Forum: Kultur
S.P.O.N. - Der Kritiker: Realitätsverlust von rechts

Sie verdrängen die Vernunft mit immer neuen Schulden, sie halten Steuern ebenso für Teufelswerk wie die multikulturelle Gesellschaft: Die Ideologen des 21. Jahrhunderts kommen nicht von links, sie verbiegen die Realität von rechts - zur Not mit Gewalt.

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DrlabUV 05.08.2011, 15:53
30. Was für ein peinlicher Artikel

Oberlehrerhaft, ideologisch, und beleidigend.

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merapi22 05.08.2011, 15:54
31. Realitätsverlust bei Rechts und Links!

Zitat von sysop
Sie verdrängen die Vernunft mit immer neuen Schulden.

Ideologie in der Politik ist Rechts - Links denken! Schulden machen anprangern, war das nicht immer den Rechten vorbehalten?

Der Spruch: "Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen gut!" Ist Lechts und leider falsch, weil er den Niedriglohnbereich geschaffen hat und dadurch Millionen zu Aufstockern trotz Vollzeitarbeit gemacht hat und gleichzeitig eine gigantische Konjunkturbremse geschaffen wurde, alles andere als im Sinn und zum Wohl der Wirtschaft!

Was wirklich Neues aus dem heutigen Dilemma von gleichzeitigen paradoxem Überschuss/exorbitante Produktivitätssteigerung durch Automation und gleichzeitigen Mangel und Nachfragekrise bleibt der Autor leider schuldig!

Es ist leicht etwas anzuprangern, als Vorschläge zur Abhilfe zu bringen, das BGE bringt eine Verbesserung sowohl für die Wirtschaft, als auch für die Arbeitnehmer und wird gleichermaßen Befürworter in allen Parteien, egal ob Rechts, oder Links!

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artikel.5 05.08.2011, 15:56
32. ausgeleierte rechts-links- Klischees

Geht es dem SPON so schlecht, dass die Klickzahlen auf Teufel komm raus mit den gleichen, immer wiederkehrenden Themen am Leben gehalten werden müssen? Anders kann ich mir jedenfalls den Artikel, der inhaltlich nur ausgeleierte rechts-links- Klischees aufwärmt, nicht erklären.

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KTScholz 05.08.2011, 15:58
33. guter Artikel

Der Artikel hat einiges überspitzt. Nur einfach gesagt, es tun sich die rechten Realitätsleugner leichter ihre Botschaft an den Mann zu bringen als die Linken. Hat wohl etwas mit dem real gescheiterten Sozialismus zu tun.
Die Kernaussage, dass hier eine Gedankenströmung Auftrieb hat die mit vernichtender Realitätsleugnung einhergeht ist in sich stimmig und man sollte die internationale Vernetzung solcher Strömungen nicht vernachlässigen. Wenn eine solche Seite den rechten Platz beansprucht und erobert, dann sind die anderen links oder Mitte, so lange es noch eine Art Brücke gibt, die sich Mitte nennen kann.

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Leser161 05.08.2011, 15:58
34. Schlecht

Der Autor stellt interessante Thesen auf untermauert sie aber nicht mit Argumenten. Von daher kann ich nicht entscheiden ob er meines Erachtens recht oder Unrecht hat.

Wenn ich boshaft wäre, würde ich in den Raum stellen, dass das Verbreiten von Thesen ohne zugehörige Argumente für das Hauptmerkmal eines Ideologen ist.

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D.Moslovult 05.08.2011, 15:59
35. Logik für Vorschulversager

Noch mal zum Mitschreiben:
Soziale Ungleichheit ist eine Realität; wer behauptet, der Raubtierkapitalismus sei gescheitert, behauptet, die Realität sei gescheitert. Also ist es Realitätsverlust und daher gefährliche Ideologie, wenn man gegen soziale Ungleichheit ist.

Logisch zwingender Schluss.
Der Waffenhandel ist eine Realität, Waffenexporte nach Saudi-Arabien sind eine Notwendigkeit - eine Ideologie ist es dagegen, den Waffenhandel zu kritisieren, weil er Teufelszeug sei.

Das hieße, die Realität mit Worten zu verbiegen. Ganz klar. Deshalb wird der Westen am Abgrund des Abendlandes taumeln, vielleicht der dümmste Sprachmüll aller Zeiten, aber so ist es nunmal. Die Realität ist nunmal notwendig.

