ranwanzen an einen lustlosen und desinteressierten Superstar (das Interview vorher!!! Zum Glück hatte ihr jemand gesagt, in welcher Stadt sie war. Da hat sich ihr Mitsänger mehr Mühe gegeben)...
Mal ehrlich - Europa veranstaltet eine Musikshow mit sehr vielen talentierten und guten Sängern, vielen ansprechenden Liedern - und dann muss ein US-Superstar eingeflogen werden? Für 1 Mio? Der dann stimmlich dermassen abkackt gegen den Wettbewerb? Oder war das gar das Ziel?

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arbat1 19.05.2019, 13:24
34. Israel als Gastgeber

hat meiner Meinung nach eine tolle, mitreißende Show und einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend auf die Beine gestellt. Ich empfand diesen ESC in Tel Aviv als einen der stimmigsten und gelungendsten ESC Veranstaltungen der letzten 20 Jahre.
Es gab bei den Gesangsbeiträgen, wider Erwarten, doch einige gute und hörbare Beiträge (Italien, Niederlande, Australien, Albanien, Nordmazedonien, etc...) Das Voting blieb spannend bis zum letzten Moment.
Einzig der Auftritt von Madonna war für mich ein völliger Griff ins Klo. Ihre Performance von 'like a prayer' war nur noch zum Fremdschämen, beim Rest ihrer Darbietung bin ich in die Küche zum Katze füttern, ich wollte es mir einfach nicht antun...
Ich mag Madonna sehr, und liebe viele, auch ziemlich unbekannte Songs von ihr. Und ich mag ihre Stimme, zumindest die, die aus der Konserve kommt. Live habe ich sie noch nie gesehen und bin nach der gestrigen Vorstellung auch nicht traurig darüber. Ich habe auch das Gefühl, daß ihr und ihrem Ansehen dieser Auftritt geschadet hat und daß ihr Legenden-Status dadurch einen gehörigen und sehr unschönen Kratzer abbekommen hat.
Anyway: Danke Israel für diesen kurzweiligen und gelungenen Abend!

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antandre 19.05.2019, 17:31
35.

Ich hab keine Ahnung, wieviele sexistische Menschen in den Jurys saßen und nach Geschlecht wählten. Aber ich hab eine wirklich ernstgemeinte Bitte an alle, die Artikel im Netz oder sonstwo verfassen: BITTE schreit nicht bei JEDER Sache direkt oder indirekt nach einer Frauenquote bzw. thematisiert bei jeder Sache, dass Frauen ungerechtfertigt fehlen an Spitzenpositionen. Das dient dem wirklich wichtigen Anliegen, weshalb über Frauenquoten nachgedacht wurde, genau GAR NICHTS, es schadet auch noch. Die berechtigte Forderung nach Gleichberechtigung, die bei manchem nur durch Quote umsetzbar ist, wird komplett verballhornt, wenn sie "per se" kommt, egal, welches Thema gerade beackert wird. Das macht alles kaputt, weil man das Thema dann nicht mehr ernstnimmt. Außerdem sieht es nach blind-routiniertem Handeln aus - man bzw. meist frau guckt, ob Frauen auch da sind, wo manfrau meint, dass sie vertreten sein sollten, und wenn nicht, wird ohne weiteres Nachdenken gerufen: Aber die Frauen fehlen, das kann nur ungerecht sein!
Ich fand die australische Nummer super, aber so ein Lied mit Operneinlage ist nunmal nicht der breite Massengeschmack. Das ist doch auch einfach zu verstehen.
Und ansonsten denke ich kein Stück, dass die Bewerter dachten "das Lied ist toll, aber ich nehm lieber einen Mann". Kann wirklich das Ziel sein, dass alle Leute, die Entscheidungen fällen, im Kopf haben müssen "ich muss ungefähr die Hälfte Frauen dabeihaben, sonst gibt es Ärger"? Das möchte ich selbst als Frau nicht.
Wirklich, die Artikelschreibenden, die nicht differenzieren, WANN Frauen wirklich benachteiligt sind und es thematisiert werden sollte, schießen allen, die für echte Gleichberechtigung sind, richtig dolle ins Knie.

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schwelle 19.05.2019, 19:03
36.

Vor lauter Bühnenshow hat man die TeilnehmerInnnen oft gar nicht wahrgenommen. Da wäre weniger doch mehr gewesen...

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ayee 19.05.2019, 19:53
37. Juryvoting bloß nicht abschaffen

Zitat von voiceecho
Man sollte das Ergebnis nur durch Abstimmung der Zuschauer ermitteln, die Jurys verzehren das Ergebnis und geben teilweise die Punkte aus politischen Gründen an Nachbarländern oder unerkennbaren Muster wie in diesem Jahr Weißrussland. Die Jurys wurden damals „angeschafft“, um der Show eine gewisse professionelle Note zu geben, etwa beim Text oder Musik. Dies ist aber definitiv nicht gelungen, im Gegensatz es werden Sieger gekürt, die von Zuschauer nicht gewählt worden sind! Es sollten nur die Zuschauer entschieden, welches Lied sie repräsentiert.
Das sehe ich absolut gegensätzlich. Die Juryvotes haben die Ergebnisse seit Einführung nachvollziehbarer gemacht, gerade weil sie die Nachbarschaftspunkte durch de Zuschauer abgemildert haben. Natürlich funktioniert das nicht zu 100%, aber wer nicht nur ein Kurzzeitgedächnis hat, weiß, wie nachbarschaftsgeschwängert die Resultate waren, als nur das Publikum entschied.

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bernstein9 20.05.2019, 00:16
38. Quote?

Ernsthaft? Es ist ein Gesangswettbewerb- ja sogar ein Komponistenpreis. Wenn, dann müssen Sie die Komponistenquote fordern. Abgesehen davon ist allein der Gedanke schon wieder Mist

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