Forum: Kultur
S.P.O.N. - Der Kritiker: Al-Dschasira der Wutbürger

Medien sind böse, Macht ist böse, Krieg ist böse, und*nur er selbst ist gut - so*schlicht denkt der linke Kulturbolschewist. Diesen Typus*kann man derzeit*in der*"Kulturzeit" auf 3sat studieren, denn dort steht einer seiner*Vertreter*vor der Kamera.

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keinelustmehr 02.04.2011, 15:42
130. .

Zitat von allerfreund
Ich jedenfalls lebe gerne in einem System, dass mir die Entscheidung ueberlaesst, ob ich reich oder arm bin.
Genau, ich bin doch immer wieder berührt von den Menschen, die sich für Armut entschieden haben. Schalten Sie eigentlich gelegentlich auch noch das Hirn ein?

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allerfreund 02.04.2011, 15:45
131. Titel

Zitat von Xircusmaximus
In einem solchen Land würde ich auch gern leben, wo ist diser schöne Ort ? Wo muss man sich anstellen.
Wahrscheinlich leben Sie bereits in so einem Land. Nur richtig Lesen und Verstehen koenne sie nicht. Ich schrieb, dass ich selber entscheiden will, ob ich reich bin oder nicht. Ich kann auch entscheiden, dass ich arm bin und mit der Situation unzufrieden. Oder ich entscheide, dass ich mit 3000 Euro netto im Monat reich bin. Es soll mir ueberlassen sein su entscheiden.

Ist das jetzt klarer geworden?

Zitat von
Das was sich der reale Sozialismus nannte, war lediglich eine staatstotalitäre Form desselben.
Hinter solchen Aussagen verstecken sich die Linken gerne. Wie wuerden Sie schauen, wenn ein Neonazi sagen wuerde, dass der "Nationalsozialismus toll ist, nur der letzte Versuch der Umsetzung etwas entglitt"?

Na? Merken Sie in welcher Geselschaft Sie sich bewegen? Der Sozialismus war schon so gemeint, wie er umgesetzt wurde. Da gibt es keine Entschuldigung. [/quote]

Zitat von
Pressefreiheit, ist die Freiheit der 200 reichsten Leute, Ihre Meinung drucken zu lassen. Paul Sethe
Paul wer? Das war mal. Selbst Ihre Meinung wird veroeffentlicht. Und wenn es im SpOn Forum nicht klappt, dann koennen Sie sich praktisch ohne Kosten ueberall aeussern.

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K. S. 02.04.2011, 16:41
132. Sozialisten?

Zitat von allerfreund
Das ist noch am einfachsten zu beantworten! Es liegt an der relativierenden Definition der Armut in der EU und wie die Armut von den sozialistischen Parteien definiert wird. Ich glaube z.Z. ist Jemand, der weniger als 60% vom Durchschnitt hat, arm. Vereinfacht ausgedrueckt. Laut dieser Definition braucht man die echte, materielle, absolute Armut gar nicht zu bekaempfen. Man kann das Problem durch Nivellieren loesen. Das tun auch die Sozialisten. Wir waeren dann zwar alle hungrig, aber nicht arm. Toll, ne? In der kapilatistischen Wirklichkeit haben die herbeideffinierten Armen mehr als vor z.B. 30 Jahren. Die Reichen natuerlich auch.
Von welchen Sozialisten sprechen sie hier eigentlich?

Auch wenn die Armut heute anders definiert sein mag als vor 30 Jahren, ändert das ja nichts an der Tatsache, dass es der Mehrheit der Bevölkerung besser gehen könnte, wenn das Vermögen gerechter verteilt wäre.

Tatsächlich führt die soziale Ungleichheit zu einer Gefahr für das wirtschaftliche Wachstum, eine Umverteilung ist also nicht nur moralische, sondern auch ökonomisch sinnvoll.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-0...hheit-wachstum

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czarpeter 02.04.2011, 16:58
133. Was?

Zitat von allerfreund
So pauschalisierend darf man nicht denken, das fuehrt direkt in ein totalitaeres System. Vielleicht steckt aber in jedem Sozialisten auch ein kleiner Massenmoerder ala Stalin, Hitler oder Mao. Ich jedenfalls bevorzuge eine Geselschaft das an das Gute im Menschen glaubt und weniger Regeln hat. ... Doch, ist er. Befassen Sie sich mit der Spiele-Theorie.
Es heisst Spieltheorie, Altruismus zahlt sich nur unter relativ restriktiven Annahmen aus.

