Forum: Kultur
Sony World Photography Awards: Die Gewalt der Bilder
Sara Lewkowicz

Sara Lewkowicz fotografierte, wie ein Mann seine Freundin schlägt. Für ihre Serie "Shane and Maggie" erhält sie den Hauptpreis des Sony World Photography Award - sehen Sie ihre Bilder und die der anderen Gewinner.

saba1 01.05.2014, 01:39
1. Grauenhaft

Zitat von sysop
Sara Lewkowicz fotografierte, wie ein Mann seine Freundin schlägt. Für ihre Serie "Shane and Maggie" erhält sie den Hauptpreis des Sony World Photography Award ...l[/url]
Jeder, der schon mal fotografiert hat, weiß, welchen Einfluss er auf Menschen vor der Linse und ihr Verhalten hat. Diese Fotografin gehört nicht ausgezeichnet, sie gehört angeklagt ...

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Altesocke 01.05.2014, 05:01
2. Was erwartet ....

eine Fotografin von jemandem, der sich einen Namen so taetowieren laesst?
Da koennte schon fast Berechnung unterstellt werden. RTL- artiger Bilderband, Unterschicht zur Unterhaltung der Masse blossgestellt.
Nebenbei: Entweder Knebelvertraege (mit Geld) gemacht, oder gestellt. Ansonsten waere dieses Bild im Nachhinein geloescht, bzw. nie veroeffentlicht worden! Oder die Fotografin haette auch eine gefangen!

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dirsch 01.05.2014, 10:45
3.

Zitat von Altesocke
eine Fotografin von jemandem, der sich einen Namen so taetowieren laesst?[...]
So von Äußerlichkeiten auszugehen, geht meistens völlig daneben - auch wenn hier die Ausnahme die Regel bestätigen mag. Die Geschmäcker sind ansonsten zu verschieden - und wer weiß, welche Tattoos unter so manchem gestärkten Hemdkragen stecken..
Und wie heißt es so schön: nicht die Tätowierten ruinieren die Welt sondern die mit Schlips und Kragen - ob Banker, Politiker, Lobbyisten spielt da keine Rolle.
...aber jedem seine Vorurteile...

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Deep Thought 01.05.2014, 11:30
4. Die allermeisten Bilder nicht besonders überzeugend

Einige wenige sind wirklich von starker Aussagekraft, berechtigt prämiert.

Die Überzahl ist aber wenig aussagekräftig und vor allem sind erschreckend viele per Aggressiver Bild"bearbeitung" eher eine Karrikatur eines Reporterbildes als ein gutes Foto.

Insbesondere der eher laienhafte und völlg übertriebene Einsatz der HDR-Technik einiger Bilder lässt einem das Frühstück hochwürgen...

Wer seine Fotos derart hemmungslos "nachbearbeiten" muss, ist kein guter Fotograf, sondern gibt Zeugnis seiner fotografiaxhen Unfähigkeit.

Die kommentare zu der Fotografin, welche häusliche Gewalt dokumentierte, sind eher unterirdisch.

Pressefotografen und engagierte "Amateure" wollen und MÜSSEN uns gelegentlich sie brutale Wahrheit in unsere bürgerlichen Elfenbeintürmchen bringen - damit wir wenigstens ansatzweise die unschöne Realität des Lebens vieler Menschen zur Kenntnis nehmen...

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chris4you 01.05.2014, 11:30
5. Was wir uns fragen

sollten, hätte es auch einen Preis gegeben, wenn Fotos gezeigt worden wären wie eine Frau Mann/Kinder/Alte misshandelt? Um die Antwort vorwegzunehmen, nein... Das gibt es zwar (verallgemeinern in der Altenpflege), wird aber totgeschwiegen... Ein Zeichen wie offen und emanzipiert wir inzwischen sind ;-)

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Altesocke 01.05.2014, 11:54
6. Schauen sie doch nochmal genau hin.

