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SPD-Krise: Warum Olaf Scholz noch da ist
REUTERS

Die siechende SPD kritisieren? Macht keinen Spaß mehr. Eins aber noch: Dass in der Politik Frauen in ausweglosen Situationen an die Macht dürfen, während Männer an ihren Posten kleben, entlarvt eine sexistische Doppelmoral.

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ArnoNyhm1984 04.06.2019, 20:05
130. Och Frau Stokowski..

..immer und immer wieder dieselbe Leier vom bösen alten weißen Mann. Mal abgesehen davon, dass dieses Stereotyp von Ihnen genauso sexistisch gegenüber Männern ist, wie Sie es immer anderen vorwerfen, ist es auch noch haltlos: Nahles z.B. _wollte_ dieses Amt -niemand hat es ihr aufgezwängt. Und was das Thema "am Stuhl kleben" anbelangt ist ja wohl niemand in diesem Land besser darin als eine Frau namens Angela Merkel, oder?

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FrischFrosch 04.06.2019, 20:05
131. Werte Frau Stokowski,

Sie stellen die Frage, wie "weiblich" es ist, die Grösse zu haben zurückzutreten; und wie männlich dagegen, an seinem/ihrem Posten zu kleben.
Vergleichen Sie dazu doch bitte mal zwei bundesdeutsche Geheimdienst-Affären: die von Angela Merkel mit der von Willy Brandt.

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PTerGun 04.06.2019, 20:08
132. Echt jetzt?

Es gab nach dem Guttenberg-Skandal eine große Reihe von skandalträchtigen Enthüllungen von Politikerinnen, die bei ihrer Dissertation gemogelt haben. Kann ich jetzt daraus ableiten, dass Frauen geringe akademische Qualitätsansprüche haben und gerne Abkürzungen nehmen? Nein. Kann und will ich nicht. Da fällt mir diese FDP-Frau ein, die auch bei ihrer Diss geschummelt hatte und dafür bekannt war, zwar gerne in EU-Auschüssen zu sitzen, aber eigentlich nichts Wesentliches beizutragen. Soll ich daraus jetzt was über die Eignung von Frauen in der Politik ableiten? War Draggi während der Finanzkrise der der als Aufräumer bei der EZB eingesetzt wurde? Was soll dieses komische Lamentieren, dass es jetzt hier wieder für Frauen besonders schwer ist und sie nur die Aufräumerinnen sind? Es gibt gute bei Frauen und Männern. Und Pfeifen auch. Diese Lamentiererei, dass die Frauen es doch besonders schwer haben, einhergehend mit einer Geringschätzung der Mühen und Leistungen von Männern in den Bereichen (ja, die gibt es, die Leistungen meine ich, die Geringschätzung offensichtlich aber auch) nervt.
Prangert Diskriminierung, häusliche Gewalt und gläserne Decken da an, wo sie da sind. Da gibt es genug Bedarf. Aber dieses Gejammer über vermeintliche unbewusste Männerverschwörungen macht mehr kaputt als dass es hilft.
Ich will nicht behaupten, dass es bei Nahles Rücktritt kein Sexismus im Spiel war. Aber diese Kolumnespottet jeder Bechreibung.

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frank.huebner 04.06.2019, 20:16
133. Geht es noch?

Frau Nahles musste nicht abtreten, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie schon von Anfang an überfordert war mit dem Posten. Von den peinlichen Auftritte (Faktor 10 im Frendschämen) nicht zu reden. Sollen Frauen im Amt bleiben, nur weil sie Frauen sind? Versagen als Geschlechtervorrecht? Nee, das ist albern. Aber evtl ist das eine Erklärung, warum Sie noch für den Spiegel schreiben dürfen?

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meneteto1 04.06.2019, 21:09
134. die armen Hascherl

Die armen Frauen wie Merkel, AKK, Nahes und Konsorten werden immer wieder ohne eigenes Zutun zum Aufräumen in Leitungspositionen geprügelt. Wenn es ihnen dann an Kompetenz und Format für das Amt mangelt ist das purer Sexismus. Ganz besonders wenn sie dann durch andere Frauen ersetzt werden. Das ist perfide.

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Flauschie 04.06.2019, 21:39
135. Merkel, AKK, Nahles, Wagenknecht, Weidel ...

... sind Beispiele dafuer, dass Frauen nicht die besseren Politiker sind. Dass es maennkiche Nulpen gibt ist ebenso unbestritten.

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k70-ingo 04.06.2019, 21:42
136.

Zitat von klaxklix
Eine Quote ist sicher falsch. Warum? Ein Unternehmen oder eine Partei führen, können nur wenige. Egal, ob Mann oder Frau, wenn der/die Falsche an der Spitze ist, geht es schief. Ob ein anderer es besser hätte machen können in der SPD, kann man bezweifeln. Jemand der einfach da bleibt gibt es in der SPD und in der CDU (Scholz, Merkel). Im übrigen heisst es Gleichberechtigung, d.h. alle (drei) Geschlechter müssen gleiche Chancen haben.
Eine Quote dieser Art wäre zudem grundgesetzwidrig.
Was einen über das Demokratieverständnis gewisser Feministinnen nachdenken läßt.

In der in der Tat stark männerlastigen PARTEI (ca.3/4 männliche Mitglieder) wollten ein paar radikale Feministinnen diese 50%-Quote durchsetzen, in der Form, daß so lange nur Frauen als Mitglieder aufgenommen werden, bis die Parität erreicht ist.
Dieses Ansinnen hat mich radikalisiert - aber in die entgegengesetzte Richtung. Bei einem derart verfassungswidrigen Ansinnen war bei mir der Ofen aus.

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Cascara LF 04.06.2019, 22:07
137. Falsche Brille auf?

Frau Stockowski, Frau von der Leyen straft Ihre Sichtweise Lügen!

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k70-ingo 04.06.2019, 22:11
138.

Zitat von weltverbesserer75
Vielen Dank für diesen Beitrag, Frau Stokowski. Die Doppelmoral der Männer ist wirklich nur schwer zu ertragen. Es braucht nicht nur in der Wirtschaft feste Quoten für Frauen (>50%), sondern auch in der Politik, wir Herr Scholz (und mit ihm die ganze SPD) eindrucksvoll beweist.
Öhm, wie erklären Sie die Grundgesetzkompatibilität dieser Idee?

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ohminus 04.06.2019, 22:34
139. Martin Schulz scheint schnell vergessen...

Andrea Nahles hat über Jahre die Geschicke der Bundes-SPD mitbestimmt. Es ist unredlich, so zu tun, als habe sie das erst getan, seit sie nicht nur Vorstandsmitglied sondern Parteivorsitzende ist. Martin Schulz wurde abgesägt, nachdem er nicht innerhalb eines halben Jahres den Karren aus dem Dreck ziehen konnte, den Nahles und andere über Jahre an die Wand gefahren haben.

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