Forum: Kultur
"Social Network"-Regisseur Fincher: "Ich erschaffe keine Bilder, sondern Gefühle"

Der Facebook-Film "The Social Network" ist das erste Charakterdrama des US-Regisseurs David Fincher ("Fight Club"). Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt er, warum er manche Szenen 90 Mal wiederholen*ließ, was er von Kino-Bloggern hält - und warum er Stieg Larssons "Verblendung" nicht in 3D sehen will.

fannyekdahl 07.10.2010, 07:54
1. Misslungen

Das ist kein Interview, sondern ein Verhör.
Der Autor sollte vielleicht zum Kripobeamten umschulen.
Schade, es hätte ein interessantes Gespräch werden können.

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spassamarbeiten 07.10.2010, 09:27
2. w-t-f is ruediger sturm ?

lieber herr sturm,
oder stürmer ?
unsensibel fangen sie das interview mit einer geldfrage an, dann zieht es sich weiter -das geldthema- studiofilme blablabla, und dann kommt die 3D frage..so blind kann man nicht sein, und so 1dimensional, dass 3D ein Mittel aus actionfilmen ist und bleibt, welchen sinn macht es das kotzen von zuckerberg in harvard in 3d zu sehen ?
was ist das hier fuer ein interview?

zum glück sind interviews mit fincher und sorkin und anderen beteiliten im new yorker oder nytimes, sodass man sich ausser dem fremdschämgefühl für peinliche deutsche journalisten nicht weiter damit befassen muss, was im spiegel steht.

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lukeserious 07.10.2010, 10:15
3. 3d

Dieses ganze 3D-Getue ist doch ein Phänomen das alle paar Jahre kommt und geht.

Ich finde es schade, dass im Moment bei so vielen Filmen durch "spektakuläre" Effekte, Animationen und so weiter über langweilige Storys, flache Dialoge und miserable schauspielerische Leistungen hinweggetäuscht wird.

Gibt natürlich Ausnahmen, aber solange Leute wie blöd in Filme wie Avatar rennen wegen "voll den geilen 3D-Effekten und so" und nichtmal merken, dass der Film eigentlich eine schlechte und kitschige Pocahontas-Kopie in Computerspiel-Grafik ist, wird sich im Großen und Ganzen so schnell wohl nichts ändern^^

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Bobby Shaftoe 07.10.2010, 10:28
4. nüx

Zitat von spassamarbeiten
zum glück sind interviews mit fincher und sorkin und anderen beteiliten im new yorker oder nytimes, sodass man sich ausser dem fremdschämgefühl für peinliche deutsche journalisten nicht weiter damit befassen muss, was im spiegel steht.
na, da wollte wohl jemand seine eitelkeiten ausleben ;-)

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hambürger 07.10.2010, 13:18
5. David ist hier Goliath

Zitat von fannyekdahl
Das ist kein Interview, sondern ein Verhör. Der Autor sollte vielleicht zum Kripobeamten umschulen. Schade, es hätte ein interessantes Gespräch werden können.
Machen Sie sich um Fincher mal keine Sorgen. So ein Regisseur gibt hundertmal mehr Interviews - pro Film -, als ein kleiner Spon-Schreiber je in seinem Leben zusammenkriegt. Das Machtverhältnis ist immer Star/Regisseur (top) zu Journalist (down), und Fincher hat hier auch noch den Vorzug der eigenen Muttersprache. Der braucht keine Schützenhilfe.

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ocinator 07.10.2010, 14:34
6. spon

Zitat von hambürger
Machen Sie sich um Fincher mal keine Sorgen. So ein Regisseur gibt hundertmal mehr Interviews - pro Film -, als ein kleiner Spon-Schreiber je in seinem Leben zusammenkriegt. Das Machtverhältnis ist immer Star/Regisseur (top) zu Journalist (down), und Fincher hat hier auch noch den Vorzug der eigenen Muttersprache. Der braucht keine Schützenhilfe.
wen er sie bräuchte, bekäme er sie sicherlich nicht aus dem deutschsprachigen SPOn forum :-)

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nepi 07.10.2010, 15:06
7. Genialer Film!

Ein echt gutgemachter Film, mehr Reportage als Spielfilm, mit spannenden Dialogen, guter Kameratechnik und einem so ganz anderen Mark Zuckerberg, als die Filmkritiken ihn angekündigt hatten. Ich fand den Film wirklich brilliant und glaube, dass der die Generation-Facebook als Generationenfilm endgültig bündeln und schaffen wird...
http://nepidd.wordpress.com/2010/10/...ocial-network/

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Eliza 07.10.2010, 21:20
8. Originalversion

Obwohl die Schauspieler so wahnsinnig schnell sprechen, wie auf dem Trailer zu bemerken ist und die Kritiker hervorheben, werd ich mir mal die Originalversion ansehen; die kommt hier nächsten Montagabend.

Bin schon außerordentlich gespannt.

Interessantes Interview und interessante Rezension in der TIME:

http://www.time.com/time/arts/articl...1322-1,00.html

http://www.time.com/time/arts/articl...020809,00.html

Regisseur und Drehbuchautor betonen, dass es ihnen trotz der biografischen Anleihen an Mark Zuckerberg um die Entwicklung einer fiktionalen Figur und ihrer Fantasien geht.

Zitat von
TIME: It's almost like a Greek myth. There's something tragic about Zuckerberg. He created a new kind of personal connection for everybody else, and yet he cannot himself connect with other people. Fincher: That was the thing that fascinated us in doing the research about Zuckerberg. I think in a weird way his inability to connect with those next to him — who better to have invented this technology than somebody who needs it?
Allerdings überlege ich, ob die Frage der social networks an Universitäten eigentlich nicht ein zu einseitig amerikanisches Problem ist um es derart universell aufzupusten wie es in diesem Zitat geschieht. Noch sind die deutschen Unis stark von Humboldt geprägt (obwohl dies viele Beteiligte nicht mehr wissen), wobei Humboldt ja sogar ein Idealbild des forschenden Studierenden im Rahmen einer "heilsamen Einsamkeit" vorschwebte und er geringe soziale Kontakte überhaupt nicht als tragisch empfunden hätte.

Wo es heute noch normal ist, dass Studenten über die ganze Stadt verteilt in privaten Buden wohnen, da können schlaffe soziale Kontakte zu Mitstudenten ebenfalls eher als das Normale anmuten.

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GyrosPita 08.10.2010, 09:08
9. Ich gebe keinen Titel mehr an

Zitat von spassamarbeiten
zum glück sind interviews mit fincher und sorkin und anderen beteiliten im new yorker oder nytimes, sodass man sich ausser dem fremdschämgefühl für peinliche deutsche journalisten nicht weiter damit befassen muss, was im spiegel steht.
Na, sind Sie bereits ausgewandert und haben die Staatsbürgerschaft eines anderen Landes beantragt um nichts mehr mit "peinlichen deutschen Journalisten" gemeinsam zu haben, oder steht dieser Schritt noch aus?

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