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Streaming: So gut (und so schlecht) sind die Serien von Apple TV+
Apple TV+

Erst blieb das Bild schwarz, auch sonst bietet Apple TV+ nicht viel Komfort. Dafür präsentieren sich viele Serien des neuen Streamingdiensts engagiert in gesellschaftspolitischen Diskursen - Totalausfälle sind aber auch dabei.

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dschulzehh 04.11.2019, 22:28
1. Schwer zu glauben..

.. das Apple das so versemmelt.

vielleicht sollte man sich das nochmal in 2 oder 3 jahren anschauen, wenn es das dann noch gibt

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TheRealAsh 04.11.2019, 22:37
2. Ausbaufähig

Bei mir hat interessanterweise alles über Apple TV geklappt und es gab keine Ausfälle. Den 7-tägigen-Testzeitraum werde ich erstmal geplant beenden, da ich alles, was mich interessiert hat, gesehen habe. "The Morning Show" hat mich positiv überrascht, ist zwar nicht Aaron Sorkin mit "The Newsroom", aber vielleicht ist das auch ganz gut, starke Frauen und ein Twist, der mich weiter am Ball bleiben lässt. "See" persönlich fand ich überraschenderweise gut, da hier der Spagat zwischen dem beliebten Lied aus Feuer und Eis mit einer postapokalyptischen Prämisse gepaart wurde, die ich visuell grandios fand und inhaltlich spannend, eben eigentlich nicht das alte Lied. "Dickinson" geht glaube ich einfach an eine andere Zielgruppe. Ich begrüße es immer, wenn sich visionäre Dichterinnen postum in neuem Gewand an junge Menschen widmen, um letztlich ihre Gedanken in einer neuen Generation aufleben zu lassen. Ich warte aber zunächst ab, wann ich mein Abo erneuere;-)

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Migli 04.11.2019, 22:51
3. Derzeitige Lieblingsserie ist...

... "For all Mankind". Ist wirklich gut. Gerade auch für Freunde des Apollo-Programms und der NASA.
Und der Patriotismus ist nicht so schlimm, wie im Artikel geschrieben. Immerhin spielt die Geschichte Ende der 60er mitten im kalten Krieg.
Eine tolles Gedankenspiel: Was wäre passiert, wenn die Russen nicht nur den ersten Menschen, sondern auch die erste Frau auf den Mond gebracht hätte? Wie hätte das die Geschichte verändert - kann man hier sehen!

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Kasob 05.11.2019, 23:37
4. Zielgruppe

Aha die Zielgruppe von Apple sind die gebildeten Eliten. Gut zu wissen. Diese Elite lässt sich Ihre Geräte von der 3 Welt zudammenschrauben.

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tomerl 05.11.2019, 00:28
5. Total versemmeltes Marketing

Nur 4,99 im Monat für sieben Serien (drei davon für Kinder) und eine Doku? Das ist zu billig. Und was nichts kostet, taugt doch nix. Die Apple-Fangemeinde zahlt dafür doch viel lieber 49,90. Es ist doch von Apple und deshalb speziell, nicht wahr?

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hansfrans79 05.11.2019, 00:41
6.

Zitat von dschulzehh
.. das Apple das so versemmelt. vielleicht sollte man sich das nochmal in 2 oder 3 jahren anschauen, wenn es das dann noch gibt
Vermutlich, weil sie es nicht versammelt haben.
Aber in diesen Zeiten zählen wohl nur noch Rekorde.
Alles andere beeindruckt den abgestumpften Konsumenten nicht mehr.

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spiegel@fspost.org 05.11.2019, 01:32
7. Das muss ein anderes Apple TV sein

Hallo,

Also, alle Serien konnte ich ohne Probleme sehen (See, Ghostwriter, For all mankind, Morning Show und Dickerson). Man konnte auch das Intro/Zusammenfassung ueberspringen. Die Option tauchte ab der 2. Folge auch unten rechts auf.

Auch die Befuerchtung, dass Apple kontroverse Themen und sexuelle Darstellungen vermeiden will, um es jeden Recht zu machen hat sich ja vollstaendig als falsch rausgestellt. Die Serien sind bezueglich dessen definitiv eher HBO den Cable Network. Auch die Einschaetzung der Serien kann ich wenig zustimmen.

Einige Aspekte koennen Geschmackssache sein, andere deuten eher auf ein "Schnellschuss" bei dem Schreiben des Artikels hin.

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haraldbuderath 05.11.2019, 05:03
8. Unternehmen ohne Gewissen

Wer braucht so was wie Apple TV ? wir haben mit den kommerziellen Sendern jetzt schon 90% Hirnlose Programme,

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sosume 05.11.2019, 06:52
9. Mechanismen des Journalismus

Der Autor weiß anscheinend sehr genau, wie Klickzahlen mit Apple zu generieren sind. In der ÜB müssen sich auch die ausgewiesenen Applekritiker wiederfinden, dann klappt es auch mit den Seitenaufrufen, dabei ist die Bemerkung in Klammern sprachlich völlig redundant. Bei Themen, bei denen es keine so klar Definierte Gegnerschaftsgruppe gibt (die Anti-Goolger, Antifacebooker oder Anti-Samsung Fraktion ist deutlich kleiner als die Anti-, bzw. Nichtapplenutzergruppe) wird auf solche Überschriftentricks verzichtet, siehe Samsung-Fold-Desaster, Google Face-ID Problem etc. Auf welche dieser Firmen ist der Spiegel übrigens am meisten angewiesen? Macht Apple überhaupt Print Ads? Samsung sicherlich. Und die Google Produkte werden zur Analyse und Werbung verwendet. Dass Apple im Umgang mit der Presse nicht unarrogant ist, dürfte der Tendenz ein übriges tun.

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