Forum: Kultur
S.P.O.N. - Der Kritiker: Al-Dschasira der Wutbürger

Medien sind böse, Macht ist böse, Krieg ist böse, und*nur er selbst ist gut - so*schlicht denkt der linke Kulturbolschewist. Diesen Typus*kann man derzeit*in der*"Kulturzeit" auf 3sat studieren, denn dort steht einer seiner*Vertreter*vor der Kamera.

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Prof.Gutmensch 02.04.2011, 13:30
110. al jazeera

Zitat von etheReal
Stimmt, Al Jazeera international (die arabische Version kann ich nicht beurteilen) ist ein äußerst professioneller Nachrichtensender, der aufgeklärte und objektive Nachrichten und sehr gute Dokumentationen zeigt. So manch anderer Sender könnte sich davon gerne eine Scheibe abschneiden.
Naja, abgesehen von der Berichterstattung über Israel, die doch sehr einseitig und tendenziös ausfällt, kann man dem zustimmen.

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allerfreund 02.04.2011, 13:32
111. Titel

Zitat von Arion's Voice
OReich wird man dadurch, dass die anderen weniger haben.
Nonsens! Wenn Sie schon relativieren wollen, wie waere es dann zu sagen, dass man reich ist, wenn man nach eigenem Ermessen genug hat? Ich jedenfalls lebe gerne in einem System, dass mir die Entscheidung ueberlaesst, ob ich reich oder arm bin. In Ihrem System waere es OK, wenn wir alle am Hungertuch nagen, solange Niemand satt wird.


Zitat von
Konservative verändern zum Beispiel die Welt, in dem aus Bauernhöfen Massentierhaltungsfabriken enstehen lassen, wohingegen Linke zurück zu Ökobauernhöfen wollen.
Noch mehr Nonsens. Nazis waren die ersten in Deutschland, die die oekologische Landwirtschaft in eine grosse Skala bringen wollten (auch wenn die Nazis strenggenommen keine Konservativen waren). Kollektivierung, Massentierhaltung und Monokulturen, das gab es im Sozialismus. Es gab nur keine freie Presse, die diese Missstaende angeprangert haette (freie Presse, auch keine linke Erfindung).


Zitat von
... Regeln einhalten muss, die nicht demokratisch legitimiert sind. Entmachtung des Bürgers in Demokratien. Kommt jetzt noch öfter, passen Sie mal auf.
Ihr politischer Kompass scheint jetzt vollstaendig die Richtung verloren zu haben. Was Sie beschreiben, habe andere in Europa seit den 90ern hinter sich. Man nannte es Sozialismus[/quote]


Zitat von
Irland hat Steuern für Wirtschaft auf ein lächerliches Niveau gesenkt, Firmen haben davon profitiert (der irische Staat natürlich nicht - er hat ja die Steuern enorm gesenkt), die Firmen ziehen jetzt weiter und die Bürger müssen es durch Kürzungen von Leistungen finanzieren
Handwerkliche Fehler dummer Menschen koennen Sie nur auf die Politik schieben. Der irische Staat haette eben die vielen Gewinner (sprich: Arbeiter und Angestellte) mit vernuenftigen Abgaben belasten sollen, wie das in DE ist. Dann haette es auch funktioniert.

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Arion's Voice 02.04.2011, 13:33
112. Fremdenfeindlichkeit

Zitat von magik_one
Da haben Sie leider die letzten Jahrzehnte verschlafen. Rechter Antisemitismus ist heute völlig marginalisiert, ein randständiges Phänomen einiger NPDler. Der linke Antisemitismus, nur fadenscheinig als Antizionismus getarnt, ist heute dagegen im Mainstream des linken Spektrums angelangt. Das zeigt sich dann nicht nur in der Berichterstattung von Medien wie etwa SPON, sondern z.B. auch in Solidaritätsbekundungen linker "Friedensschützer" mit antisemitischen Banden wie Hisbollah und Hamas. Vgl. auch:
Stimmt natürlich nicht. Eine große Studie über Fremdenfeindlichkeit in Europa hat gerade vor etwa einem Monat bewiesen, dass allgemein Fremdenfeindlichkeit sehr stark in der Gesellschaft verankert ist. In jeder Ecke. Habs grad nicht parat, aber Google mit den Stichwörtern "Europa" und "Fremdenfeindlichkeit" führt Sie sicher schnell zu dieser Studie. Ist - wie gesagt - vielleicht 1-2 Monate alt.

Im Übrigen würde ich mich auch als links bezeichnen. Und ich bin gegen isrealische POLITIK, nicht gegen Juden. Das kann man sehr genau trennen.

