Forum: Kultur
Sprachverwirrung: "Hamse jedient im Genderkrieg?"

Eine Schlacht tobt zwischen den Geschlechtern. Meinen zumindest einige Medien. Geht es auch ein paar Nummern kleiner? Es muss dringend verbal abgerüstet werden.

Seite 16 von 24
antonnymos 08.06.2016, 06:09
150. Kämpfen ja - Krieg nein?

Zitat von ohnefilter
Danke für diesen Artikel, Margret. Es iost doch wirklich nicht so schwer zu verstehn wofür wir kämpfen. Dennoch glaube ich, daß so mancher Macho-Mann jetzt gleich wieder mit dem Hammer kommt.
Keine Ahnung ob das ein Hammer ist (Macho bin ich jedenfalls nicht gerade naja...) aber gerade die feministische Seite verschärft die Tonart doch ständig.

Ehrlich gesagt hätte ich sogar gewettet das die Autorin (darf ich das sagen oder ist es die Autor_In?) schonmal irgendwo vom Krieg zwischen Mann und Frau gesprochen hat.

Beitrag melden
partey 08.06.2016, 06:24
151. nein

....wir können gerne über Hate Speech, Homophobie und Transphobie sprechen....

nee, könnwa eben nich nich! Weil diese Missionare eben Nichts außer Zustimmung zum Gendersprech gelten lassen.

Beitrag melden
lostjedi 08.06.2016, 07:18
152. Schöner Artikel, aber...

vielleicht sollten Sie, liebe Frau Stokowski, Star Wars einmal anschauen. Die Filme, vor allem die ganz alten, machen echt Spaß! Ein schönes Märchen. Vielleicht ändern Sie dann auch Ihre Einleitung noch mal etwas ab. Da gibt es durchaus andere Filme, die eher zu einer "Verkriegisierung" führen als der olle Märchenquark von der Macht. (Im neuesten Teil finden Sie auch eine meiner Ansicht nach gut umgesetzte Heldin. Da könnten sich viele andere Filme was abgucken...)

Zum Thema: Es ist nicht nur die Gender-Debatte. Eine Kolumne zum American Football, die ich ab und an lese und die weit über das eigentlich Thema hinausgeht, bemängelt schon seit Jahren die Zunahme von Superlativen, nicht nur im Sport ("unbelievable!"). Ein anderes prominentes Beispiel ist die Werbung. Da hatte ich kürzlich eine Discounterpackung eines Trivialprodukts in der Hand, auf der, ich habe es gezählt, 10 (!!!) Superlative bezüglich des Inhalts standen (beste Zutaten - größter Genuss - beste Wahl - sorgfältigst ausgewählt - leckerste Inhalte - noch nie war Genießen schöner...)

Beitrag melden
clockwork-orange 08.06.2016, 07:19
153. Eigennutz

Wenn man, wie Feministin Stokowski, davon lebt. versucht man natürlich immer. aus dem Gender-Flämmchen einen Waldbrand zu entfachen. Auch ich habe in letzter Zeit viel zu oft komische Konstruktionen gelesen: das waren ausschließlich Margaretes Kolumnen. Aber damit ist jetzt Schluss: diese Kolumne werde ich künftig meiden, keine Sekunde meiner Zeit mehr für das Lesen eines solchen Schwachfugs vergeuden. Ich habe wichtigeres vor, und beginnen werde ich damit, dass ich keiner Frau mehr die Tür aufhalte, keiner mehr meinen Sitzplatz anbiete, und: ich werde mir eine Mitgliedschaft in jedem Ladyfitness-Club in meiner Nähe erstreiten, wegen Diskriminierung! Vielleicht werde ich auch gegen Frauensauna-Abende klagen, denn irgendwie kann ich mich gerade nicht entscheiden, ob ich gerade Männlein oder Weiblein bin; was in meinem Pass steht, ist schließlich irrelevant. Na dann, auf zum Anwalt, es gibt viel zu tun...

Beitrag melden
dr_allwissend 08.06.2016, 07:39
154. Wenn man sich die Rhetorik

der Feministinnen und der Vertreter des Genderschwachsinns anhört, so kann man wirklich denken, wir sind im Krieg gegeneinander.

Gerade aus dieser Ecke werden die Männer pauschal als Gewalttäter, Vergewaltiger usw. diskriminiert. Wenn sich nun Männer gegen diesen Genderrassismus wehren dann schreien die, die diesen Kampf begonnen haben laut auf.

Wer in die Küche geht, muss die Hitze ertragen. Und wenn eine Minderheit von Frauen aggressiv die Männer als Ganzes verbal attackieren, dann dürfen sie sich nicht über die Reaktionen wundern.