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Maya2003 02.04.2011, 17:15
134. ..

Zitat von allerfreund
Mehr als Neider-Argumente finden Sie nicht? Na, dann muss der neoliberale Gedanke das Beste sein was wir uns aus der Ideologien-Schublade ziehen koennen. Schliesslich steigt mit dem Wohlstand Weniger auch der Wohlstanstand der Gemeinschaft. .
Und wenn nur 10 Personen 90% der Zuwächse kassieren steigt auch der Wohlstand der Geneinschaft - nur haben 99,99% davon nichts. DAS haben die neoliberalen Weltbeglücker bis heute nicht kapiert. Ihr Glaubensbekenntnis mehr Wohlstand durch mehr Ungleichheit funktioniert nachgewiesen nicht - nur die Anzahl der Milliardäre steigt überproportional.
Es gab in diesem Lande einmal Zeiten bei denen der Zuwachs des Volksvermögens weit gerechter verteilt wurde - auch damals stieg der Wohlstand der Gemeinschaft - nur damals hatte die große Mehrheit noch etwas davon. Man nannte das soziale Marktwirtschaft - seit der "neuen" sozialen Marktwirtschaft werden immer mehr Mitbürger sozial deklassiert während gleichzeitig einflussreichen Gruppen anstrengungsloser Wohlstand durch den Gesetzgeber garantiert wird - und Kritik an diesen frühkapitalistisch angehauchten Zuständen hat nichts mit "Neid" zu tun, damit kaschieren die neoliberalen Gralshüter gerne ihr Argumentationsdefizit , sondern ist in einer Demokratie gutes Bürgerrecht.

Daß Sie kein soziales Gewissen haben ist ihr persönliches Defizit, jedem der davon noch Reste besitzt sofort "Neid" zu unterstellen enthüllt nur ihr sozialdarwinistisches Einfachweltbild.

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allerfreund 02.04.2011, 17:47
135. Titel

Zitat von czarpeter
Es heisst Spieltheorie, Altruismus zahlt sich nur unter relativ restriktiven Annahmen aus.
Danke, mir fehlte der korrekte, deutsche Begriff.

Je nachdem was man als restriktiv bezeichnet. Je einfacher ein System, umso schwieriger wird es exakt nachzuweisen, dass Altruismus nuetzt (wenn man nur den augenblicklichen Nutzen fuer das Individuum betrachtet).

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allerfreund 02.04.2011, 17:55
136. Titel

Zitat von Maya2003
Es gab in diesem Lande einmal Zeiten bei denen der Zuwachs des Volksvermögens weit gerechter verteilt wurde
Und was wuerden Sie persoenlich tun um diesen Zustand wieder herzustellen? Engagieren Sie sich politisch oder sozial, waehlen Sie wenigstens? (Ich tue es, bis auf das waehlen. Irgendwie muss ich ja meine sozialdarwinistische Art kompensieren.) Welchem noch lebenden Politiker wuerden Sie eine Wahlempfehlung aussprechen?

Zitat von
... während gleichzeitig einflussreichen Gruppen anstrengungsloser Wohlstand durch den Gesetzgeber garantiert wird ...
wen meinen Sie damit?

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Xircusmaximus 02.04.2011, 20:18
137. Mit 3000 Euro im Mond

mag man vielleicht wohlhabend sein, vorrausgesezt es bleibt bei diesen 3000, morgen schon kann die Firma Pleite sein, die Ihnen so etwas zahlt. Reich allerdings ist man selbst mit 3000 im Mond noch nicht. Wobei wir bereits bei der nächsten Frage wären, wo kann man ein solches Gehalt beziehen ? Die Anzahl der Stellen die so etwas abwerfen, dürfte überschaubar sein. Sie entscheiden selbst also ziemlich wenig, sondern müssen mitdem vorlieb nehmen, was
die Lebensumstände Ihnen angeboten haben. Wollte ein Jeder frei entscheiden ob er arm oder reich sein möchte, es gäbe keine Armut in dieser freiesten aller Welten.



