Forum: Kultur
S.P.O.N. - Oben und unten: Wie man mit der Mistgabel argumentiert

Seit zwei Wochen leben wir im Zeitalter des Postcolognalismus. Diese Ära hat ihre eigenen Regeln. Eine Gebrauchsanweisung.

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helmut_s 14.01.2016, 22:16
200.

Zitat von sonnix
Mal wieder kein nennenswerter oder produktiver Beitrag zur Debatte zu erkennen. Stattdessen werden die diskutierenden einfach diffamiert, vermutlich mit dem Ziel weitere Debatten zu sabotieren. Aber ein neuer Wind begeht zu Wehen.
Genau!!!

Das Zeitalter der Menschen geht unter. Das Zeitalter der Orks beginnt. :)

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clochard185 14.01.2016, 22:35
201. Man braucht, wie immer...

nicht zu ende lesen, die Absicht wird sofort klar - oder vielleicht doch nicht! Sollte ich doch bis zu ende lesen - vielleicht hat die Autorin hinter ihrer Wortakrobatik doch etwas Sinnvolles mitzuteilen. Nein - trotz Verklausulierung sind die Fronten sofort zu erkennen: wir sind die Guten - Ihr die Bösen. Mit Selbstverherrlichung nähert sich der Spiegel immer mehr einem zivilisationsfreien Raum, auf gut deutsch: der Isolation. Wenn man mal den Mut hat die eigentliche Klientel, nämlich den Leser des Spiegels, wieder mal zu Wort kommen zu lassen, dann nur um ihn vor ein ganz großes Rätsel zu stellen oder darauf zu hoffen, dass man ihm was unterjubeln kann, dass sein geistiger Horizont nicht sofort erkennt. Um es einfacher Auszudrücken: Arroganz und Volksferne sind die Beweggründe. Und wenn das so funktioniert hat, wie gerade beschrieben - dann prostet man sich beim Spiegel zu, als hätte man soeben den Friedensnobelpreis erhalten. Der Leserschaft braucht man doch nicht entgegenkommen - wo kommen wir den hin wenn jeder Stoffel zur Wort kommt. Warum auch Volksnähe - allein das Wort "Volk" hört sich einfach eklig an.

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agua 14.01.2016, 22:45
202. An#197 peterpanofski und #198 candidesgarten

Da Sie mir beide auf den gleichen Beitrag von mir antworten,antworte ich in einem Beitrag.
Forist peterpanofski machte sich die Mühe die Textstelle herauszussuchen.Und ich denke,dass diese Stelle das wiedergibt,was ich zusammengefasst habe.Es wird nicht Kölner Sylvester relativiert.Sondern relativiert,dass das auch deutsche Männer tun(seltener in Gruppe)Aber darüber wurde ja eigentlich vergangene Woche diskutiert.

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testuser2 14.01.2016, 22:49
203.

Zitat von plutinowski
Das ist doch ganz einfach. Jede der 10 Regeln in ihr Gegenteil verkehren und versuchen, das umzusetzen. Dann klappt es auch wieder einigermaßen mit der Dikussion. Ich meine, wie soll man mit einer Frau Festerling diskutieren? Ich weiß es nicht, und ich will es auch gar nicht wissen. Das Problem, das Frau Storkowski thematisiert, ist im Grunde ganz banal: Es gibt zu viele Leute, die sich nicht mehr benehmen können.
Hm, was sie genau meint, weiß ich nicht. Aber ich glaube, es geht ihr nicht nur darum, dass sich die Leute in den Diskussionen besser benehmen sollen (Frau Festerling musste ich erstmal googlen, ok hab gesehen, wer es ist). Natürlich sind die Anfeindungen, Beleidigungen und Drohungen, die auch teilweise zu Recht als Volksverhetzung einzustufen sind, zu verurteilen, aber mit rechtstaatlichen Mitteln auch nicht einfach zu unterbinden (Facebook-Problem). Die Ansicht, dass es sich bei Frau Stokowskis "10 Geboten" um eine Meta-Ebene handelt, die alle Seiten zur Selbstreflektion aufruft, teile ich nicht. Die meisten Foristen können die Ansichten, die Frau Stokowski vertritt, schon richtig einschätzen (sogut man eben die Ansichten eines Anderen näherungsweise einschätzen kann). Von daher ist es verständlich, dass sich eher AfD- und Pegida-Befürworter als "Beachter ihrer Regeln" angesprochen fühlen, als Unterstützer der Willkommenskultur. Letztendlich wird dann mit diesem Artikel doch wieder nur die Verachtung ausgedrückt, die sie diesen Leuten gegenüber empfindet (wie sie auch einen anderen Artikel begonnen hatte: Eklig..).

