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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Ich denke, also wähle ich
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Die Regierung ist immer die falsche, und die Weltregierung haben längst Unternehmen übernommen. Trotzdem lohnt es sich, wählen zu gehen. Denn bisweilen gelingt es Politikern tatsächlich, Gesetze zu verabschieden, die klüger sind als die Bevölkerungsmehrheit.

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chefrationalist 01.09.2013, 00:57
90. Humanist

Zitat von braman
Hallo CHEF, zu Ihrem letzten Satz: Da Sie schon lesen und schreiben können gibt es wohl keine Hoffnung den von Ihnen angesprochenen Demokratieschub, so wünschenswert er ist, noch zu erleben. Zum Artikel: Ich glaube als Mensch sollte man in erster Linie Humanist sein, alles andere ergibt sich dann fast von selbst. Wir würden aufhören aus zu grenzen, zu tolerieren (Toleranz = missbilligende Duldung) und ab zu werten und stattdessen alle als gleichwertige MENSCHEN zu AKZEPTIEREN. MfG: M.B.
Ihrer Begriffsdefinition schließe ich mich nicht an. Toleranz ist vielmehr eine notwendige Voraussetzung für Akzeptanz. Rechtlich verstehe ich Toleranz lediglich als die individuelle Beachtung der Gesetze zum Schutz von Minderheiten. Also das, was man von jedem Bürger erwarten kann. Insofern wird reine Toleranz nicht in allen Fällen in Akzeptanz aufgehen. Beispiele gefällig? Jemand kann beispielsweise Moslems tolerieren (allein weil das GG die Religionsfreiheit garantiert), aber etwa das rückständige Frauenbild des Islam nicht akzeptieren. Ist die Person deshalb inhuman oder nicht sogar besonders human? Das kommt wohl auf den Standpunkt an. Allein deshalb darf es niemals Aufgabe des Staates sein, Akzeptanz per Staatsgewalt zu erzwingen. Dies kann nur Teil der individuellen Meinungsbildung mit offenem Ausgang sein. Vielmehr muss der Staat zum einen die Toleranz von Minderheiten sicherstellen, aber auch die Nichtakzeptanz tolerieren. Es muss also erlaubt sein, Akzeptanz wie Nichtakzeptanz in einem Wettstreit der Argumente zu diskutieren - natürlich im weit auszulegenden Rahmen der Meinungsfreiheit und deren Grenzen bei Beleidigung, Volksverhetzung usw. Es ist allein Aufgabe von nichtstaatlichen Organisationen (Parteien, Kirchen, Verbände, Lobbygruppen usw.), für Akzeptanz zu werben. Alles andere mündet in totalitären, staatlich bevormundenden Gesellschaften.

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Deacon 01.09.2013, 01:26
91. Oh Gott...

...da hat der Spiegel mal tatsächlich Gelegenheit, aufzuzeigen, wie sehr die sogenannte "Regierung" an den Fäden der Wirtschaft hängt, und was wird daraus? Ein Batzen absurder Transenpropaganda... *facepalm*

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brotherandrew 01.09.2013, 02:01
92. Sehr gut ...

Zitat von anton_otto
Die Arroganz von Frau Berg ist unerträglich. Wer nicht im Gleichschritt fröhlich in die geschlechtsneutrale Zukunft marschiert, ist doof und muß erzogen werden. Wer nicht Feminist ist, denkt nicht. Da trifft es sich ja gut, daß es rote und grüne Zwangsbeglücker gibt, die an uns herumerziehen wollen. Es ist ja sinnvoll, Minderheiten (nichts anderes sind Intersexuelle) Erleichterungen zu ermöglichen. Wenn deren Anliegen aber dazu mißbraucht werden, die Mehrheit zu erpressen, dann ist das Verständnis eben erschöpft. Übrigens: Das Argument, das Volk sei zu ungebildet für Demokratie, wird gern von Diktatoren bemüht.
... herausgearbeitet.

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clubzwei 01.09.2013, 02:06
93. Sybille Berg hat Recht!

Deshalb gehe ich auch wählen und gebe meine Stimme chancenlosen Parteien - der AfD bzw. der Freien Wähler (bayer. Landtagswahl)!

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Christian Wernecke 01.09.2013, 06:35
94. Weinerei

Zitat von sysop
Die Regierung ist immer die falsche, und die Weltregierung haben längst Unternehmen übernommen. Trotzdem lohnt es sich, wählen zu gehen. Denn bisweilen gelingt es Politikern tatsächlich, Gesetze zu verabschieden, die klüger sind als die Bevölkerungsmehrheit.
Faru Berg, wer austeilt muss auch einstecken können. Ihr Weinen hört man bis hierhin.

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women_1900 01.09.2013, 06:39
95.

