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Stars und Sucht: Tödliches Spiel mit dem Rausch

Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.

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Sapientia 24.07.2011, 16:34
1. Sie war zumindest ziemlich talentiert, ...

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
hat ihr Talent aber nicht genutzt und irgendwelche Grungprobleme mit dope verdrängt.

Alles andere ist PR und Mythos, soooooo gut war sie nicht.

Zum Schluß hatte "der liebe Gott" Mitleid mit ihr und hat sie zu sich genommen.

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geroi.truda 24.07.2011, 16:51
2. *

Zitat von sysop
Selbst im Garten des Edelbarden William Shakespeare fanden sich Restspuren von Kokain
Zu Shakespeares Lebzeiten (1564-1616) kann das allerdings kaum gewesen sein, kamen doch die ersten Cocosträucher erst 1750 aus Südamerika nach Europa und wurde das Kokain erstmals 1859/1680 isoliert...

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E. Bär 24.07.2011, 16:58
3. Mal nebenbei

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
Und wieviele "stinknormale" lohnabhängig Beschäftigte quälen sich täglich mit Sex, Drugs und Rock'n'Roll durch den leistungsbetonten Wettbewerb des ganz durchschnittlichen Arbeitslebens? Amy Winehouse und andere sind nur die Spitze des Eisbergs in dem Hamsterrad, in dem wir alle rennen müssen.

Anyway, rest in peace, Amy.

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Ronnie68 24.07.2011, 17:00
4. nie kann jemand etwas dafür

Zitat von Pitzke aus dem Artikel
Doch nicht nur die Medizin weiß inzwischen, dass Alkoholismus und Sucht keine Laster sind oder moralische Verfehlungen, sondern echte Krankheiten. Sprich: Die Betroffenen können nicht anders, selbst wenn sie wollten. Das ist eine Erkenntnis, mit der private Suchtzentren und Therapiegruppen schon lange operieren.
Es scheint in unserer Gesellschaft immer hoffähiger zu werden, jede Verantwortung für das eigene Tun auf eine Krankheit oder Sucht zu schieben.

Das ist zu einfach - viel zu einfach.

Inbesondere die von Herrn Pitzke zitierten Celebrities hatten noch den Vorteil, sich die bestmögliche Hilfe zu holen, wenn sie denn nur wollen.

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Spinatwachtel 24.07.2011, 17:02
5. könnte es sein,

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
dass hier ein Mensch einfach "NO-NO-NO" zur Welt in der lebte gesagt hat?
Ich wünsche Amy einen guten Flug!

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backtoblack 24.07.2011, 17:08
6. Letzte Zuflucht

Ich finde, man kann es auch so sehen: Kunst, Literatur und Musik sind manchmal die letzte Zuflucht für sensible und vom Leben beschädigte talentierte Menschen. In einer Suchtgesellschaft gehören Drogen dazu um die Balance zu halten.

Ohne ihre Musik wäre Amy Winehouse vielleicht schon viel früher verglüht.

Ich habe Chet Baker vor langer Zeit beim Jazz-Festival in Frankfurt gesehen. Sein vom Alkohol und Heroin ausgemergelter Körper war so zerbrechlich, dass er die Trompete im Sitzen blies. Dennoch war er geradezu außerirdisch gut an diesem Abend.

Ein paar Monate später stürzte er in Amsterdam aus einem Hotelfenster.

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saul7 24.07.2011, 17:09
7. ++

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
Bewußseinsverändernde Drogen wie Alk und andere Rauschmittel sind aus unserer Kultur nicht wegzudenken, vielfach bilden sie sogar den Nucleus für kreatives Schaffen in der Kunstszene. Leider bezahlen viele Kulturschaffende ihre Ausflüge in die künstlichen Paradiese mit dem Leben. Das gehört dann auch dazu...

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abwählen! 24.07.2011, 17:10
8. Jeder ist seines...

Zitat von Ronnie68
Es scheint in unserer Gesellschaft immer hoffähiger zu werden, jede Verantwortung für das eigene Tun auf eine Krankheit oder Sucht zu schieben. Das ist zu einfach - viel zu einfach. Inbesondere die von Herrn Pitzke zitierten Celebrities hatten noch den Vorteil, sich die bestmögliche Hilfe zu holen, wenn sie denn nur wollen.
Das stimmt natürlich auch. Oder sich das Blut austauschen zu lassen. So wie Keith Richards. Und einfach Tee im Whiskeyglas zu triken, damit die "Gemeinde" immer noch die Mär von "Rock und Drogen" glaubt.
Trotzdem: Mein Beileid für alle Gescheiterten

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solarfighter 24.07.2011, 17:23
9. Uups

Zitat von geroi.truda
Zu Shakespeares Lebzeiten (1564-1616) kann das allerdings kaum gewesen sein, kamen doch die ersten Cocosträucher erst 1750 aus Südamerika nach Europa und wurde das Kokain erstmals 1859/1680 isoliert...
Ein peinlicher Recherche-Fehler. Aber es war ja nur der Garten des Shakespeare. Da hat wahrscheinlich später jemand sein Kraut angebaut. Aber das Pflänzchen wächst ja gar nicht in Europa... Ups.

Bei dem Artikel wäre es auch mal interessant gewesen, die Anzahl der Drogensüchtigen/-toten mal ins Verhältnis zur Normalbevölkerung zu setzen.

Drogen und Kreativität hat wenig, bis nichts mit einander zu tun. Allerdings gibt es in der Branche ein paar Aspekte, die Drogensucht fördern:

1.)Man verdient mit wenig Arbeit sehr viel Geld. Amy Housewine hat halt ein paar tolle Aufnahmen gemacht und dafür und laufend sehr viel Geld kassiert. Die Jungs und Mädels haben dann halt Dauerparty, bis die wieder lust haben, etwas „kreatives“ zu machen. Dem normalen Junkie geht halt im Vergleich ziemlich schnell die Knete alle.

2.)In keinem anderen Wirtschafts-/Arbeitszweig ist man derart von dem Urteil anderer abhängig. Das ist kaum steuerbar. Eben noch hoch gelobt und verehrt, die nächste Auskopplung wird dann verrissen und verbleibt als Kassengift in den Regalen.

3.)Diese Künstler sind alle Selbstdarsteller, die kaum ein ehrliches Feedback erhalten, da ihr Umfeld auch an ihnen verdienen will. Eine vertrauensbeziehung aufzubauen ist ziemlich schwer. Wenn, dann sind dies oft Junkie-Beziehungen, bei denen der ebenfalls schwache Partner bei einem Rückfall ebenfalls mitgezogen wird.

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