Forum: Kultur
Soziales Engagement: Warum nicht mal freundlich sein?
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Es schadet sicher nicht, im Netz alles besser zu wissen und sich regelmäßig zu empören. Aber mal ehrlich: Ab und zu in die echte Welt hinauszugehen und anderen zu helfen, macht einfach glücklicher.

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forumgehts? 15.04.2017, 12:53
1. Wenn

es denn so sicher wäre, dass man sich in der echten Welt befindet! Das risiko ist gross, dass man in einer Fake-Welt landet.

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syssifus 15.04.2017, 12:54
2. Z.b.

gibt es doch die drei Pfadfinderregeln.
1.) einmal am Tag herzlich lachen
2.) Jemanden uneigennützig helfen
3.) sich selbst belohnen (und wenn es nur eine Currywurst ist)
Kleine Abwandlung von mir ;-)

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ctrader62 15.04.2017, 12:57
3. Beruhigungspille ?

Ihr Artikel in allen Ehren, er wurde bestimmt in guter Absicht geschrieben. Aber ich lese aus ihm auch eine Art Beruhigungspille. Seit ca. 15 Jahren unterstütze ich mehrere Familien in Westafrika, ich war mehrmals dort gewesen. Wenn man das real Erlebte und das was man im regelmäßigen Kontakt so mitbekommt dann mit dem vergleicht, was bei uns an "alternativlosen Maßnahmen" gepredigt wird und mit welchem missionarischem Eifer im Sinne von Freihandelsabkommen ("Wir sind die Guten !?) die Lebensgrundlage der Menschen zerstört wird, dann lehne ich mich nicht zurück. Deutschland macht vieles besser als andere Teile der Erde und sehr viel ist wirklich wert es zu verteidigen. Warum tun wir es kaum, warum untergraben wir immer mehr unsere Polizei, unsere Jusitz, warum brauchen wir diktaturähnliche Regime um unsere Grenzen zu schützen ? Ein Staat, der sich selbst aufgibt ("wir können unsere Grenzen nicht schützen") und den x-fachen Aufwand mit Straftätern im Vergleich zu den Opfern betreibt, gibt auch seine Legitimation auf. Das ist eine Katastrophe und das spüren viele Menschen. Darüber sollte man auch berichten, denn nur wenn man es benennt und möglichst konstruktive Vorschläge macht, kann es evtl. besser werden. "Immer mehr Menschen regen sich nicht auf" ist ist diesem Kontext aus meiner Sicht eine Bankrotterklärung und Abstumpfung und keine positive Charaktereigenschaft.

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zeisig 15.04.2017, 13:02
4. Kein deutsches Beispiel gefunden?

Liebe Frau Berg, müssen Sie uns Deutschen jetzt auch noch ein Beispiel aus dem englischen Alltag vorhalten um uns zu zeigen, wie Nächstenliebe geht? Ich bin sicher, es gibt auch in Deutschland viele Menschen, die ehrenamtlich Gutes tun. Menschen, die helfen gibt es immer und überall.

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olfnairolf 15.04.2017, 13:11
5. Komisch

In Deutschland hilft man immer den Menschen zu denen man keine Beziehung hat, ... Spenden für Afrika, Willkommen für Flüchtlinge, nur nicht den Menschen in der nächsten Umgebung. Man ist genervt vom Nachbarn, man mobbt Kollegen bei der Arbeit und mit der Familie ist man auch nicht so gern zusammen.
Das ist ein wirklich komisches Land, ohne inneren Zusammenhalt, dafür ungebremste Offenheit und Begeisterung für alle Andern. Das wird dem Land zum Verhängnis werden.

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IMOTEP 15.04.2017, 13:13
6. Handeln

Verehrte Fr. Berg, diesmal wieder ein Beitrag der zum lesen und nachdenken anregt. Sie haben Recht, nicht reden, Handeln ist angesagt, tätige Hilfe für in Not gekommene Mitmenschen. Praktiziere ich im natürlich kleinen Maßstab schon seit jeher. Es muss nicht immer die große Geste, die kleinen Selbstverständlichkeiten gestalten in Summe das Leben erträglicher .m. f. G.

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nwz86 15.04.2017, 13:29
7.

Zitat von olfnairolf
In Deutschland hilft man immer den Menschen zu denen man keine Beziehung hat, ... Spenden für Afrika, Willkommen für Flüchtlinge, nur nicht den Menschen in der nächsten Umgebung.
Das ist leider keine deutsche Eigenart, sondern scheint ein Symptom unserer Zeit zu sein. Wieviele Prominente engagieren sich für irgendwelche publikumswirksamen Hilfsprojekte, adoptieren sogar Kinder aus Afrika (aber nicht aus der eigenen Gesellschaft), und sind aber unter ihren Nachbarn, Mitarbeitern und Kollegen als totale rücksichtslose Ekel verschrien. Das wichtigere ist eben, in der Öffentlichkeit gut zu scheinen, und nicht im Stillen Gutes zu tun.

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Mister Stone 15.04.2017, 14:00
8.

Ab und zu in die echte Welt hinauszugehen und anderen zu helfen, macht einfach glücklicher.

Zum Beispiel in der echten Welt Selfies mit Flüchtlingen machen und - unter Mißachtung geltenden europäischen und deutschen Rechts - alle in der echten Welt nach Deutschland einladen? Das macht bestimmt glücklich, aber nicht jeden.

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USBStick 15.04.2017, 14:07
9. Never!

Die Auswirkungen der unsäglichen deutschen Politik purgieren helfen? Den Politikern, die das alles täglich, fast stündlich, verbocken hinterher wischen? Nein Danke! Never!

Nichts in und für dieses Land, dass es in 50 Jahren sowieso nicht mehr gibt.

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