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A.Schmid-Ohren 02.04.2011, 13:40
113. Kulturmenschewik DIez

Herr Diez, Sie sind sorglos und jung - genießen Sie diese Zeit! Sollten Ihnen irgendwann einmal die Augen aufgehen, wogegen nichts an Ihrer Person grundsätzlich spricht, dann werden Sie sich für solche Artikel schämen. Ich wünsche es Ihnen.

Mit barmherzigen Grüßen,
A.Schmid-Ohren

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piesmann 02.04.2011, 13:50
114. Hach...

Sehe zwar Kulturzeit aus besagten Gründen schon lange nicht mehr, weshalb ich auch die Berichterstattung nicht verfolgen konnte. Aber trotzdem möchte ich dem Autor nicht widersprechen. Im Gegenteil: Hab mich bei Lesen richtig wohl gefühlt. Naja, und nach dem ersten Kommentar hier im Forum...

Zitat von eugencluster
im Gegensatz zu Ihnen, Herr Diez. Mir ist jeder linke "Kulturbolschwist" lieber als verkrampfte Neoliberale, die leider nicht verstanden haben, worum es in der Welt geht: Um Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit. Und das ist mit dem Kapitalismus sicher nicht zu schaffen.
...umso mehr. Wo sind wir in Deutschland mittlerweile gelandet. Ich ertrage dieses billige Gelaber vom angeblichen Neoliberalismus und bösen Kapitalismus nicht mehr. ich ertrage es einfach nicht mehr!!!

Ach ja, zu dem schönen Artikel: Vielleicht sollte sich SPON diese Kritik auch mal zu Herzen nehmen.

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K. S. 02.04.2011, 14:04
115. Trickel down Effekt

Zitat von allerfreund
Mehr als Neider-Argumente finden Sie nicht? Na, dann muss der neoliberale Gedanke das Beste sein was wir uns aus der Ideologien-Schublade ziehen koennen. Schliesslich steigt mit dem Wohlstand Weniger auch der Wohlstanstand der Gemeinschaft.
Wie kommt es dann, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden?

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Heramano 02.04.2011, 14:12
116. Mix it up

Zitat von allerfreund
Nonsens! Wenn Sie schon relativieren wollen, wie waere es dann zu sagen, dass man reich ist, wenn man nach eigenem Ermessen genug hat? Ich jedenfalls lebe gerne in einem System, dass mir die Entscheidung ueberlaesst, ob ich reich oder arm bin. In Ihrem System waere es OK, wenn wir alle am Hungertuch nagen, solange Niemand satt wird.

Weil der Mensch ein Schwein ist und es nicht umsonst Regeln gibt, die das Zusammenleben überhaupt erst ermöglichen. Wie streng diese sein müssen, darüber wird stets gestritten (was ja auch richtig so ist).

Zitat von
Noch mehr Nonsens. Nazis waren die ersten in Deutschland, die die oekologische Landwirtschaft in eine grosse Skala bringen wollten (auch wenn die Nazis strenggenommen keine Konservativen waren). Kollektivierung, Massentierhaltung und Monokulturen, das gab es im Sozialismus. Es gab nur keine freie Presse, die diese Missstaende angeprangert haette (freie Presse, auch keine linke Erfindung).

So so, dann ist die landwirtschaftliche Überproduktion der letzten 50 Jahre also eine Erfindung des Sozialismus?!


Zitat von
Ihr politischer Kompass scheint jetzt vollstaendig die Richtung verloren zu haben. Was Sie beschreiben, habe andere in Europa seit den 90ern hinter sich. Man nannte es
Was ja nicht heißen muss, dass es nicht wiederkommen wird. Dann gibt es allerdings keinen Sozialismus mehr als Ausrede. Und vielleicht kommen wir spätestens dann zur Erkenntnis, dass Machtmissbrauch nicht unbedingt etwas mit der gerade herrschenden Ideologie zu tun haben muss.


Zitat von
Handwerkliche Fehler dummer Menschen koennen Sie nur auf die Politik schieben. Der irische Staat haette eben die vielen Gewinner (sprich: Arbeiter und Angestellte) mit vernuenftigen Abgaben belasten sollen, wie das in DE ist. Dann haette es auch funktioniert.
Klar, die (Höhe der) Unternehmersteuern lassen wir da am besten unter den Tisch fallen. Wie auch immer. Der Markt ist nun mal nicht politisch. Leider auch nicht moralisch. Also, was wollen Sie als Regulativ denn sonst nehmen, wenn nicht politische Regeln? (Egal, wie gut oder schlecht diese im Moment sind).

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Heramano 02.04.2011, 14:13
117. Mix it up

Zitat von allerfreund
Nonsens! Wenn Sie schon relativieren wollen, wie waere es dann zu sagen, dass man reich ist, wenn man nach eigenem Ermessen genug hat? Ich jedenfalls lebe gerne in einem System, dass mir die Entscheidung ueberlaesst, ob ich reich oder arm bin. In Ihrem System waere es OK, wenn wir alle am Hungertuch nagen, solange Niemand satt wird.

