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Take That in Hamburg: Spaß mit dem weißen Hasen

Enge Hosen! Robbie! Tanzeinlagen! Beim ersten Deutschland-Konzert der wiedervereinigten Boyband Take That erleben rund 43.000 Zuschauer in der Hamburger Imtech-Arena ein Spektakel, bei dem sich etliche Höhe-, aber auch ein paar Tiefpunkte jagen.

Gort 23.07.2011, 12:31
1. Miesepeter

"Rudebox" hat sich weltweit mehr als fünf Millionen mal verkauft (http://de.wikipedia.org/wiki/Rudebox), "Reality Killed The Video Star" mindestens eineinhalb Millionen mal (http://en.wikipedia.org/wiki/Reality...l_performance).

Das erstgenannte Album war in 12 Ländern auf Platz 1, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien (http://en.wikipedia.org/wiki/Rudebox#Commercial), das zweite in sieben, darunter D, A, CH und in den europäischen Albumcharts.

"Rudebox" wurde weltweit 24 mal mit Platin ausgezeichnet, "Reality..." siebenmal.

Um solche Verkaufserfolge, von denen die meisten Musiker bestenfalls träumen können, als "Flop-Alben" zu bezeichnen, muß man wohl in der miesepetrigen Welt der "Spiegel"-Redakteure leben.

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conocedor 23.07.2011, 13:18
2. teils, teils

Zitat von Gort
"Rudebox" hat sich weltweit mehr als fünf Millionen mal verkauft (, "Reality Killed The Video Star" mindestens eineinhalb Millionen mal (. Das erstgenannte Album war in 12 Ländern auf Platz 1, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien (, das zweite in sieben, darunter D, A, CH und in den europäischen Albumcharts. "Rudebox" wurde weltweit 24 mal mit Platin ausgezeichnet, "Reality..." siebenmal. Um solche Verkaufserfolge, von denen die meisten Musiker bestenfalls träumen können, als "Flop-Alben" zu bezeichnen, muß man wohl in der miesepetrigen Welt der "Spiegel"-Redakteure leben.
Kann man so oder so sehen. Gemessen an den Erfolgen seiner Vorgängeralben, sowohl kommerziell als auch in der Medienkritik, waren es Flops.
Ändert aber nichts daran, dass er meiner Meinung nach einer der besten Live- Künstler unserer Tage ist.

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lyla27 23.07.2011, 13:20
3. Ohne Worte...

Habe ich gestern auf dem Konzert irgendwas verpasst??? Beim Lesen des Artikels kommt mir fast an... Gnade für Robbie Williams? Hallo!? Der Mann war eines der Highlights, wenn man die Stimmung und Begeisterung des Publikums mal genauer betrachtet hat (oder war der besagte Schreiberling hier nicht anwesend?). Robbie würde mit Sicherheit auch allein dieses Stadion wieder füllen, da ein Großteil der Leute eh nur wegen ihm da waren. Er sang "nur" alte Hits? Was haben denn Take That zu viert gemacht? Ich habe da auch keinen neuen Hit gehört!!! Die fünf Songs waren auch von den 2006er, 2008er Alben, was soll also diese Kritik an Robbie? Deswegen heißt die Tour auch Progress, weil das aktuelle Album der fünf Progress ist und nicht ein TT4 Album oder ein Robbie Williams Album.
Über 50000 Leute hatten gestern einen tollen Abend, ob nun als TT4 Fan, Robbie Fan oder Fan der ersten Stunde.
Da kann ich meinem Vorgänger hier nur rechtgeben...muß man wohl in der miesepetrigen Welt der "Spiegel"-Redakteure leben. Es muss schon schwer sein, immer das Schlechte rauszupicken oder?

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envoi 23.07.2011, 14:01
4. Das trifft absolut...

