Forum: Kultur
Streit mit Zeitungsverlegern: ARD-Vorsitzende Wille zieht selbstkritisch Bilanz
DPA

Zum Ende ihrer Amtszeit als ARD-Vorsitzende blickt Karola Wille kritisch auf ihr Schaffen - und bedauert, dass sie den Disput mit den Zeitungsverlegern nicht beilegen konnte.

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Alfred +1 28.12.2017, 15:10
10. Was Frau Wille auch noch sagte...

...und bei SPON nicht erwähnt wurde, warum auch immer:
Die Situation der Menschen in Ostdeutschland wird nach Einschätzung der ARD-Vorsitzenden Karola Wille in den Medien nicht differenziert genug dargestellt. Das gelte insbesondere für Nachrichtensendungen. „Wir sind hier noch nicht am Ende des Weges angekommen, sondern sollten daran arbeiten, dass die Lebenswirklichkeit im Osten bundesweit stärker reflektiert wird“, sagte Wille. „Man kann sie nicht auf Rechtsradikalismus und Kriminalität reduzieren. Sie ist vielfältiger und facettenreicher, mit Blick auf Themen, auf die Leistungen der Menschen und ihre Meinungsbilder“, sagte die MDR-Intendantin, die den ARD-Vorsitz zum Jahreswechsel abgibt. „Und wir sind noch nicht so weit, wie ich mir das gewünscht hätte.“ (Quelle: Sächs. Zeitung)

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m.m.s. 28.12.2017, 17:44
11. Wortklauberei

Die hohen Ansprüche bezüglich objektiver Berichterstattung legte sie vor allem an Blogger an, das zu Wortklauberei ausartet (danisch.de). Nicht nur für Blogger, sondern auch für den MDR.

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