Forum: Kultur
S.P.O.N. - Der Kritiker: Eine Reise ans Ende des Verstandes
DPA

Adolf Hitlers "Mein Kampf" ist ein Comicbuch mit 80 Millionen Toten. Wenn es nun, 70 Jahre nach dem Tod des Autors, wieder gedruckt werden darf, dann zeigt sich nur, wie falsch es war, dieses Buch zu verbieten.

Seite 1 von 7
Kezman9 03.01.2016, 17:15
1.

Wird auf der Spiegel Bestseller Liste auf Platz 1. Ich seh schon die ersten Fackelläufe! Toll dieses Land

Beitrag melden
spon_420 03.01.2016, 17:24
2. Comicbuch? Comicbuch??

Herr Diez... Sie wissen nicht, was ein Comic ist? Hier eine erste Anlaufstelle: www.paninicomics.de

...Schade. Ich hatte schon gedacht, Nicolas Mahler hätte wieder zugeschlagen.

Reduktionismus hat übrigens schon per Definiton gar nichts mit Comics zu tun.

Beitrag melden
kobalt55 03.01.2016, 17:37
3.

Rechtes Gedankengut zu verbieten oder aus zu grenzen war und ist immer falsch,denn es zeugt nur von einer schwachen Demokratie derer die Argumente fehlen.

Beitrag melden
event.staller 03.01.2016, 17:46
4. Es war nicht das Buch

Nicht Hitlers Buch hatte die Deutschen in die größte Katastrophe ihrer Geschichte geführt. Den Anfang hatte
Kaiser Wilhelm II mit dem Ersten Weltkrieg gemacht -
die Folgen der Niederlage haben Deutschland derart wirtschaftlich geschwächt, daß die Weimarer Republik
Opfer der Nazis wurde. Die gedemütigten Untertanen
ließen sich vom "Führer" blenden. Nur Wenige, die das Buch "Mein Kampf" gelesen hatten, erkannten, was davon "vor ihrer Haustür" umgesetzt wurde und
wohin die Entwicklung führen mußte. Das Buch in der
Nachkriegszeit zu verbieten, war eine unnötige Schock-Reaktion. Daß es heute zu einer Reliquie der
ewig Unbelehrbaren werden könnte, liegt nicht am
Inhalt des Buches sondern am fehlenden Gehalt in den
Köpfen der Betroffenen.

Beitrag melden
Rubyconacer 03.01.2016, 17:56
5. Zahlen

Es hilft sicherlich nicht, alle zehn Jahre zehn Millionen Tote draufzusatteln. Dies sorgt bei den Falschen nur für Schulterzucken, Gleichgültigkeit und Unverständnis. Besser wäre es, bei der Wahrheit zu bleiben und Einzelschicksale zu beschreiben, die sich im rechtsradikalen Gedankengut verlorene Menschen vorstellen können. Ich muss diesen Mist "Mein Kampf" nicht lesen, davon bekomme ich Kopfschmerzen.

Beitrag melden
kaltwasser 03.01.2016, 18:00
6. Jeder

wird in dem Buch letztlich das finden, was er sucht. Die Gegner Hitlers genauso wie seine Verehrer. Das ist ein Umstand, der für alle Texte der Weltgeschichte gilt, für die der Vergangenheit genauso wie die der Zukunft.

Beitrag melden
Binideppert? 03.01.2016, 18:02
7.

Dieses Buch war doch gar nicht verboten! Die Bayerische Staatsregierung hat als Rechteinhaberin lediglich Neuauflagen verhindert. Nun wird der Text nach 70 Jahren gemeinfrei, und jeder kann es drucken.
Wer das Buch bisher unbedingt haben wollte, konnte es ganz legal im Antiquariat erwerben (es gab/gibt ja Millionen von Exemplaren) oder noch einfacher als pdf-Datei aus dem Internet herunterladen.

Beitrag melden
vox veritas 03.01.2016, 18:02
8.

"Denn Bücher sind nicht böse. Menschen sind böse. Bücher sind nicht gefährlich. Menschen sind gefährlich. Bücher töten keine Menschen. Menschen töten Menschen.

Bücher sollten nie verboten werden, denn diese Art von Verboten sind Zeichen von Angst und Schwäche. Demokratien verbieten keine Bücher und keine Gedanken. Diktaturen tun das."

Können wir das mal auf das Waffengesetz übertragen? Ich meine nämlich, daß man durchaus Waffen haben darf, nur der Missbrauch sollte hart bestraft werden.

Beitrag melden
peterregen 03.01.2016, 18:08
9.

Im Beitrag wird mehrfach erklärt, daß das Buch verboten ist oder war. Nach meinem Kenntnisstand war das Buch aber in Deutschland nie verboten. Nur der Nachdruck wurde mit Hilfe des Urheberrechts unterbunden. Hat jemand weitere Informationen?

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!