Beitrag melden
anders_denker 08.06.2016, 07:43
155. Gähn!

warm muss man eigentlich mit Gewalt versuchen, dienge die über Jahrhunderte gewachsen sind zu ändern. Natürlich stößt so etwas bei vielen auf Ablehnung, bei anderen igendwann auf desinteresse (macht wass Ihr wollt, ich ändere mich nicht) und einige gehen wirklich in die Luft und versuchen jeden Schwachsinn zu rechtfertigen. Diskriminirung ist wenn man bestimmte Personen VORSÄTZLICH benachteiligt. Als das Wort Schornsteinfeger entstand dachte damals wohl kam jemand daran damit bewusst eine Ferger-In zu diskriminieren. Und für andere Worte, Begriffe, Berufe gilt sicher das selbe! Da ist also keine "Verschwörung" im Gange!

Beitrag melden
Julyvee 08.06.2016, 07:55
156. Gender-Wahn

um ehrlich zu sein, mich nervt dieser ganze Gender-Wahn einfach nur noch! Ich bin 36 Jahre alt und eine Frau - tjoa und nun? Was ich damit sagen will ist, dass mich dieses "In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt." bei Stellenausschreibungen nervt! Was bitte ist denn daran Gleichstellung?? Das ist Bevorzugung - und hat für mich nichts mit Gleichbehandlung zu tun. Mich nervt der Feministen-Quatsch und mich nervt, dass immer wieder darauf gepocht wird, dass Frauen grundsätzlich alle Jobs der Männer genauso gut machen könnten. Nein, können sie nicht. Es gibt Berufe, bei denen Frauen aufgrund der körperlichen Konstitution wesentlich schlechter dastehen, als Männer und mithin nicht so leistungsfähig sind. Mich nervt auch, dass es sogenannte Frauenquoten zu erreichen gilt - da kommt es nicht darauf an, dass Frau Gedöhnsrat sich hochgearbeitet hat in den Aufsichtsrat, nein, sie ist da, damit die Quote erfüllt wird. Und vor solch einer Person soll man Respekt haben und sie schätzen? Es gibt noch etwas, wo ich ehrlich sein muss - ich mag ein Stück weit die klassische Rollenverteilung, und ich glaube, dem Gender-Wahns ist es zu verdanken, dass Beziehungen und Ehen schneller in die Brüche gehen als uns lieb ist. Die Medien tragen mit ihrer völlig überzogenen Berichterstattung zu all dem bei - es wird aufgebauscht, Wortmissbrauch betrieben - Hauptsache die Leserzahlen stimmen. Was für eine Welt. Mich nervt es.

Beitrag melden
rieberger 08.06.2016, 08:01
157. Grauwerte

Ich kann dem Artikel nur vollinhaltlich zustimmen. Aber betreffs Selbstreflexion - hat sich die Autorin einmal selbstkritisch hinterfragt, was ihre Kolumnen zu dieser verbalen Aufrüstung beiträgt? Oder sind es wie so oft immer nur die anderen?
Mir fehlt auch in vielen politischen Diskussionen oft eine angemessene Gelassenheit, Toleranz und Humor.
Zunehmend wird nur schwarz/weiß gedacht. Die Garuwerte, die im Endeffekt das Leben ausmachen, werden einfach ausgeblendet und in schwarz/weiße Vereinfachung verwandelt.

Beitrag melden
fahrgast07 08.06.2016, 08:02
158. Klingt kämpferisch

Ein derart känpferisch-abgekämpft klingenender Beitrag, mit dem uns die Autorin sagen will, es sei kein Kampf?

Ich empfinde es wohl als Kampf. Längst nicht mehr um Gleichberechtigung, die haben wir ja. Sondern um Chauvinismus: Wir sind das bessere Geschlecht...

Mich nervts nur noch.

Beitrag melden
lupenreinerdemokrat 08.06.2016, 08:03
159. GeschlechterKRAMPF

Ich sehe das ganze Gender-Geschwurbel und Feministinnendiskussionen nicht als Geschlechterkampf, sondern als -krampf.
Einfach mal etwas lockerer werden, das Leben genießen, sich in seiner Haut wohlfühlen, dem anderen zugestehen, dass er das gleiche tut, offen und unvoreingenommen aufeinander zugehen, oder dem anderen die Wahl lassen, ob er auf einen zugeht oder nicht - it's so simple!

Also seid nicht so verkrampft, liebe Feministinnen, lasst die Gender-Debatte da wo sie hingehört - als Graffiti auf irgendwelchen Damenklo-Wänden oder von mir aus als Aufdruck-Motiv von Damenbinden.

Take it easy, Yolo, to live and let live ! ;-)

Beitrag melden
Seite 16 von 24
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!