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Stephen-King-Verfilmung "Der dunkle Turm" : Lass stecken, Revolvermann
Sony Pictures

Zu wild, zu wuchernd: An Stephen Kings Fantasy-Epos "Der dunkle Turm" traute sich Hollywood jahrelang nicht dran - völlig zu Recht, wie die vergurkte Verfilmung mit Matthew McConaughy und Idris Elba zeigt.

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bhang 08.08.2017, 19:17
20. Wäre super, wenn man "Es" gut hinbekommen würde.

Scheint aber nach 1990 wieder nicht gelungen zu sein. Von "Der Nebel " hätte ich mir gewünscht, dass er auch gelingt. Eine Kurzgeschichte ist besonders gruselig ("Grandma") oder so ähnlich (kann man zwar keinen Film draus machen, aber ich wollte die Geschichte erwähnen).

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dasbertl 08.08.2017, 19:21
21. Sorry, aber das ist NICHT Roland

Idris Elba macht als Roland keinen Sinn. Schließlich steht in der Reihe eindeutig, daß Roland (fast) wie Clint Eastwood aussieht und bei aller Liebe, Idris Elba sieht nunmal nicht wie Clint Eastwood aus und hat auch keine stechenden Blauen Augen wie im Buch beschrieben. Davon mal abgesehen, ist es nur logisch, dass man das ganze Epos kaum in 90 Minuten unterbringen kann, die Reihe hat immerhin 7 Bücher, die ich alle hab (leider, finde ich, verliert die Geschichte ab Buch 5 Ihren Faden, Wolfsmond war eine Katastrophe, der Turm schlicht eine Enttäuschung).

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natural-born-chiller 08.08.2017, 19:33
22. So, so...

Wer glaubt, Stephen Kings extrem komplexe Romanvorlage würde in einem Kinofilm adäquat umgesetzt werden können, hat - sorry - entweder keine Ahnung von der Vorlage oder er ist wenig anspruchsvoll.
Und, ja, Kings Romane oder Kurzgeschichten wurden nicht nur 1x gut verfilmt. DER DUNKLE TURM würde imho allerdings - wenn überhaupt - nur im Serienfornat funktionieren können.

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Newspeak 08.08.2017, 22:35
23. ...

Was haben die Leute eigentlich mit ihren Universen oder Multiversen? Ich wuerde einfach gerne mal wieder einen guten Film sehen, ohne "too much" von allem. Sind die Leute so einfallslos oder abgestumpft, dass sich die Fantasy und die Bildsprache und die Aktion und die Anzahl der Helden in einem Film immer und immer noch weiter steigern muss? Wenn ich heute einen Kinofilm sehe, meistens keinen aus einem Uni- oder Multiversum Franchise, dann laufen vorher trotzdem die Trailer dazu, und ich denke mir immer, was war die Riefenstahl doch harmlos mit ihren faschistoiden Bildern und der Koerperverherrlichung, wo hier heute immer gleich ganze Staedte dem Erdboden gleichgemacht werden, durch riesige Wellen, Explosionen, oder was weiss ich fuer Katastrophen, am besten alles, und gleichzeitig. Geht das nur mir so, dass ich dass bedenklich bis oede finde?

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blurps11 08.08.2017, 22:44
24.

Zitat von spicer011
Am besten, man liest es im Original, das kommt gut.
Mit fortschreitender Dauer eher nicht. In den späteren Bänden degeneriert es doch ziemlich zu verworrenem Quark und der wird auf tausende Seiten breitgetreten bekanntlich nur breit und nicht stark oder sogar gut.

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mimoun74 09.08.2017, 03:54
25. Kinofilm - Unterhaltung

Nachdem ich mir bei Imbd die Bewertungen aus den USA durchgelesen habe komme ich zu folgendem Schluss:
Leute die die Bücher gelesen haben und eine 1:1 Verfilmung erwarten, sollten es besser lassen und lieber auf den nächsten Stephen King Roman warten.
Kinogänger die gute Unterhaltung erwarten, gute Action, Effekte und etwas Humor werden zufrieden sein.
Im Prinzip das selbe wie Leute die von einem King Kong Film erwarten das er sich kritisch mit der Nixon Zeit beschäftigt ( siehe SPON Kritik dazu), oder sich einfach nur zurücklehnen und unterhalten werden wollen.
Wie einer bei Imbd dazu schrieb: der Film ist keine Romanverfilmung sondern angelehnt an die Buchreihe.

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krustentier120 09.08.2017, 07:42
26. Kurzgeschichten

Es gibt legendäre King-Verfilmungen. Meist waren das aber seine Kurzgeschichten wie Shining oder Stand by me. Die langen Bücher wie Es, Sie oder Friedhof der Kuscheltiere wurden nicht so gut verfilmt.

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sPeterle 09.08.2017, 08:47
27. stimmt

Zitat von FerrisBueller
"Das letzte Gefecht" / "The Stand" fand ich auch sehr gut gemacht, wenn ich bedenke, dass das nur eine 90er Jahre TV-Produktion war. Die Geschichte funktionierte aber auch nur, weil das ganze insgesamt sechs Stunden lang war und dabei trotzdem einiges weg gelassen wurde. "Der dunkle Turm" müsste wohl mindestens 10 Stunden Zeit haben, damit das einigermaßen funktionieren kann.
stimmt OK ziehe meinen Kommentar zurück ;-) Green Mile war auch sehr gut umgesetzt

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Hirschkuh 48 09.08.2017, 12:35
28. Alleine beim Gedanken

einer Verfilmung kriege ich Gänsehaut - das Budget hätte einen anderen Film sicher besser gemacht.
Die Saga vom dunklen Turm ist genauso unverfilmbar wie die Per Anhalter durch die Galaxis - Reihe.
Alleine der Versuch ist schon Frevel und das Ergebnis der Beweis dafür.

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Alexander Del Large 09.08.2017, 18:39
29. Frank Darabont

Das hier die "Die Verurteilten" mit Tim Robbins untergeht-eigenartig:-(

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