Forum: Kultur
S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Ein Tag Arbeit, 65.147 Euro

Bescheidene Manager - wo gibt es denn sowas? VW-Chef Martin Winterkorn will die 20 Millionen Euro, die ihm als Jahressalär zustehen, nicht haben. Ach, könnte der gute Mann doch auf windige Banker und gierige TV-Moderatoren einwirken!

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lanre 10.02.2013, 11:28
10.

Zitat von peeka
Es gibt da die Theorie eines Professors, der meint, mehr als 60.000€ pro Jahr würde keinem Menschen etwas bringen. Auch wenn man davon ausgehen sollte, dass jemand Sicherheit im Alter sich erkaufen und ein paar Kinder zu erähren hat, wären die 2 Mio. sicherlich schon das Ende der Fahnenstange. Mehr Geld bringt nur Probleme - siehe der Dr. Oetker-Erbe, der entführt wurde. Nur warum beschränkt sich Frau Burmester bei ihrer Armutsbeobachtung wieder auf Deutschland? Die Gewinne macht VW in China und in anderen Schwellenländern. Also könnten sie auch dort in Schulen investieren. In der Hinsicht hat der Konzern in Mexico ja auch gar keinen so schlechten Ruf. Also bitte die 20 Mio. zurück in die Länder transferieren, in denen produziert wird.
Wenn Sie schon mit volkswirtschaftlichen Begriffen um sich werfen, dann rechnen Sie doch mal richtig aus. Sie werden feststellen das ihre Aussage stimmt wenn Sie ein "normales" Leben zu Grunde legen. Wenn man aber mehr Geld verdient steigen auch die Ansprüche. Als kleine Beispiel: Welcher Urlaub ist entspannender? 2 Wochen im zwei Sterne Hotel in Griechenland oder 3 Wochen im 5 Sterne Ressort auf den Malediven? Ich denke die Antwort ist relativ einfach zu finden, es sei denn Sie mögens billig...

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dummsau 10.02.2013, 11:29
11.

Ich denke dass Herr Winterkorn ehrlich Steuer zahlt und knapp die Hälfte der 20 Mio. € bei Herrn Schäuble abliefert. Ein Herr Vettel, der fürs im Kreis herumfahren auf weit mehr als 20 Mio. € kommt liefert dem deutschen Staat keinen Cent ab.

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halt! 10.02.2013, 11:35
12. Nehmen und geben

Ein gut auf den Punkt gebrachter Kommentar. Die Schlussfolgerung, er möge die 20 Millionen doch nehmen um davon 18 Millionen sinnvoll in die richtigen, sozialmotivierten Hände zu geben hat Klasse. Diese Winterkorn Aktion müsste dann gebührend vom VW Marketing in die Medien gebracht werden. Eine VW Imagekampgne vom Feinsten. Damit kommen die 20 Millionen durch gesteigerte Kundenakzeptanz durch die Hintertür wieder rein.

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#Nachgedacht 10.02.2013, 11:39
13. Es ist immer die selbe Frage

Es ist immer die selbe Frage, leben und leben lassen oder fressen und gefressen werden.
Die Menschheit muss sich langsam im klaren darüber werden was sie will.
Zerstörung des Planeten und Schaffung von Eklaven für Extrovertierte oder großzügige Landschaften und Wohnanlagen die auf vernünftige Weise die Ressourcen dieser Welt nutzen und sichern.

Noch läuft alles auf Verschleiß! Das Motto: "Nach mir die Sinnflut." und die Hoffnung dabei das man selbst den Absturz nicht mehr erlebt.

Was muss geschehen bevor Menschen begreifen und handeln?

