Forum: Kultur
Springer-Ausverkauf: Wer ist hier eigentlich angestellt?
DPA

Was denn jetzt? Der Besuch des Funke-Managers Christian Niehaus scheint bei der Belegschaft der "Berliner Morgenpost" eher Fragen aufgeworfen als beantwortet zu haben. Immerhin: Manche Kollegen nehmen die unsichere Situation mit Humor.

der-denker 06.08.2013, 19:47
1. Empathie

Vielleicht führt diese Erfahrung der Verunsicherung dazu dass die Springer-Journalisten mehr Empathie entwickeln für Mitbürger die unter der Bedrohung durch Arbeitslosigkeit leiden. Das wäre doch ein guter Nebeneffekt.

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jihaaa 06.08.2013, 20:12
2. Zeckoptimismus der Webverschlafenen

Früher konnten die Essener mal Zeitung. OK, die WAZ-Blätter sind nicht wirklich Zeitungen, sondern
Anzeigenblätter mit gleichgeschaltetem Readaktionsteil. Weil man die alten Macher vergrault hat und lieber auf Namen setzte und dazu noch teure Unternehmensberater sich die Klinke in die Hand geben, ist das längst vorbei. Es regiert der Rotstift und eh magere Qualität wird geopfert. So werden noch die treusten und leider auch letzten Abonnentenrentner vergrault. Wer tatsächlich glaubt Papier werde sich durchsetzen und Rentner seien die Zielgruppe der Werbekunden hat immer noch nichts kapiert und die arrogante Webverweigerung (Tradion der Funke/WAZ-Gruppe) mal so richtig verinnerlicht. Wenn die Essener so weiterwurschteln wird das geplante neue Heim der Gruppe wohl eine Zweizimmerwohnung...

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Heinz L. Männchen 06.08.2013, 20:28
3. Nichts ist vergessen!

Springer war und bleibt das journalistische Zentrum des Bösen.
Das Duo Friede Springer /Döpfner erinnert mich sehr an jenes von Frau Schickedanz und Herrn Middelhof. Meine Hoffnung ist, das das zum gleichen Ergebnis führt. Nämlich zur totalen Pleite des ganzen Ladens. An dem Tag, an dem die Bild-Zeitung verkauft wird oder pleite geht, lass ich die Sektkorken knallen.

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Tahlos 07.08.2013, 00:13
4. Tztztz

Springer-Journalisten und Empathie... netter Witz.
Die wurden doch danach ausgesucht das sie fähig sind auf ihre Weise, ähm .... mitleidslos über andere herzuziehen usw.
Langjährige Mitarbeiter werden da kaum noch lernfähig sein. Gut - der eine oder andere wird sicherlich noch über sein hartes Schicksal jammern, aber eben nur weil es ihn selbst betrifft.

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medoc wolf 07.08.2013, 00:57
5. mein mitleid hält sich in grenzen

so wie die kollegen der morgenpost mit falscher recherche, mit gekauften zeugen leben physisch vernichtet haben nur um ihren jämmerlichen arbeitsplatz zu verteidigen, so müssen sie jetzt erfahren: "glaub nur nicht du bist kein prolet, nur weil es anderen dreckiger geht."
fairwell banse, behrend und kollegen

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Ex-Kölner 07.08.2013, 08:44
6. Gibt es die wirklich noch?

Zitat von sysop
Auch ist mancher sauer auf großspurig auftretende "Welt"-Kollegen, die sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen.
Laufen bei Rest-Springer wirklich solche Vollpfosten rum? Na - bei der "Welt" mag es tatsächlich angehen. Da haben ja einige, die tagein, tagaus, dem Raubtierkapitalismus huldigen, nicht begriffen, daß es ihren Job nur gibt, weil Papa Axel seine Gossenblätter peinlich waren und er ein pseudoseriöses Aushängeschild wollte. Nach wirtschaftlichen Kritierien hätte man die Klitsche schon vor Jahrzehnten dichtmachen müssen.

Die Herrschaften werden sich noch wundern. Herr D. und Frau S. haben ja bereits mehrfach unter Beweis gestellt, daß ihnen ihre Angestellten schnuppe sind. Mal schauen, was bei der "Welt" zuerst kommt: Die Ausgliederung in eine GmbH so wie letztes Jahr bei der Computerbild? Schlechtere Verträge, wem's nicht paßt, der kann gehen? Oder, wenn Frau S. nichts mehr zu sagen hat (das dauert nicht mehr lange), kommen die Flanellmännchen und rechnen mal nach, was sie diese CDU-Pressestelle mit angegliederter Redaktion kostet - und ziehen ganz schnell den Stecker...

Für die beschriebenen großspurigen "Welt"-Mitarbeiter würde mich dies ungemein freuen. Die können dann aus erster Hand über die Segnungen von Hartz IV berichten.

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brenfan 07.08.2013, 10:03
7. Empathie

Zitat von der-denker
Vielleicht führt diese Erfahrung der Verunsicherung dazu dass die Springer-Journalisten mehr Empathie entwickeln .
"Vielleicht führt diese Erfahrung der Verunsicherung dazu dass die Springer-Journalisten mehr Empathie entwickeln..."
Daran hat es nicht gefehlt, die Damen und Herren Springer-Reporter haben/hatten durchaus Mitgefühl, es waren/sind immerhin intelligente Menschen die selbstverständlich gut und böse zu unterscheiden wussten/wissen. Sie haben sich die Empathie jedoch abkaufen lassen. Die Springer Gehälter waren immer sehr gut.

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Ujoteff 07.08.2013, 11:02
8. Das ist aber jetzt echt gemein...

...gegenüber dem Unschuldslamm von Gütersloh. ;-)

Zitat von Heinz L. Männchen
Das Duo Friede Springer /Döpfner erinnert mich sehr an jenes von Frau Schickedanz und Herrn Middelhof.
...hoff, der Korrektheit halber.

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