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Stars und Sucht: Tödliches Spiel mit dem Rausch

Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.

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midnightrambler 24.07.2011, 18:09
20. tödliche Ironie des Schicksals

Das was Amy Winehouse berühmt gemacht hat hat gleichzeitig Ihren Tod herbeigerufen. Mit dem Rausch zu experimentieren ist eine Kunst! Es ist eine Gratwanderung deren Grenze zur wenige erkennen. Jim Morrison, Brian Jones, Janis Joplin, Kurt Cobain und Jimi Hendrix und ...Amy haben Sie überschritten. Aber vielleicht muß das in diesem Genre so sein. Nur die besten sterben jung. Mit Drogen und ALkohol berühmtsein und altwerden-nur wenige schaffen das siehe Keith Richards oder Art Garfunkel. Amy Winehouse hat es nicht geschafft was bleibt ist ihre unverwechselbare Stimme.

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k999 24.07.2011, 18:15
21. Adhs

Viele Kreative haben "ADHS". Die "Krankheit" (ob es wirklich eine Krankheit ist, oder einfach nur ein Wesensmerkmal, darüber streiten sich die Gelehrten) korreliert sehr oft mit Kreativität und damit, sich in das, was einen interessiert extrem "verbeißen" zu können, also nicht nur kreativ zu sein, sondern auch seine Kreativität durch harte Arbeit, die oft an Besessenheit grenzt, wirklich zu nutzen.

Allerdings kommt das zu einem Preis und der liegt halt in den negativen Aspekten: Zappligkeit, Unkonzentriertheit bei anderen Dingen als den Primärinteressen und das permanente Risiko des Burn-Outs. Auch Drogenkonsum gehört dazu, denn viele Drogen reduzieren die Symptome von ADHS. Das bekannte Ritalin ist z.B. von der Wirkung sehr ähnlich Ampthetaminen und umgekehrt wirkt daher auch Speed analog zu Ritalin.

Problem bei dieser Art von "Selbstmedikation": Die Nebenwirkungen und letztlich die Sucht.

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jackweil 24.07.2011, 18:23
22. xxx

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
Good bye Amy and thank you!!!

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cottoner 24.07.2011, 18:24
23. Rauschmittel

sind Begleiter der Menschheit von Urzeiten an. Es scheint einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Gebrauch von Rauschmitteln zu bestehen. Sicherlich muss der Missbrauch von Drogen als Krankheit betrachtet und behandelt werden. Das Bestrafen von Drogenkonsum ist weder sinnvoll noch fair dem Betroffenen gegenueber. Drogenmissbrauch ist in den allermeisten Faellen eine Flucht aus der Realitaet, die der Betroffene meint, nicht meistern zu koennen. Gerade im Showbiz geht es mitunter unmenschlich zu und diesem Dauerdruck halten nun einmal nicht alle stand. Leider.

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trotzalledem 24.07.2011, 18:25
24. .

Zitat von sysop
Ihr früher Tod schockiert die Musikwelt. Doch die britische Soulsängerin Amy Winehouse ist nicht die Erste, die der Sucht zum Opfer fällt - und wird kaum die Letzte sein: Musik, Kunst und Drogen sind seit langem unzertrennlich.
Ja und das wird wohl so bleiben. So wie generell Drogen in irgendeiner Weise noch lange Teil des allgemein gesellschaftlichen Alltags bleiben werden. Auch da, wo Musik und andere Kunst keinen so großen Platz im Leben einnehmen wie bei Musikern und anderen Künstlern. Eine Ursache mag der permanent real existierende Widerspruch zwischen verinnerlichten Werten und Ideal-Selbst- und Weltbildern einerseits und wahrgenommener Realität andererseits sein. Ein solches Spannungsfeld ergibt sich in irgendeiner Weise für fast jeden.

Der Gebrauch von Drogen verschiedenster Art (auch Nikotin, Koffein, Psychopharmaka, Potenzmittel usw.) ist ein Mittel, die eigenen Befindlickeit zu manipulieren. Ein Tun, dass so alt wie die Menschheit ist und nebenbei bemerkt in ähnlicher Form wohl auch im Tierreich praktiziert wird.

