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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Israel? Weiß ich Bescheid!

Zuverlässig findet jedes Jahr in Israel irgendetwas statt, was Europäer scheinbar persönlich betrifft. Warum haben alle so eine klare Meinung zu der Politik des Landes, das ja nicht einmal in unserer Nachbarschaft liegt?

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Steinwald 06.09.2011, 15:49
10. w

was, frau berg, war das? oh mann...wieder unter druck 3000 zeichen in den rechner gehämmert, ohne sinn und verstand. jeder, der bei verstand ist, würde erst mal ca. drei minuten nachdenken, was er zu so einem zugegebenermaßen ollen thema schreiben will. schade. hatte eigentlicih was geistreiches erwartet. gerade zu so einem ollen thema.

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snickerman 06.09.2011, 15:54
11. Blablabla...

und Dummschwätz in Reinkultur.
Sagen Sie doch einfach klipp und klar, dass wir Deutschen Israel nicht zu kritisieren haben und allesamt eh zu doof sind, um die komplexen Verhältnisse dort zu verstehen.

Am besten, die Nachrichten berichten auch nicht mehr soviel davon, ist doch bloß´n kleines Land weit weg, Madagaskar (diese historisch-zynische Volte haben Sie eh nicht kapiert) ist doch viel größer und hat mehr Einwohner.
Warum schreiben Sie keine Reisereportagen oder für "Schöner Wohnen"? Das würde Sie nicht so dermaßen überfordern...

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der_mündige_bürger 06.09.2011, 15:59
12. Bitte mal

unter
http://www.die-schreibschule.com/index.php?id=21
nachsehen. Dort lesen wir: "Die harte Schule. Vom Grundkurs geht es weiter ins Onlineseminar von Sibylle Berg. Hier wird intensiv am Text gearbeitet - und gnadenlos verworfen, was nicht brauchbar ist!"

Und was lernen wir daraus? Formulieren wir's mal vorsichtig: die 1000 oder 1500 Franken Kursgebühr sollte sich der angehende Schriftsteller im ureigensten Interesse sparen.
Für solche Leute ein Rat ganz sine pecunia: Lesen Sie Brett Easton Ellis und äffen Sie ihn stilistisch und inhaltlich nach (mit anderen Worten: lernen Sie vom Original & nicht vom müden Abklatsch!). Vor allem: schreiben Sie sinnfrei, dann kann (fast) nichts schief gehen.

Herzliche Grüße

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Portugiese 06.09.2011, 16:04
13. Warum so sauer und agressiv ?

Zitat von snickerman
Am besten, die Nachrichten berichten auch nicht mehr soviel davon, ist doch bloß´n kleines Land weit weg, Madagaskar (diese historisch-zynische Volte haben Sie eh nicht kapiert) ist doch viel größer und hat mehr Einwohner..... Das würde Sie nicht so dermaßen überfordern...
Sehr geehrter Herr Sniggermann,
Zuerst - ich habe die historisch-zynische Volte leider nicht verstanden, bitte helfen Sie mir durch eine Erklärung.
Was mich wundert ist Ihre Erregung - hier wird ja lediglich der Intelligenz und Skepsis das Wort geredet, ich verstehe wirklich nicht, warum dies Dummes Geschwätz sein soll?

Vielleicht können Sie das näher erläutern.
Mit freundlichen Grüssen

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Spiegelkritikus 06.09.2011, 16:10
14. Meinungen sind unverzichtbar, Vorurteile falsch

"Eine Meinung zu haben, zu hassen und abzulehnen, ist immer ein Zeichen von Einfalt. Der anstrengendere Weg ist das Nachdenken, ein Experiment mit offenem Ausgang, in dem man nie zu einer Meinung gelangen wird. Wissen würde helfen, jeden zu verstehen, es gäbe keinen Krieg, keinen Holocaust, keine Morde mehr. Die Welt wäre erfreulich ruhig." (Zitat Berg)

Dieser Passus dokumentiert, was die Autorin kritisiert: Einfalt. Wenn sich Menschen für etwas interessieren und sich damit auseinandersetzen, dann haben sie in aller Regel auch eine Meinung dazu - das ist menschlich und ganz normal! Ohne Meinungen könnten Bürger und Politiker gar nicht handeln. Natürlich sollte eine bestimmte Meinung immer wieder überprüft und gegebenenfalls erweitert bzw. revidiert werden, um keinen Vorurteilen aufzusitzen.