Zitat von kurswechsler
So? Was sollen wir denn wählen? Die Energiewahnwende, die Griechenrettung, höhere Steuern, mehr EU-Blödsinn weniger staatliche Leistungen? Sich nicht die Hände schmutzig zu machen ist auch ein Option.
Einfach mal die Opposition wählen, damit die Demokratie wieder etwas in Schwung kommt.

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Sotho 01.09.2013, 07:50
96. Wahlfähigkeit

Zitat von trident
Wann ist er das? Wenn er ihre Meinung teilt?
In der so hochgelobten Schweiz wählen nur Minderheiten. Was ist diese direkte Demokratie dann wert? Wie viele Bürger befassen sich mit den Fakten, die sie in die Lage versetzen würden ihr Wahlrecht zu nutzen? Wie gerecht ist es, wenn Bürger in den grünen Speckgürteln der Großstädte oder auf den Dörfern über Asylrecht abstimmen, wenn die Auswirkungen davon nur die Bürger in den sozialen Brennpunkten zu spüren bekommen? Die meisten Bürger kommen über das Bildungsniveau von Sportschau und Gute Zeiten, Schlechte Zeiten nicht hinaus. Da müssen wir uns darauf verlassen, dass der typische Bildleser die richtige Entscheidung trifft. Dann gute Nacht Deutschland.

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Sotho 01.09.2013, 07:59
97. Falsche Annahme

Zitat von schropc3
.. hat ganz klar diesen positiven Aspekt, dass sie nämlich zu einem vermutlich großen Teil auf Wahlberechtigte zutrifft, die mit dem System voll und ganz zufrieden sind und sich deshalb nicht verpflichtet fühlen, ihre Stimme abzugeben. Der zweite Aspekt ist, dass die Stimmen der Wählenden mit zunehmender Wahlenthaltung mehr Gewicht bekommen - für mich ganz klar ein Anreiz, wählen zu gehen. Wer auch noch seine Erst- und Zweitstimme taktisch klug und nicht rein ideologisch einsetzt, kann ihre Wirkung nochmals steigern.
Wer zufrieden ist, der geht wählen, um den Status Quo zu erhalten. Wer von der Politik nichts mehr erwartet, der geht nicht mehr wählen. Daher ist die Wahlverdrossenheit bei den Armen am größten. "Taktisch klug" können nur CDU Wähler wählen. In dem zumindest ein Teil der Wähler FDP wählt, um diese Regierung zu erhalten. SPD Wähler haben keine Wahl. Wer bestimmte Ziele erreichen will, dem bleibt kaum eine Wahl. Die Parteien, die eine Chance auf eine Regierungsbildung haben, ähneln sich zu sehr und sind viel zu verlogen, als das man sich noch an Parteiprogramme orientieren könnte.

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Gerdtrader50 01.09.2013, 08:13
98. Noch einmal, SPON !

Na, Meinung des Kommentators wieder gecancelt ? Dann schreibt doch Eure Kommentare selbst. Regierungsschreiber, Angsthasen, Maine Streame Presse. Wer jahrzehntelang die Marionetten der Republik aufmerksam beobachtete, der weiß, dass Wahlzettel hier gar nichts ändern. Und das Gequatsche, wer nicht wählt, der hilft denen, die er gar nicht will, trifft bei mir auch nicht zu, denn ich will überhaupt keinen von den Sorten. Außer vielleicht einer Rand Partei, die, würden die Wahlcomputer nicht von NSA Hackern vermutlich manipuliert, wohl auf 20 - 25 % kämen, und zwar sowohl die Rechten als auch die Linken. Also, Demokraten Schauspieler, rutscht mir den Puckel runter. So, jetzt können Sie das wieder canceln. Auf, auf.

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Schatziputzi 01.09.2013, 08:22
99. Das Volk ist halt dumm?

Dieser Meinung sind SEHR viele Berufspolitiker und offensichtlich auch die (pseudo-) intellektuelle Elite im Land. Deshalb lässt man nicht mehr Demokratie zu.

Man kann aber auch die Frage stellen, weshalb die vermeintlich dumme Masse in der Schweiz offensichtlich nicht immer grundfalsch bei ihren Volksentscheiden abstimmt?
Statt dessen sparen die Schweizer durch ihr Demokratie-System sogar Steuern, verhindern blödsinnige Ausgaben u.ä.

Ein Argument der Gegner von mehr direkter Demokratie in Deutschland:
Die Schweiz ist kleiner, in D ginge das nicht. Blödsinn hoch Zehn!

Es sieht mir eher so aus, als würden die vermeintlich Intelligenteren - u.a. clevere Geschäftemacher und Machtmenschen - es ganz gerne haben, wenn der Großteil im Volk geistig flach und vor allem absichtlich durch Blödel-Medien verdummt wird.

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