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Streit über Ukraine-Berichte: Programmbeirat wirft ARD "antirussische Tendenzen" vor
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Mitglieder des ARD-Programmbeirats greifen den Sender scharf an - wegen angeblich "antirussischer Tendenzen". Beim WDR wehrt man sich, die Vorwürfe gingen "an die journalistische Ehre".

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rant0r 23.09.2014, 17:54
1.

Bitte was? Die Vorwürfe gehen an die journalistische Ehre? Aber das journalistische Verhalten nicht?

Ich bin froh dass es endlich mal eine Diskussion gibt. Die Ukraine-Geschichte hat eindrucksvoll deutliche Defizite in der deutschen journalistischen Landschaft offenbart.

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Europäischer Realist 23.09.2014, 17:59
2. Jetzt sind wir aber überrascht

Jeder, der ein bisschen Interesse an Weltpolitik und Geschichte hat, fragt sich, warum es erst das Statement des Programmbeirates brauchte ...

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strauch 23.09.2014, 18:04
3.

Und der Beirat hat recht. Es geht auch nicht darum, das gar nicht kritisch berichtet wird, sondern kaum und vieles hinten über fällt, wer sich nicht genauer Beschäftigt, bekommt nur die Nato-Propaganda ab.

Die ganzen Infos die hier so geballt in 2 Absätze kommen: Nato-Osterweiterung trotz Versprechen der Nato 1989 dies nicht zu tun. Wer hat da eigtl. auf dem Maidan geschossen? Wer hat MH17 abgeschossen es gibt soviele Unklarheiten, für die immer Putin herhalten musste.

Putin hat mit Sicherheit auch genug Dreck am Stecken, aber die Nato macht ihm zum Bösen zum Dämon und alle inkl. der Spiegel und ARD machen mit. Jetzt wird sich hier so hingestellt nach dem Motto, wieso wer genau genug hinschaut der sieht auch eins zwei kritische Stimmen zu den und den Themen.

Ich weiß nicht was das ganze Theater soll, ich wünsche mir das die Nato und die Russen damit aufhören. Aber die Nato sollte mal anfangen.

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ichbininrente 23.09.2014, 18:07
4.

bescheingt der Intendant Herr Tom Buhrow dem Sender.
Es fragt sich nur, warum so viele Beschwerden über die Berichterstattung beim Sender eingegangen sind. Herr Buhrow kann ja mal die Zahl der eingegangenen Beschwerden zu den Sendungen angeben. Es ist erfreulich wenn Zuschauer von ihrem Recht Gebrauch machen den Sendern ihre Meinung zu sagen.

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fresigo 23.09.2014, 18:07
5. na endlich

Endlich gibt es diese lange überfällige Diskussion. Ich wollte wirklich schon vom Glauben abfallen. Die Diskussion sollte man aber auch in Zusammenhang mit Berichterstattungen über andere Länder, z.B. Ungarn führen.

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v.papschke 23.09.2014, 18:12
6. Der Kritik muß man zustimmen

obwohl es in Einzelfällen auch mal anders war. Die Kritik trifft übrigens auf weite Teile der deutschen Presse zu. Man denke nur an das Titelbild des Spiegel, wo Putin im Zentrum der Toten des Flugzeugabschusses abgebildet war. Unmöglich !! Im Übrigen begann die negative Berichterstattung schon lange vor der Ukraineproblematik. Man denke nur an die Berichterstattung über die olymp. Winterspiele in Sotschi.

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Donald Knapp 23.09.2014, 18:12
7. Na wird sie doch mal wieder deutlich....

....die politische Einflussnahme auf die ÖR. Alleine das das stattgefunden hat ist ein Skandal. Ich fasse es nicht. Ich hoffe das das Konsequenzen für den Beirat hat. Wenn in einem demokratischen Land politisch Einfluss auf die Pressefreiheit genommen wird ist höchste Alarmstufe angesagt. Das die Wagenknecht da ganz vorne mitmischt sagt eigentlich alles und wird hoffentlich Wähler aufhorchen lassen.

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Augustusrex 23.09.2014, 18:14
8. Ist doch klar

Ist doch klar dass Wagenknecht krähend auf diesen Karren springt. Warum lehnt der Beirat eine Stellungnahme ab? Schon im vorliegenden Artikel werden einige der Vorwürfe entkräftet. Also, was soll das?

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arrache-coeur 23.09.2014, 18:14
9.

"Das geht an die journalistische Ehre" - Ja, die journalistische Ehre wurde durch die einseitige Berichterstattung ziemlich ramponiert, und zwar von den verantwortlichen Journalisten und deren Entscheidungsträger.

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