Wissen kann zwar helfen, die Motive anderer Menschen zu verstehen, doch bedeutet das noch keineswegs, dass man ihr Handeln und Denken akzeptiert, weil Menschen unterschiedliche Interessen und Wertmasstäbe haben.
Ein extremes Beispiel: Wenn jemand, der beim Abtransport von Juden dabei war, die Meinung geäussert hätte, dass er die Nazis für ihr Tun hasse und verabscheue, und ein anderer ihm erwidert hätte, es wäre besser, die Motive der Nazis zu verstehen und auf eine Meinung zu verzichten, dann wäre das natürlich zynisch, unsinnig und unverantwortlich geewesen! Insofern trägt die obige Argumentation nicht.

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Hesekiel 06.09.2011, 16:11
15.

"von nun an sind Juden für uns Menschen wie du und ich."

Juden sind Menschen wie du und ich, ein Großteil der Gewalt durch oder gegen Religionen liegt genau in diesem einfachen Verständnisproblem begründet. Wir sind alle Menschen wie du und ich..

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Mononatriumglutamat 06.09.2011, 16:14
16. Herrlich...

Gerade einmal dreizehn Kommentare zum Artikel. Mindestens die Hälfte davon in einem so aggressiv ablehnenden Duktus, dass man sich unwillkürlich fragt, ob da getroffene Hunde bellen.

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philbird 06.09.2011, 16:18
17. .

Zitat von goliat7
Ich war über 5 Monate da und kenne mich mit Geschichte, vor allem auch mit dieser recht gut aus. Vielleicht sogar besser wie Sie.
Schwer zu glauben, wenn einfachste Grammatik ihren Horizont übersteigt.

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BMayerL 06.09.2011, 16:26
18. Diskussionskultur? Nicht die Spur!

Zitat von sysop
Zuverlässig findet jedes Jahr in Israel irgendetwas statt, was Europäer scheinbar persönlich betrifft. Warum haben alle so eine klare Meinung zu der Politik des Landes, das ja nicht einmal in unserer Nachbarschaft liegt?
Was ist die Kernaussage des Artikels? "Wer schlecht über israelische Politik redet hat vermutlich keine Ahnung weil das alles viel zu hoch für ihn ist"?
Was für ein Unfug! Wie wäre es, eine brauchbare Diskussion zu führen, wenn einem die Haltungen der Israel-Kritiker nicht passen als mit "Das ist zu komplex und ihr habt ja nur dumme Meinungen die vermutlich antisemitische Wurzeln haben" ins Polemik-Horn zu stoßen?

Auch der Verweis auf andere Gebiete ist höchst albern.
Erstens tangieren die Geschehnisse um Israel uns sehr direkt, allein dadurch, dass Israel eine (scheinbar privilegierte) Atommacht ist.
Zweitens wird es ja wohl genehmigt sein, Frau Sibylle, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, dass gesondert verstehbar ist, ohne sich - z.B. aus Zeitgründen - mit jedem Verbrechen der Zeitgeschichte zu befassen.
Mit ihrer Erlaubnis, herzlichen Dank.

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Beduine 06.09.2011, 16:32
19. Der Bilnde, der von der Farbe spricht

Diese Erkenntnis ist ja nun wirklich nichts Neues, Frau Sibylle.
Und gilt bei weitem nicht nur für Israel.
Es reicht, sich die Kommentare hier in SPON anzuschauen, die der Redaktion oder die mancher Foristen.

Dann gilt das genauso für Länder wie USA, Russland, Griechenland oder Polen. Hier haben ebenfalls Etliche eine feste Meinung und ein geschlossenes Weltbild dahinter. Ohne wirklich eine Ahnung zu haben, geschweige denn, jemals dort gewesen zu sein.

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