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Barksdale 05.08.2011, 15:59
36. Unglaublich

Da werden regelmäßig aus linken Sozialneid mittlerweile hunderte Autos in Hamburg und Berlin angezündet, es kommt zu Jährlichen gewalttätigen Ausschreitungen im Schanzenviertel und der Berliner Innenstadt durch vermummte Linksradikale, und der Autor spricht von einer neuen Gefahr von Rechts. Er verschrubelt Breivik, Tea Party Anhänger und deutsche Politik.

Fazit: Große Wortgirlanden - Keine Fakten.

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donbernd 05.08.2011, 16:00
37. Lustig

Eine Erklärung warum der Westen ohne Einwanderung 'untergehen' sollte bleibt der Journalist natürlich schuldig , denn dafür gibt es keine Erklärung.

Soll hier etwa das Rentensystem als Erklärung herhalten ? Ist das aktuelle Wirtschaftsystem etwa wie die 10 Gebote in Stein gemeisselt ?
Oder etwa die demographische Entwicklung ? Natürlich wäre ein absinken der westlichen Population um 20-30% kein Untergang , sondern ledglich ein Reduktion.
In anderen Ländern explodiert die Population, das ist richtig , aber mehr Masse in einer anderen Region der Welt bedeutet noch lange keinen Untergang hier bei uns.
Schulden seien eine Realität , auch dem muss man widersprechen.
Seit Banknoten nicht mehr durch reale Werte gedeckt werden sind Schulden nichts weiter als eine Zahl auf einem Papier.

1923 und 1948 enteigneten die deutschen Regierungen die Bürger via Zwangshypotheken zugunsten von Privatbanken. Wo bitteschön steht denn geschrieben das man alle Privatbanken nicht enteignen kann und die Schulden einfach streicht ?

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mc6206 05.08.2011, 16:01
38. multi-kulti

Zitat von sysop
Sie verdrängen die Vernunft mit immer neuen Schulden, sie halten Steuern ebenso für Teufelswerk wie die multikulturelle Gesellschaft: Die Ideologen des 21. Jahrhunderts kommen nicht von links, sie verbiegen die Realität von rechts - zur Not mit Gewalt.
Ich denke daß nur wenige Menschen in Deutschland etwas gegen Menschen aus anderen Kulturen haben. Die meisten sehen das als Bereicherung. Allerdings, was inzwischen klar geworden ist, ist die Erkenntnisde Tatsache daß die Importierung von Menschen aus anderen Kulturkreisen und sehr anderen sozialen Schichten nicht konfliktlos ablaufen kann, vor allem wenn das ohne gesellschaftlichen Konsens läuft wie in Deutschland.

Was ich sehe bei einigen, ist die Verleugnung des Konfliktpotentials einer multikulturellen Gesellschaft ohne gesellschaftlichen Konsensus.

Sarrazin hat nichts anderes gemacht, als aufzuzeigen, daß der Import ganzer Gesellschaftsgruppen aus kulturell und sozial sehr anderer Umwelt und dazu noch in Sozialsysteme, die von diesen Gesellschaftsgruppen NICHT oder zumindest nur teilweise finanziert worden sind, nicht ohne Konflikte ablaufen kann.

Und diese Konflikte sehen wir jeden Tag und es wäre gut, wenn ALLE akzeptieren würden, daß wir Probleme haben und nicht so tun, als ob diese Probleme nicht existierten.

Abgesehen davon, dachte ich immer, daß das 20.Jahrhundert im Zeichen dreier Weltanschauungen stand, Demokratie, Nationalsozialismus und Sozialismus sowjetischer Prägung.

Übrigens, vor zehn Jahren konnte man ähnliche Artikel lesen über die religiöse Rechte in den USA, und wenn diese gekonnt hätten, dann wären sie genauso weit gegangen wie die Tea Party. Aber schließlich hatten sie ja Reagon und Bush im Weissen Haus, und damit war totale Blockade nicht notwendig.

Der Artikel ist daher unhistorisch und macht keinen Sinn.

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Kalaharry 05.08.2011, 16:01
39. Freie Meinungsäußerung, gemäß Grundgesetz

Zitat von nici2412
Ganz ganz schwacher Kommentar. Das Niveau des SPIEGEL sinkt zwar beständig, doch noch sehe ich durchaus Luft nach untern. Also schön ranhalten mit solchen Kommentaren!
Warten Sie erst mal ab, was Fleischhauer und Mattusek so abliefern, dann werden Sie sehen, dass die geistige Talsohle noch lange nicht erreicht ist.
Ansonsten ist an dem heutigen Kommentar eigentlich alles zutreffend. Ärgerlich ist allenfalls, dass Zustimmung hier meistens zensiert wird.

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