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Sonntagskrimi: Der neue "Tatort" im Schnellcheck
BR

Wer liefert die beste Performance? Ist die Story spannend? SPIEGEL ONLINE liefert die wichtigsten Fakten zum ARD-"Tatort". In München geht's diesmal sonnig zu, bevor es richtig düster wird. Und der Star ist ausnahmsweise mal der Sidekick: Fabian Hinrichs als irgendwie irrer Assistent.

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mickymesser 30.12.2012, 21:53
10. Tatort wird immer schlechter.

Wie kann es sein, das in einem bayrischen Tatort die Polizisten immer ein wenig trottelhaft dargestellt werden?
(siehe der Vorgesetzte der beiden Kriminaler)
Typisch bayrische Klischees werden großzügig bedient, fehlt nur noch das alle gezeigten Frauen in Dirndl rumrennen.
Wie kann dem Regiesseur so ein Fauxpas passieren, das in der Schlussszene nach einem Frontalcrash ein unbeschädigtes Fahrzeug zu sehen ist?
Tatort ist so unglaubwürdig geworden, die Schauspieler agieren wie Beamte mit gesichertem Einkommen und Pensionen.

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mat76 30.12.2012, 21:55
11. Ich teile

HamburgerJung2110s Meinung. Ich mag die Münchener Tatorte, aber der heute war schwach. Ein völlig überzeichneter Assistent und zwei Kommissare die grandiose Führungsqualitäten bewiesen, um dann in Selbstmitleid zu verfallen. Der Mord an dem Mädchen geriet da zur Nebensache. Mag sein, dass es einige gibt, die einen derartige Machart von Krimis mögen, ich zähle nicht dazu

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steulich 30.12.2012, 21:58
12. Es geht auch so

Für mich der beste Tatort seit langer Zeit! Danke.

Es braucht nicht immer diese völlig übertriebenen Geschichten von Lena Odenthal und Co. Sehr gute Schauspieler, Humor, Spannung. Schade, dass uns der gute Gisbert nicht länger erhalten bleibt. Und der Leitmayr, lederkrachend sensibel. Toll!

Fazit: Mir graut es jetzt schon vor Till Schweiger.

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peter.ammann 30.12.2012, 22:16
13.

Schade um die Zeit. Sehr einfallsloses Ende...

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baby_schimmerlos 30.12.2012, 22:19
14. Schade

.... Gisbert hatte nämlich Potential. Die Rolle des norddeutschen Besserwissers unter den beiden Münchner Spezln hätte für die Zukunft noch was hergegeben. Klasse Leistung von Fabian Hinrichs! Er war schon beim Zuschauen anstrengend. Ansonsten: Bester Tatort seit Langem, ganz ohne diese triviale politische Betroffenheits- und Sozialkritiksoße vieler Tatorte. Auf Leitmayr und Batic ist Verlass!

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ego66 30.12.2012, 22:27
15. Klasse Stück

Zitat von mat76
HamburgerJung2110s Meinung. Ich mag die Münchener Tatorte, aber der heute war schwach. Ein völlig überzeichneter Assistent und zwei Kommissare die grandiose Führungsqualitäten bewiesen, um dann in Selbstmitleid zu verfallen.
Sicher war der Assistent stark überzeichnet, aber der Tatort ist ein Krimi und keine Doku über die Polizeiarbeit auf dem städtischen Revier. Für mich war es einer der besten Tatorte der letzten Zeit.
Den Schnellcheck finde ich albern, es fehlt nur noch der Live-Ticker zum Film.

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gedankensucher 30.12.2012, 22:28
16. Auch ich teile

die Meinung von Hamb.../mat76. Dieser Tatort war definitiv schwach. Der Assistent wäre eine interessante Figur gewesen, wäre sein Verhalten nicht so übertrieben und damit unglaubwürdig gewesen, kriminalistisch wurde bis auf ein Hundehalsband fast nichts ermittelt und so ging es eigentlich nur um die Gemütslage der Kommissare, und auch die überzeugte nicht, weder beim Umgang mit Gisbert noch beim Trauern.

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hansi195 30.12.2012, 22:35
17. Mann, war das schlecht...

Ich hätte bei diesem Tatort genauso kotzen können wie der Assistent in der Cafeteria - nur hätte ich allen Grund dazu gehabt. Denn dieser Tatort war grottenschlecht: Nur trottlige Kriminaler, die alles andere tun als ermitteln, zum Beispiel im Supemarkt einkaufen, den neuen (wenigstens ehrgeizigen und kreativen) Mitarbeiter mobben und damit in den Tod treiben... Was sollte denn das? Das eigentliche Verbrechen geriet völlig in den Hintergrund, es wurde nur durch einen Zufall beim Biertrinken aufgeklärt... Super Leistung!!! Vielleicht sollten sich Kriminale immer an einen Kiosk stellen und auf den Mörder warten. Nee, ich mach im nächsten Jahr Tatort-Pause...

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sargeantangua 30.12.2012, 23:04
18. Also ich fand ihn gut...

und er war unterhaltsam. Gelangweilt haben wir uns dabei nicht.
Und was die Kritikl an den Kommisaren anbelanft, erst mobben und dann Selbstmitleid: Shit happens, war wie im tichtigen Leben. Und der "überzeichnete" Assistent: Solche abgedrehten Leute kenn ich auch.
Und das der Fahndungserfolg Zufall war: Seh ich nicht so, war eine Hommage an den Assistenten. Er hat doch recht gehabt mit seiner Analyse der Aufzeichnung. Und der Kommissar ist ja wegen ihm an den Kiosk gegangen, weil der da ermittelt hat.
Also alles in Butter.

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capricorn 30.12.2012, 23:42
19. Nagel auf den Kopf getroffen

Diesmal trifft der Spiegel- Kommentar den Nagel eigentlich so ziemlich auf den Kopf.
Das war eigentlich kein richtiger Tatort. Es geht um eine Bürogeschichte. Nicht diese Typische Alibiabfrage. Wo waren sie zum Zeitpunkt X. Wir werden ihr Alibi überprüfen.
Statt dessen so eine Art Mobbing im Büro. Wir müssen mal mit ihnen sprechen. Und die Mobber sind doch eigentlich die Guten, die Coolen, die Normalen. Die im System funktionierenden Und der gemobbte ist typischerweise mal wieder selber schuld.
Bis den beiden ihr Mobbing im Halse stecken bleibt.
Wer war noch gleich der Täter. Ich glaube man hat ihn nie richtig gesehen. Darum gings anscheinend auch gar nicht.
Keine schlechte Idee von den Machern. Auch dieser banale Schluss.
Grundsätzlich ist es natürlich ein Risiko vom Spiegel die Tatorte zu kommentieren. denn der Zuschauer hat ja seine eigene Meinung. Besonders hat er beim Tatort seine Präferenzen für gewisse Tatorte z.B. für den Kölner oder den Ludwigshafener. Schreibt der Spiegel dann den einen runter und den anderen hoch kann dies auch übel genommen werden.Nicht wegen des Inhaltes sondern wegen der Vorliebe für irgendeinen Kommissar von dem der Zuschauer meint der dürfe auf keinen Fall runter geschrieben werden. Und dass der Spiegel nicht objektiv ist stellt er ja oft genug unter Beweis. Besonders im politischen.beim Tatort kann es einem ja eigentlich egal sein.

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