Zitat von allerfreund
Wahrscheinlich leben Sie bereits in so einem Land. Nur richtig Lesen und Verstehen koenne sie nicht. Ich schrieb, dass ich selber entscheiden will, ob ich reich bin oder nicht. Ich kann auch entscheiden, dass ich arm bin und mit der Situation unzufrieden. Oder ich entscheide, dass ich mit 3000 Euro netto im Monat reich bin. Es soll mir ueberlassen sein su entscheiden. Ist das jetzt klarer geworden? Hinter solchen Aussagen verstecken sich die Linken gerne.

Nun ja, die LINKE ist facettenreich ( für Sie vielleicht nicht, da Sie erkennbar zu Vereinfachungen neigen ), es gibt die Dogmatiker und die Gebildeten.


Zitat von allerfreund
Wie wuerden Sie schauen, wenn ein Neonazi sagen wuerde, dass der "Nationalsozialismus toll ist, nur der letzte Versuch der Umsetzung etwas entglitt"? Na? Merken Sie in welcher Geselschaft Sie sich bewegen? Der Sozialismus war schon so gemeint, wie er umgesetzt wurde. Da gibt es keine Entschuldigung.
Historische Tatsache ist, die schärfsten Kritiker dessen was sich real existierender Sozialismus nannte, waren LINKE wie Rudi Dutschke, Rudolf Bahro, Ernst Bloch oder Robert Havemann. Wer ein gewisses Maß an historischer und politischer Bildung sein eigen nennt, den überrascht so etwas natürlich. Dem ist natürlich auch Paul Sethe und dessen berühmt gewordenes Zitat bekannt. Ich hoffe googeln können Sie selbstständig, dann erkundigen Sie sich über Paul Sethe, das erhöht die Bildung und kann nie verkehrt sein.

Zitat von allerfreund
Paul wer? Das war mal. Selbst Ihre Meinung wird veroeffentlicht. Und wenn es im SpOn Forum nicht klappt, dann koennen Sie sich praktisch ohne Kosten ueberall aeussern.

Ich mag hier meine Ansichten veröffentlichen können, drucken lassen kann ich Sie nicht. Dafür braucht es doch etwas mehr als guten Willen und den Glauben an die Meinungsfreiheit.

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allerfreund 03.04.2011, 00:23
138. Titel

Zitat von Xircusmaximus
Reich allerdings ist man selbst mit 3000 im Mond noch nicht.
Manche kriegen den Hals niemals voll. Aber die Zahl war aus der Luft gegriffen. Ich wollte damit deutlich machen, dass Arm sein durchaus objektiv und in absoluten Massstaeben gemessen werden kann. Reich sein dagegen nicht.

Zitat von
Wollte ein Jeder frei entscheiden ob er arm oder reich sein möchte, es gäbe keine Armut in dieser freiesten aller Welten.
Sie wollen es einfach nicht verstehen. Es ging von Anfang an um die Entscheidung ueber das Befinden. Das will mir die Linke nehmen mit ihrer relativierenden Begriffswelt, weil wenn wir alle gleichermassen hungern, ist niemand mehr arm.

Zitat von
...es gibt die Dogmatiker und die Gebildeten.
Was man so fuer Bildung haelt... Linke Ideologen aufzuzaehlen ist definitiv keine Bildung! Zudem ist selbststaendiges Denken - den Linken ein Greuel - wesentlich wichtiger als diese Art "Bildung".

Zitat von
Historische Tatsache ist, die schärfsten Kritiker dessen was sich real existierender Sozialismus nannte, waren LINKE wie Rudi Dutschke, Rudolf Bahro, Ernst Bloch oder Robert Havemann.
Eine tolle Liste. Das sind ja die Sterne unserer Kultur und Wissenschaft. Sie denken Bildung waere zu wissen wer diese Typen waren? Diese destruktiven Gedankenvergifter? Was macht man mit so einer Bildung? Wie kann ich damit die Gesellschaft verbessern, die Armut bekaempfen? Ich hoffe man vergisst diese Menschen so schnell wie moeglich. Sie sollten mal genau nachlesen was Bahro, Havemann und insbesondere Bloch so in ihren Leben geleistet haben. Und natuerlich weiss ich wer Paul Sethe war. Ich halte ihn nur fuer besonders unwichtig, darum: Paul wer? Ihre Liste: Hetzer, Wendehaelse und Denuzianten.