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Dio_genes 14.01.2016, 22:52
204. Ironie

Ich liebe Ironie, Sarkasmus und böse Satiere :-)

Aber warum musste ich hier an keiner Stelle lachen? Ach, jetzt weiß ich es, einfach weil Ironie eine trockene, leicht distanzierte Haltung erforderlich ist. Sarkasmus kommt oft mit Esprit und einem Augenzwinkern daher.

Leider ist die Artikel-Schreiberin aber nur wie gewohnt verkniffen und verzweifelt-bemüht. Ihr Versuch witzig zu sein ist ziemlich peinlich. Ihre radikalfeministisch-linksextreme Prüderie dringt aus jedem einzelnen Wort.

Ein kleines Mädchen das mit dem Fuß aufstampft und wahrscheinlich selber glaubt, dass sie es der bösen deutschen Bevölkerung jetzt mal gegeben hat. Schülerzeitungsniveau (aber nicht mal Gynmasium)!

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sonnix 14.01.2016, 22:54
205. Nachtrag

Nachdem mein erster Beitrag des öfteren zitiert wurde, befürchte ich etwas klar stellen zu müssen: anscheinend ist der Satz "Aber ein neuer Wind begeht zu wehen" falsch verstanden worden. Dies kann ich nach mehrmaligen lesen meines Posts durchaus nachvollziehen. Hiermit ist nicht gemeint, das nun ein politisch "rechter" Wind zu wehen beginnt, wie es meines Erachtens einige Male verstanden wurde. Vielmehr sollte zu Ausruck gebracht werden, dass die Medien ihre Strahlkraft verlieren. Ein geschriebenes Wort in einem großem Medium wird seit neustem immer zuerst kritisch hinterfragt, statt erstmal für bare Münze genommen. Frau Stokowski hat dies erkannt. Und wettert dagegen. Und jetzt zurück zu Ihren Orks ;-)

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citizen01 14.01.2016, 22:55
206. thankx!

Viele der Kommentare hier sind wirklich lesenswert. Dank an die Foristen und vor allem Dank an Frau Stokowski, die das provoziert hat! Wenn man das mal so sagen darf.

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NeueTugend 14.01.2016, 23:18
207. Bauer sucht Sie nicht!

Was soll uns die Mistgabel sagen? Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht? Weltfremd? Hinterdörfler? Wenigstens kein blinder Mitläufertyp. Ich bin Bauer und das Volk.

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ben_hurtig 14.01.2016, 23:21
208. Macht Sie nicht...

Zitat von peterpanofsky
Wenn Stokowski letzte Woche ihr Zerrbild der Diskussion um Köln zum Anlass nimmt, deutschen Männern pauschal einen Exklusivitätsanspruch auf sexuelle Gewalt zu unterstellen
Hier noch mal für Sie zum mitlesen der Kern des Kommentars von letzter Woche: "Natürlich müssen wir über Geschlechterordnungen in arabischen und nordafrikanischen Ländern sprechen - aber das reicht eben nicht. Man kann diese Diskussion nicht outsourcen und zur Ausländerfrage erklären. Es ist natürlich entlastend, es so zu machen. Aber selbst wenn sämtliche Menschen mit Migrationshintergrund sofort aus Deutschland abgeschoben würden, gäbe es noch massenhaft sexualisierte Gewalt: Belästigungen, Missbrauch, Vergewaltigung. Ein großer Teil dieser Fälle passiert im nahen sozialen Umfeld der Betroffenen: Die Täter sind Partner, Ex-Partner, Nachbarn, Kollegen, Lehrer."

Das von Ihnen herausgepickte Zitat "Die eigenen Frauen will der gute Deutsche immer noch selbst belästigen dürfen." kann ich Ihnen gern auch noch erklären. Frau Stokowski polemisiert hier bewusst, indem Sie auf dem Niveau derjenigen argumentiert, die pauschal "dem Ausländer" sexualisierte Gewalt in die Schuhe schieben. "Der Deutsche" ist natürlich ebenso wenig zum Vergewaltigen "programmiert", wie "der Ausländer".

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Schnoeps 14.01.2016, 23:25
209. Selbstironie?

Bis auf den guten Fleischhauer hält sich doch keiner der Schreiberlinge daran ;)

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