Ob und inwieweit das im Bereich der Kunstschaffenden das besonders verbreitet ist oder zu mehr oder größeren Problemen und tragischen Verläufen führt vermag ich nicht wirklich einzuschätzen. Vielleicht gibt es in diesem Zusammenhang auch manch Myten, die mal genauer auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Funktionalität untersucht werden sollten.

Der frühe Tod von Amy Winehouse stimmt mich traurig. Jede Art des Menschseins hat ihre eigene Tragik. Jeder Weg durch dieses Leben erfordert seine jeweils eigenen Kompromisse. Kürzer oder länger Bleiben, mehr oder weniger Bleibendes hinterlassen. Am Ende macht das vielleicht gar keinen so großen Unterschied...

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akolyth2 24.07.2011, 18:26
25. Vorbild

Im Leben war Amy Winehouse ein Idol vieler jugendlicher.
Möge ihr Tod Jugendlichen zeigen, wohin Drogenkonsum führt.

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kleintal 24.07.2011, 18:36
26. .

Zitat von ratxi
Die Verdrängungsproblematik ist in jeder anderen Szene die gleiche, nur wird es uns in der "lauten Branche" natürlich intensiver vor Augen geführt. Ob sie soo gut war oder schlecht, liegt ja sowieso im Empfinden des Einzelnen. Ein Star ist ja nicht jemand, der unbedingt "besser" ist, als andere, sondern profitiert eher von dem "Zufall", dass gerade zu seiner Zeit eine bestimmte Anzahl von Menschen gerade seine Werke ganz besoders findet. Das mag etwas unterkühlt klingen, widerlegen jedoch lässt es sich auch nicht.
Belegen allerdings auch nicht. Es ist einfach Ihre Meinung. Die ich im Übrigen nicht teile.

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sappelkopp 24.07.2011, 18:37
27. Es wird immer Menschen...

...geben, die versuchen, mit Drogen ihr Leben zu ertragen. Unter Musikern ist das ja nicht wenig verbreitet. Sie ist in einer Reihe mit Janis Joplin, Jim Morrison, Jimi Hendrix und vielen vielen anderen.

Millionen Unbekannte sterben auch alljährlich dran. Das Problem ist allerdings, dass die Gesellschaft so weitermacht und nicht die Gründe für Drogenkonsum versucht zu ändern - unser aller Hamsterrad mal langsamer laufen zu lassen zum Beispiel.

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bjelgorod 24.07.2011, 18:41
28. Shakespeare der alte Kokser

"Selbst im Garten des Edelbarden William Shakespeare fanden sich Restspuren von Kokain und Halluzinogenen."

Ich frag mich echt, wie solche Artikel recherchiert werden. Was für ein Schwachsinn. Shakespeare der alte Kokser ;-)
versus journalistische Sorgfalt.

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loeweneule 24.07.2011, 18:44
29. nee

Zitat von cottoner
sind Begleiter der Menschheit von Urzeiten an. Es scheint einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Gebrauch von Rauschmitteln zu bestehen. Sicherlich muss der Missbrauch von Drogen als Krankheit betrachtet und behandelt werden. Das Bestrafen von Drogenkonsum ist weder sinnvoll noch fair dem Betroffenen gegenueber. Drogenmissbrauch ist in den allermeisten Faellen eine Flucht aus der Realitaet, die der Betroffene meint, nicht meistern zu koennen. Gerade im Showbiz geht es mitunter unmenschlich zu und diesem Dauerdruck halten nun einmal nicht alle stand. Leider.
Ihren ersten satzmöchte ich dann doch bestreiten. Speziell das rauschmittel Alkohol wirdja nun auch von denen verwendet, die intelligenzmäßig eher wenig drauf haben. Und was den Dauerdruck betrifft: den gibt es auch im "normalen" Leben. Und auch dort wird er mit Drogen aller Art "gelöst".

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