#Nachgedacht

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irreal 10.02.2013, 11:39
14. Mit den Zeilen

Zitat von sysop
Bescheidene Manager - wo gibt es denn sowas? VW-Chef Martin Winterkorn will die 20 Millionen Euro, die ihm als Jahressalär zustehen, nicht haben. Ach, könnte der gute Mann doch auf windige Banker und gierige TV-Moderatoren einwirken!
"20 Millionen, Herr Winterkorn! 20 Millionen, was eine Zahl! Nehmen Sie die! Zwei Millionen behalten Sie, den Rest verteilen wir um! 18 Millionen für Menschen, die das Geld brauchen. Menschen, denen mit 1000 Euro die Welt gerettet ist! Medikamente gekauft, Kleidung, ein Kühlschrank. Kinder, die zum ersten Mal in den Urlaub fahren können, oder Familien, denen man mit 500 Euro Zuschuss monatlich die Stabilität geben kann, die sie brauchen, damit die Kinder "behütet" sind. Angebote für Jugendliche, damit die Nazis nicht die Einzigen sind, die Kids das Gefühl geben, in einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein. Initiativen, die sich um das gesellschaftliche Miteinander kümmern und dem Gegeneinander etwas entgegensetzen. Die Lebensraum gestalten und Zusammenhalt herstellen."

haben Sie alles auf den Punkt gebracht!

Den Menschen wird immer erzählt es wäre kein Geld da, nur das stimmt nicht.

Geld ist genug da!

Und für alle würde es reichen, wenn alle wieder auf einen normalen Teppich kämen.

Und vielleicht will Winterkorn nicht ganz oben auf der Gehaltsliste stehen wenn abgerechnet wird, wie es die Geschichte längst weiß.

MFG

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maemo 10.02.2013, 11:40
15. Das Problem liegt tiefer

Zitat von sysop
Bescheidene Manager - wo gibt es denn sowas? VW-Chef Martin Winterkorn will die 20 Millionen Euro, die ihm als Jahressalär zustehen, nicht haben. Ach, könnte der gute Mann doch auf windige Banker und gierige TV-Moderatoren einwirken!
Es sind nicht nur "die da oben", die sich die Taschen füllen, es fängt ganz weit unten an. Spätestens seit dem unsäglichen "Geiz ist geil" denkt jeder nur noch daran, seine Taschen zu füllen und gefüllt zu lassen. Notfalls auf Kosten anderer. Es reicht nicht, wenn "die da oben" verzichten, es muß ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft stattfinden. Aber das wird nicht passieren, dafür sind die Wege zu eingefahren, dass erreichte zu heilig.

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peterrjack 10.02.2013, 11:41
16. €40 000 ???

Der durchschnittliche Brutto-Jahresarbeitslohn je Arbeitnehmer in Deutschland betrug im Jahr 2011 nach Angaben des Bundesministeriums der Finanzen rund 28.300 Euro.

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bmehrens 10.02.2013, 11:42
17. Genau!

an dummsau: Bzgl. Steuern hatte ich vor einigen Stunden Frau Burmester "hingewiesen", undzwar, wenn er 17 Mio spendet, er etwa 8 Mio privat zusätzlich Steurn draufzahlt.

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Helotie 10.02.2013, 12:00
18. Zitat

"Ich bemerkte schon, daß es keine Banken und keinen Zins mehr gibt. Zins entsteht aus Gier, also muß man die Gier bekämpfen. Um die Gier einzudämmen, wurden eine Nettoeinkommensbremse von 1 Million pro Jahr und eine Vermögensbremse von 50 Millionen eingeführt. Damit wurde natürlich auch das Erbrecht verändert. Wer mit einem Vermögen von 50 Millionen immer noch nicht genug hat, ist einfach krank im Kopf." WDG

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m.breitkopf 10.02.2013, 12:24
19. Ideologiehörig

Zitat von maemo
Es sind nicht nur "die da oben", die sich die Taschen füllen, es fängt ganz weit unten an. Spätestens seit dem unsäglichen "Geiz ist geil" denkt jeder nur noch daran, seine Taschen zu füllen und gefüllt zu lassen...
Das ist falsch. In Wahrheit verzichten 95% unserer Gesellschaft auf mehr Geld, weil sie nicht wollen, dass Großverdiener und Reiche mehr abgeben müssen. Um das Problem, das im Artikel beschrieben wird zu lösen, müsste man nämlich die Linken wählen und zwar so, dass eine Regierungsbeteiligung der Linken unumgänglich ist. Das aber wollen die o. g. 95% nicht, weil "die Linken halt Kommunisten sind" und per se nicht wählbar. Echte Argumente: Fehlanzeige. Aber für die "Gute Sache" verzichtet man gerne auf neue Winterkleidung für die Kinder.

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