Zitat von
Ich mag hier meine Ansichten veröffentlichen können, drucken lassen kann ich Sie nicht. Dafür braucht es doch etwas mehr als guten Willen und den Glauben an die Meinungsfreiheit.
Willkommen im Informationszeitalter! Ihre Meinung und Ihre Ansichten werden gelesen. Ganz so als ob sie auf Papier gedruckt waeren! Kapitalisten sei Dank, dass sie dieses tolle, einfach zugaengliche und freie Medium moeglich gemacht und finanziert haben!

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Zurbal 03.04.2011, 00:33
139. Sososozialismus

Zitat von Xircusmaximus
Reich allerdings ist man selbst mit 3000 im Mond noch nicht. Wobei wir bereits bei der nächsten Frage wären, wo kann man ein solches Gehalt beziehen ? Die Anzahl der Stellen die so etwas abwerfen, dürfte überschaubar sein. Sie entscheiden selbst also ziemlich wenig, sondern müssen mitdem vorlieb nehmen, was die Lebensumstände Ihnen angeboten haben. Wollte ein Jeder frei entscheiden ob er arm oder reich sein möchte, es gäbe keine Armut in dieser freiesten aller Welten.
Nun ja, Sie haben 1. nicht begriffen, was der Forist gemeint hat (obwohl er es nochmal wiederholt hat) und 2. Wo leben Sie eigentlich? In Polen oder Portugal? Soll das witzig sein? 3000 € ist in Deutschland kein besonderes Gehalt. Hätten Sie in der Schule aufgepasst, würden Sie sicher mehr verdienen. Gehen Sie doch mal nach Köln oder Wolfsburg und fragen Sie die Automobilarbeiter nach ihrem Verdienst (nur ein Beispiel).

Zitat von Xircusmaximus
Nun ja, die LINKE ist facettenreich
Das ist ein Kuhfladen auch.

Zitat von Xircusmaximus
Historische Tatsache ist, die schärfsten Kritiker dessen was sich real existierender Sozialismus nannte, waren LINKE wie Rudi Dutschke, Rudolf Bahro, Ernst Bloch oder Robert Havemann. Wer ein gewisses Maß an historischer und politischer Bildung sein eigen nennt, den überrascht so etwas natürlich. Dem ist natürlich auch Paul Sethe und dessen berühmt gewordenes Zitat bekannt. Ich hoffe googeln können Sie selbstständig, dann erkundigen Sie sich über Paul Sethe, das erhöht die Bildung und kann nie verkehrt sein.
Als Konstruktivist hat man natürlich seine liebe Not mit Tatsachen, besonders mit den historischen. Leider oder Gottseidank hatten die genannten Genossen nie die Gelegenheit, an die Macht zu kommen. Wer weiß, was dann passiert wäre. Vielleicht würden wir in Rubel bezahlen, es gäbe kein Internet und Ihr Paul Sethe hätte mit seinen 200 noch übertrieben. Unhistorisch ist es jedenfalls, die Verbrechen des Sozialismus/Kommunismus weich zu spülen und so zu tun, als wären sie nicht immanent. Der Sozialismus wurde nicht pervertiert er ist pervers, genauso wie die nationale Bruderideologie oder soll ich sagen der real existierende Nationalsozialismus? Der wurde von seinen Paladinen nie so genannt und die machthabenden Sozialisten haben auch nicht vom real existierenden gesprochen. Die Linken übrigens, die zu Bahros Zeiten in der DKP waren (facettenreich), haben seine Inhaftierung in der real existierenden DDR beklatscht. Heute sind diese Leute häufig bei der LINKEN zu Hause und ich befürchte, es hat sich da nicht viel getan.


Zitat von Xircusmaximus
Ich mag hier meine Ansichten veröffentlichen können, drucken lassen kann ich Sie nicht. Dafür braucht es doch etwas mehr als guten Willen und den Glauben an die Meinungsfreiheit.
Ja, das stimmt, wieder Gottseidank und wieder: hätten Sie in der Schule besser aufgepasst.

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