Forum: Kultur
S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Wer hat hier den Schwarzen Peter?

Ein Uno-Expertengruppe hat herausgefunden, dass das holländische Sinterklaas-Fest rassistische Wurzeln hat, weil der Nikolaus von schwarz angemalten Kindern begleitet wird. Viele unserer Nachbarn sehen das anders. Was hätte die Uno wohl über einen Kindergeburtstag im Deutschland der Siebziger gesagt?

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bambus07 27.10.2013, 10:00
1. Mir erschließt sich

nicht, wo in diesem Artikel die "Helden der Gegenwart" versteckt sind.

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bitte_weitergehen 27.10.2013, 10:02
2. Ob sich die Erde weiter gedreht hat,

das ist die Frage. Manche meinen ja, dass sie sich eher zurück gedreht hat.

Und so hat Lucky Luke eben keine Zigarette mehr im Mundwinkel, sondern einen Strohhalm und der Negerkuss ist ein Schaumkopf.

Es ist unmoralisch und verwerflich, dass eine pseudointellektuelle Minderheit ohne Eier ihre geistigen Kastrationsgedanken an den Menschen ausleben muss, von denen ihr das Brot gereicht wird und mit denen sie zu Tisch sitzt.

Da braucht sie sich nicht zu wundern, wenn niemand mehr mit ihr ein Zigeunerschnitzel teilen möchte und ihr gesagt wird, sie solle sich gefälligst woanders hin setzen.

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agua 27.10.2013, 10:06
3.

Hat sich wirklich etwas geändert?Wenn ich mir in so manchen Foren die Beiträge zu Asylanten ,Flüchtslingshilfe und der Krisenländer durchlese,dann wird mir anders.Frankreichs Politik die Roma betreffend ebenso.
Hier geht es nicht um eine tiefgreifende Veränderung des Denkens und einer Einstellung oder eine gesellschaftliche Entwicklung.Es läuft so viel falsch in der Politik,dass meiner Meinung nach ein dickes Make up von aussen aufgelegt wird.Diese Diskussion über Begriffe und Feste sind Äusserlichkeiten und kann bis in die absolute Absurdität weiter geführt werden:Jägerschnitzel,Berliner,Wiener Würstchen.
In unserer Gesellschaft wird sehr theoretisch versucht ein Problem darzustellen ,in der Praxis ändert das nichts an der wahren Einstellung der Menschen.Es wird sich an Nebensächlichkeiten aufgerieben,während der Kern des Problemes bestehen bleibt.

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Ratzbär 27.10.2013, 10:26
4. Recherche

Beim "schwarzen Mann" hätte die Autorin aber durchaus gründlicher recherchieren können, denn damit ist nicht explizit ein dunkelhäutiger Mann gemeint. Vielmehr bezieht sich der Ausdruck auf "dunkle, zwielichtige Gestalten" oder eben Menschen mit schwarz gefärbten Gesichtern (z. B. Schonsteinfeger), statt "schwarzer Mann" wurde auch "böser Mann" gesagt.

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althausen 27.10.2013, 10:41
5. Zwarte Piet

hat nichts mit Sklaven zu tun sondern ist genau so wie der Knecht Ruprecht das Sinnbild unserer dunklen Schattenseite, des Bösen und Negativen....Leider nimmt die Diskussion in den Niederlanden merkwürdige Formen an ......das ist viel furchtbarer. Ich wohne hier nun seit 28 Jahren - dies nur zur Erklärung.

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agua 27.10.2013, 11:30
6.

Zitat von Ratzbär
Beim "schwarzen Mann" hätte die Autorin aber durchaus gründlicher recherchieren können, denn damit ist nicht explizit ein dunkelhäutiger Mann gemeint. Vielmehr bezieht sich der Ausdruck auf "dunkle, zwielichtige Gestalten" oder eben Menschen mit schwarz gefärbten Gesichtern (z. B. Schonsteinfeger), statt "schwarzer Mann" wurde auch "böser Mann" gesagt.
Das zeigt doch aber die Unsinnigkeit dieser Diskussion sehr gut,weil es um Interpretationen geht.Ich stellte mir vor,was wäre,wenn die Tierschützer diese Plattform beginnen zu benutzen:dummer Esel,blöde Kuh,lahme Ente.....

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jujo 27.10.2013, 11:36
7. ...

Zitat von Ratzbär
Beim "schwarzen Mann" hätte die Autorin aber durchaus gründlicher recherchieren können, denn damit ist nicht explizit ein dunkelhäutiger Mann gemeint. Vielmehr bezieht sich der Ausdruck auf "dunkle, zwielichtige Gestalten" oder eben Menschen mit schwarz gefärbten Gesichtern (z. B. Schonsteinfeger), statt "schwarzer Mann" wurde auch "böser Mann" gesagt.
Alles richtig!
Weiß das aber auch die UNO?

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BettyB. 27.10.2013, 11:47
8. Schlimm

Schlimm, schlimmer, Wiener. Achtet deshalb immer drauf, dass wenigstens die Tür verschlossen bleibt...

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seppedoni 27.10.2013, 11:55
9. Xenophobie

Zitat von agua
Hat sich wirklich etwas geändert?Wenn ich mir in so manchen Foren die Beiträge zu Asylanten ,Flüchtslingshilfe und der Krisenländer durchlese,dann wird mir anders.Frankreichs Politik die Roma betreffend ebenso. Hier geht es nicht um eine tiefgreifende Veränderung des Denkens und einer Einstellung oder eine gesellschaftliche Entwicklung.Es läuft so viel falsch in der Politik,dass meiner Meinung nach ein dickes Make up von aussen aufgelegt wird.Diese Diskussion über Begriffe und Feste sind Äusserlichkeiten und kann bis in die absolute Absurdität weiter geführt werden:Jägerschnitzel,Berliner,Wiener Würstchen. In unserer Gesellschaft wird sehr theoretisch versucht ein Problem darzustellen ,in der Praxis ändert das nichts an der wahren Einstellung der Menschen.Es wird sich an Nebensächlichkeiten aufgerieben,während der Kern des Problemes bestehen bleibt.
Es ist erschreckend, dass wir in Europa den größten Wohlstand der Geschichte haben - und anstatt uns darüber zu freuen, greift die Paranoia um sich, dass man diesen Wohlstand an die Habenichtse der Erde verlieren könnte.
Was steht uns an inneren Verwerfungen bevor, wenn die Chinesen, die Inder und andere große Völker tatsächlich bald ihren Teil vom Kuchen nehmen und wir wirklich Wohlstand abgeben müssen? Dann Gnade uns Gott.

Die immer größeren Zumutungen der political correctness dienen dazu, das Problem der Fremdenfeindlichkeit zu kaschieren. Man errichtet Tabus, um sich dem Problem der perversen globalen Ungleichverteilung und der daraus folgenden Armutsmigration weiter nicht stellen zu müssen.

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