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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Ich denke, also wähle ich
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Die Regierung ist immer die falsche, und die Weltregierung haben längst Unternehmen übernommen. Trotzdem lohnt es sich, wählen zu gehen. Denn bisweilen gelingt es Politikern tatsächlich, Gesetze zu verabschieden, die klüger sind als die Bevölkerungsmehrheit.

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gallensten 31.08.2013, 14:48
1. Das die Regierung immer die falsche ist kann man ganz einfach erklären:

Korrupte Blockpfeifen lassen halt keine Wahl. Und nachdem Edward Snowden unseren sogennannten Eliten (von Amrikas Gnaden) die Maske vom Gesicht gerissen hat, kommt nun die wirkliche Fratze heraus. Man kann das Gehabe, wie sie sich winden und krümmen allem einen pseusodemokratischen Anstrich zu geben genießen oder abscheulich finden (je nach Infiltration der Gehirnwäsche)

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kurswechsler 31.08.2013, 14:51
2.

Zitat von sysop
Die Regierung ist immer die falsche, und die Weltregierung haben längst Unternehmen übernommen. Trotzdem lohnt es sich, wählen zu gehen. Denn bisweilen gelingt es Politikern tatsächlich, Gesetze zu verabschieden, die klüger sind als die Bevölkerungsmehrheit.
So? Was sollen wir denn wählen? Die Energiewahnwende, die Griechenrettung, höhere Steuern, mehr EU-Blödsinn weniger staatliche Leistungen? Sich nicht die Hände schmutzig zu machen ist auch ein Option.

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deklemens 31.08.2013, 14:57
3. Direkte Demokratie

Der Mensch ist schon bereit für die Direkte Demokratie. Leider ist es der Deutsche Bundestag noch nicht. Petitionen zu diesem Thema wurden bisher immer abgelehnt.

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chefrationalist 31.08.2013, 15:03
4. Fast richtig

Wer würde nicht zustimmen, dass
objektive Benachteiligungen von Minderheiten beseitigt gehören? Also etwa wie beschrieben solchen Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen, einem eigenen Status zu gewähren. Nur enden die Ziele mancher Parteien und Politiker eben nicht an diesem Punkt. Und dann schlägt es sehr schnell in Bevormundung oder weltfremde Vorschläge um. Gerade das Geschlecht ist und bleibt für eine Mehrzahl aller Menschen nun einmal identitätsbestimmend. Und ich kann nicht erkennen, warum manche Parteien das derzeit mit aller Macht abschaffen wollen. Jedenfalls solange nicht, wie etwa Intersexuelle nach ihrer façon leben können und auch als solche anerkannt werden. Und mal im ernst: welche Frau will eigentlich gemischtgeschlechtliche öffentliche WCs? Immerhin bliebe das öffentliche WC dann nicht den Homosexuellen als Ort der Kontaktanbahnung vorbehalten. Ob das die meisten Frauen zu schätzen wissen?

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etiennen 31.08.2013, 15:04
5.

Aber genau in Hinblick auf die von ihnen genannten Dinge ist es doch egal wen ich wähle, da alle großen Parteien in diesen Punkten (mit Abstrichen) gleiche Positionen vertreten. Übrigens: diese "ich entscheide, wann ich mich diskriminiert fühle" Geschichte hat dazu geführt, dass es mir zunehmend schwerer fällt, mich überhaupt für Diskriminierung zu interessieren.

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chefrationalist 31.08.2013, 15:15
6. Sehe ich auch so

Zitat von deklemens
Der Mensch ist schon bereit für die Direkte Demokratie. Leider ist es der Deutsche Bundestag noch nicht. Petitionen zu diesem Thema wurden bisher immer abgelehnt.
Es würde sicherlich eine Weile brauchen, bis sich das einrüttelt. Und nicht alle Entscheidungen wären kurzfristig (!) die besten. Aber warum sollte bei uns nicht funktionieren, was in der Schweiz recht gut klappt? Wir wären auch endlich diesen dummen Personenwahlkampf los, wo ich eine Partei für die gesamte Wahlperiode in allen anstehenden Fragen autorisieren muss und könnten statt dessen einzeln über Sachthemen abstimmen. Meiner Meinung nach wäre die Kombination Volksabstimmungen mit Wahlpflicht für unser Land ein wahrhafter Demokratieschub. Vielleicht erlebe ich es ja noch.

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bettyboop2013 31.08.2013, 15:20
7. Bin ich die Einzige,

der die Wahlverdrossenheit keine Angst macht? Für mich steht dahinter der Ignoranzkonses: So lange es läuft, müssen wir nicht eingreifen. (Und offenbar läuft es, mit egal welcher Partei, nicht völlig schief.) Bei als dramatisch empfundenen Fragen, da bin ich mir sicher, würden viele Nichtwähler mobilisiert werden.

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nic 31.08.2013, 15:21
8. optional

"Die Vorstufe zu einer geschlechtsneutralen Zukunft ist ein großer Fortschritt für Intersexuelle und ein Beispiel dafür, dass es mitunter gelingt, Gesetze zu verabschieden, die klüger sind als der Großteil der Bevölkerung."

Das wäre dann der Fall gewesen, wenn man Geschlechter gänzlich abgeschafft hätte.

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hansakicker 31.08.2013, 15:40
9. Nein....

Zitat von sysop
Trotzdem lohnt es sich, wählen zu gehen.
...es lohnt sich nicht.
Ich wohne in Friedrichshain-Kreuzberg, wo seit Jahrzehnten die Grünen das Direktmandat für den Bundestag erreichen (einzig in Deutschland), die meisten Stimmen für das Abgeordnetenhaus und die fast absolute Macht im Bezirksparlament bekomen.
Wenn ich wählen gehe, so verstehe ich Demokratie, erkenne ich das Ergebnis der Wahl an.
Ich kann aber nicht anerkennen, dass
- der Ex-Bezirksbürgermeister Schulz, dieser Heuchler, schriftlich anordnet, 2 Mauersegmente zu entfernen und sich dann auf einer Protestdemonstration vor das Volk stellt und dagegen protestiert;
- alle Bemühungen des Senats, am illegalen Flüchtlingscamp am Oranienplatz die gesetzliche Ordnung herzustellen, von der neuen Grünen- Bürgermeisterin Herrmann sabotiert werden;
- der Verkauf von Drogen in "Coffee-Shops" legal verkauft werden sollen;
- im Stadtbezirk öffentliche Weihnachtsmärkte (auch traditionelle Veranstaltungen anderer Religionen) verboten werden sollen;
- Flüchtlinge (mehrer 100) in der Gerhard-Hauptmann-Oberschule eingepfercht werden, ohne dass dafür die primitivsten Voraussetzungen geschaffen wurden
...und, und,und.
Deshalb gehe ich nicht wählen.

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