Zitat von dirsch
So von Äußerlichkeiten auszugehen, geht meistens völlig daneben - auch wenn hier die Ausnahme die Regel bestätigen mag. Die Geschmäcker sind ansonsten zu verschieden - und wer weiß, welche Tattoos unter so manchem gestärkten Hemdkragen stecken.. Und wie heißt es so schön: nicht die Tätowierten ruinieren die Welt sondern die mit Schlips und Kragen - ob Banker, Politiker, Lobbyisten spielt da keine Rolle. ...aber jedem seine Vorurteile...
Und folgen sie vielleicht mal dem link im Beitrag
( http://saranaomiphoto.com/Shane-and-Maggie/3/thumbs/ )
Das Halstattoo verdecken sie nicht mit nem Hemdkragen. Ein Rolli wuerde da Probleme bereiten.
Das Schlaefentattoo ist auch nicht Bankertauglich.
Der will auch so 'anders' sein!
Das ist ein Vollknasti.
Und den scheint er gut ueberlebt zu haben. Nun ueberlegen sie mal, wer einen Knastaufenthalt gut ueberlebt.
Na?

Nebenbei: Das Thema der Bildreportage war : "Eigentlich wollte Sara Naomi Lewkowicz eine Geschichte über rückfällige Straftäter erzählen"
Vorurteile, bei mir?
Naja, ich koennt hier jetzt das "G"-Wort einwerfen.
Ich nenne mich Realist. Dazu braucht es keine Vorurteile. Nur etwas (mehr) Menschenkenntnis.

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deppjones 01.05.2014, 21:22
7. Absolut richtig

Zitat von Deep Thought
Einige wenige sind wirklich von starker Aussagekraft, berechtigt prämiert. Die Überzahl ist aber wenig aussagekräftig und vor allem sind erschreckend viele per Aggressiver Bild"bearbeitung" eher eine Karrikatur eines Reporterbildes als ein gutes Foto. Insbesondere der eher laienhafte und völlg übertriebene Einsatz der HDR-Technik einiger Bilder lässt einem das Frühstück hochwürgen... Wer seine Fotos derart hemmungslos "nachbearbeiten" muss, ist kein guter Fotograf, sondern gibt Zeugnis seiner fotografiaxhen Unfähigkeit. Die kommentare zu der Fotografin, welche häusliche Gewalt dokumentierte, sind eher unterirdisch. Pressefotografen und engagierte "Amateure" wollen und MÜSSEN uns gelegentlich sie brutale Wahrheit in unsere bürgerlichen Elfenbeintürmchen bringen - damit wir wenigstens ansatzweise die unschöne Realität des Lebens vieler Menschen zur Kenntnis nehmen...

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Steuerzahler0815 01.05.2014, 22:27
8.

Die Fotografin bereichern sich also an Gewalt gegen Frauen anstatt der Frau einfach mal zu helfen oder wenigstens die Polizei zu rufen?
Niemand möge mir erzählen sie hat Angst Fotos zu machen ist wesentlich gefährlicher

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Herr Hold 02.05.2014, 06:02
9. Erstaunlich

Zitat von Altesocke
Und folgen sie vielleicht mal dem link im Beitrag ( ) Das Halstattoo verdecken sie nicht mit nem Hemdkragen. Ein Rolli wuerde da Probleme bereiten. Das Schlaefentattoo ist auch nicht Bankertauglich. Der will auch so 'anders' sein! Das ist ein Vollknasti. Und den scheint er gut ueberlebt zu haben. Nun ueberlegen sie mal, wer einen Knastaufenthalt gut ueberlebt. Na? Nebenbei: Das Thema der Bildreportage war : "Eigentlich wollte Sara Naomi Lewkowicz eine Geschichte über rückfällige Straftäter erzählen" Vorurteile, bei mir? Naja, ich koennt hier jetzt das "G"-Wort einwerfen. Ich nenne mich Realist. Dazu braucht es keine Vorurteile. Nur etwas (mehr) Menschenkenntnis.
Was ich auch erstaunlich finde: zumindest auf den Fotos scheinen die beiden (vier) fast nie zusammen glücklich zu sein....

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