Weil der Mensch ein Schwein ist und es nicht umsonst Regeln gibt, die das Zusammenleben überhaupt erst ermöglichen. Wie streng diese sein müssen, darüber wird stets gestritten (was ja auch richtig so ist).

Zitat von
Noch mehr Nonsens. Nazis waren die ersten in Deutschland, die die oekologische Landwirtschaft in eine grosse Skala bringen wollten (auch wenn die Nazis strenggenommen keine Konservativen waren). Kollektivierung, Massentierhaltung und Monokulturen, das gab es im Sozialismus. Es gab nur keine freie Presse, die diese Missstaende angeprangert haette (freie Presse, auch keine linke Erfindung).

So so, dann ist die landwirtschaftliche Überproduktion der letzten 50 Jahre also eine Erfindung des Sozialismus?!


Zitat von
Ihr politischer Kompass scheint jetzt vollstaendig die Richtung verloren zu haben. Was Sie beschreiben, habe andere in Europa seit den 90ern hinter sich. Man nannte es
Was ja nicht heißen muss, dass es nicht wiederkommen wird. Dann gibt es allerdings keinen Sozialismus mehr als Ausrede. Und vielleicht kommen wir spätestens dann zur Erkenntnis, dass Machtmissbrauch nicht unbedingt etwas mit der gerade herrschenden Ideologie zu tun haben muss.


Zitat von
Handwerkliche Fehler dummer Menschen koennen Sie nur auf die Politik schieben. Der irische Staat haette eben die vielen Gewinner (sprich: Arbeiter und Angestellte) mit vernuenftigen Abgaben belasten sollen, wie das in DE ist. Dann haette es auch funktioniert.
Klar, die (Höhe der) Unternehmersteuern lassen wir da am besten unter den Tisch fallen. Wie auch immer. Der Markt ist nun mal nicht politisch. Leider auch nicht moralisch. Also, was wollen Sie als Regulativ denn sonst nehmen, wenn nicht politische Regeln? (Egal, wie gut oder schlecht diese im Moment sind).

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Xircusmaximus 02.04.2011, 14:18
118. Wo ist das Schlaraffenland ???

wo ist es geblieben ????


Zitat von allerfreund
Nonsens! Ich jedenfalls lebe gerne in einem System, dass mir die Entscheidung ueberlaesst, ob ich reich oder arm bin.
In einem solchen Land würde ich auch gern leben, wo ist diser schöne Ort ?
Wo muss man sich anstellen.





Zitat von allerfreund
Noch mehr Nonsens. Nazis waren die ersten in Deutschland, die die oekologische Landwirtschaft in eine grosse Skala bringen wollten (auch wenn die Nazis strenggenommen keine Konservativen waren). Kollektivierung, Massentierhaltung und Monokulturen, das gab es im Sozialismus.
Das alles ist die typische Form von staatsmonopolistischen Kapitalismus. Das was sich der reale Sozialismus nannte, war lediglich eine staatstotalitäre Form desselben.
Die Gemeinsamkeiten beider systeme waren größer als die unterschiede. Weshalb es nicht wirklich verwundern kann, dass es eine ehemalige FDJ-Sekretärin zum Bunzkanzler bringt.




Zitat von allerfreund
Es gab nur keine freie Presse, die diese Missstaende angeprangert haette (freie Presse, auch keine linke Erfindung).
Pressefreiheit, ist die Freiheit der 200 reichsten Leute, Ihre Meinung drucken zu lassen.

Paul Sethe


Zitat von allerfreund
Ihr politischer Kompass scheint jetzt vollstaendig die Richtung verloren zu haben. Was Sie beschreiben, habe andere in Europa seit den 90ern hinter sich. Man nannte es [i]Sozialismus

Ihr politischer Kompass ist doffensichtlich der eines Markt-dogmatikers also kein grundsätzlicher Unterschied zum Staats-dogmatiker.

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hansevision 02.04.2011, 14:19
119. habe die Sendung nicht gesehen...

... aber das "bornierter als die konservativsten Klassikfreunde" empfinde ich durchaus als beleidigend. Sonst gibt der ganze Text von Herrn Diez ja nicht viel her.

"-Fans" sind in der Regel borniert, sie ignorieren Anderes neben ihrem Fanobjekt.

"-Freunde" sind auch offen für andere Einflüsse.

Ich persönlich mute Klassikfreunden eine größer Offenheit für Musik zu, als Leuten, die Klassik grundsätzlich ablehnen - aber vielleicht hat Herr Diez auf erstere ja auch eine Wut.

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