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SPIEGEL exklusiv: Gurlitt will kein einziges Bild freiwillig zurückgeben
REUTERS

Cornelius Gurlitt, der Besitzer des Schwabinger Kunstschatzes, äußert sich im SPIEGEL erstmals zu den Vorwürfen gegen ihn. Sein Vater habe die weit mehr als tausend Kunstwerke "rechtmäßig erworben", Beweise dafür habe er der Staatsanwaltschaft geliefert. "Freiwillig gebe ich nichts zurück", sagt der 80-Jährige.

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shiral 17.11.2013, 10:20
1. Hysterie und Fehlinformation in der deutschen Presse

Erst durch einen Artikel in der Neuen Züricher Zeitung erfuhr ich, dass hier von "Naziraubkunst" vermutlich nicht die Rede sein kann. Der Großteil der Bilder stammt aus deutschen Museen, welche die Nazis als "entartete Kunst" zu Schleuderpreisen ins Ausland verkauften. Der nicht verkaufte Rest wurde verbrannt!

Außerdem sind viele Käufe ohnehin verjährt.

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bikersplace 17.11.2013, 10:21
2. es amigot wieder ......

Laut einem „Focus“-Bericht wollen Mitarbeiter des Kanzleramtes und der bayerischen Justiz Gurlitt dazu bewegen, die Bilder, von denen 590 als mögliche NS-Raubkunst gelten, freiwillig dem Staat zu überlassen. Im Gegenzug könne das Ermittlungsverfahren eingestellt werden. Eine „Vertrauensperson“ solle an Gurlitt herantreten und an seine Verantwortung appellieren.

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toormaschine 17.11.2013, 10:23
3. Rechtmäßig erworben

Es mag ja sein, dass er meint, diese Bilder einfach geerbt zu haben. Aber interessant wäre zu erfahren, wie "rechtmäßig" die Bilder in den Besitz des Vaters gekommen sind. Und ich bin kein Jurist, aber (auch gutgläubiger) Erwerb von gestohlenen Sachen ist nicht möglich - wie sieht's bei Erbe aus ?? Und einfach "gesammelt" hat sowas kein Mensch.

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okokberlin 17.11.2013, 10:27
4.

absolut richtig was gurlitt macht. er soll sich dieser staatlichen wegelagerei entegegenstellen.

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cirus27 17.11.2013, 10:31
5. das war fällig!

ich wünsche dem mann viel glück mit seinen bildern für

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wolfi55 17.11.2013, 10:32
6. wie gedacht nicht dran an den Vorwürfen

Wie ich mir schon lange dachte, ist an den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft nichts dran. Da hat der Zoll und seine Kumpane in der StA ein großes Ding landen willen, und als denen aufging, dass da nichts dran ist, da haben die das unter dem Tisch halten wollen. Deswegen war der OStA so sauer, als das aufflog.

Man verfolgt jemanden nicht Ermittlungsverfahren, nur weil man nicht glauebn will, dass jemand sich gesetzestreu verhält. Wer mkit 9000€ über die Grenze geht, handelt gesetzeskonform. Da kann der Zoll soviel vermuten wie er will, aber ein hinreichender Tatverdacht besteht da nicht.

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teekesselchen 17.11.2013, 10:33
7.

Zitat von sysop
Cornelius Gurlitt, der Besitzer des Schwabinger Kunstschatzes, äußert sich im SPIEGEL erstmals zu den Vorwürfen gegen ihn. Sein Vater habe die weit mehr als tausend Kunstwerke "rechtmäßig erworben", Beweise dafür habe er der Staatsanwaltschaft geliefert. "Freiwillig gebe ich nichts zurück", sagt der 80-Jährige.
ich würde an seiner Stelle auch keine Bilder zurückgeben, wenn diese rechtmäßig erworben wurden.

Für mich klingt diese ganze Beschlagnahmung letztes Jahr durch die Staatsanwaltschaft viel mehr nach Raub als alles andere. Was haben die eigentlich 1 Jahr lang ermittelt, bis die Story von der Presse veröffentlich wurde?

Gar nichts scheint mir, so überstürzt wie jetzt auf einmal alles gehen muss.

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cirus27 17.11.2013, 10:35
8. das war fällig!

ich wünsche dem mann viel glück mit seinen bildern für
den rest seines lebens, und daß er einen weg findet, die sammlung, verbunden mit seinem namen, der
öffentlichkeit zu erhalten. es wäre auch an der zeit,
daß die seriöse presse (spon?) dazu übergeht, nicht
mehr von irgendwelchen kunstschätzen zu sprechen,
als wenn in schwabing etwas vom himmel gefallen wäre, sondern von dieser sammlung, die, so darf man
wohl langsam vermuten, rechtswidrig beschlagnahmt
wurde, um ein wenig an der steuerschraube zu drehen. auch hier wünsche ich dem sammler kraft,
durchhaltevermögen und letztlich viel glück!

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gldek 17.11.2013, 10:38
9. Vom Nazi-Reflex getrieben

Mit neutral nach allen Seiten ermittelnden Behörden hat das nichts zu tun. Man will ein bestimmtes Ergebnis erzielen weil nicht sein darf was nicht sein soll: Das alles seine Rechtmäßigkeit hat bzw. verjährt ist.

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