...meine Sicht der Dinge. Ich habe mich Monate auf das Konzert gefreut und vor einigen Tagen bereits ernüchtert lesen müssen, dass Take That zu viert und Pet Shop Boys eher den Support für Robbie Williams darstellen würden. Und in der Tat- dem war leider so! Ich muss zugegeben das Konzert eher aus Nostalgiegründen besucht zu haben, aber gerade deswegen empfand ich diese One-Man-Show als unangemessen. Es war halt ein Take That-Konzert, und genau das in seiner Reinform hätte ich auch gerne gesehen!

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justme2011 25.07.2011, 08:57
5. Liebe Frau Pilarczyk,

ein Blick auf Ihr Geburtsjahr verrät mir, dass Ihnen die Take That-Ära – wenn überhaupt – nur haarscharf entgangen ist. Da zu Beginn der 80er geboren wurde, war ich seinerzeit mittendrin, wenn auch bis Hamburg nie dabei.
42999 von den angegebenen 43000 Zuschauern waren wohl wozu da? Um erwachsene Männer, die sich von ihrer Vergangenheit abwenden, kulturell wertvolle Musik machen zu hören?

Es irritiert mich im höchsten Maße, dass Ihnen nicht klar ist, wer in Hamburg wem einen Gefallen getan hat. Take That R. Williams, oder R. Williams Take That? Alleine akustische Reaktionen des Publikums bei den Auftritten von R. Williams haben bei mit tiefes Mitgefühl für die anderen Bandmitglieder hervorgerufen. Das Stadion wäre auch ohne sie voll gewesen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele aktuelle Hits wer gerade hat. Wozu auch? Die Auswahl von R. Williams von 8 Studioalben ist doch groß genug! Es spielt auch keine Rolle, ob davon das eine oder andere Album kein Verkaufsschlager war. Warum das so ist? Vielleicht hätten Sie einfach mal den einen oder anderen Zuschauer gefragt! Ich bin mir sicher, dass Sie eine Antwort bekommen hätten. Vielleicht hätte Ihnen jemand gesagt, dass er nicht nur ein großartiger Sänger, sondern auch ein hervorragender Entertainer ist, der das Publikum auch mit älteren Songs oder auch nur mit Covern oder gar ohne bestens unterhalten kann.

„We hope for more“ – NATÜRLICH ist klar, dass sie genau DAS meinten – wenngleich seinerzeit niemand zu träumen gewagt hätte, dass einer von Ihnen durch seinen enormen Solo-Erfolg ohnehin dafür sorgt, dass Take That nicht in Vergessenheit gerät. Dass er mal zum Mitläufer degradiert wird, damit hatte Mark Owen sicher nicht gerechnet. Aber für die restlichen Mitglieder ist doch alles beim Alten geblieben. Aber noch „more“ dürfte in der Tat schwierig werden.

Alles in Allem ist es genau das Konzert gewesen, was die meisten Zuschauer sehen wollten. Altes und neues gepaart mit Selbstironie, die fast jeder Zuschauer mit diesem Konzertbesuch ja ebenso an den Tag gelegt hat. Einzig die Akustik war grauenvoll.

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kidkitsune 26.07.2011, 11:24
6. gut recherchiert...

"Denn was tun Jason und Howard, die stets nur als Tänzer auftreten und nie einen Song allein singen durften?"

deswegen singt Howard zB auch einen der größten Hits von Take That fast ausschließlich allein.

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68stefanie 26.07.2011, 22:31
7. Anderes Konzert??

Auch wir (w, 40+) haben ein Konzert mit durchdachter Choreografie gesehen, in strömendem Regen, von den Akteuren tapferst komentarlos durchgezogen. TT neu, Robbie solo (er kann es, er hat es!!) und TT von früher. Wir waren damals die entscheidenen Jahre zu alt, um in akuter Suizidgefahr zu sein, nachdem TT die Trennung bekannt gaben, aber trotzdem kennt man die meisten alten Songs, läßt sich sehr gern von Robbie unterhalten und pfeift fröhlich die neuen Songs. Und, da muss ich mich einfach meinen Vorrednern (-schreibern?!?) anschließen: es war ein tolles Konzert, genau das, was wir erwartet hatten, auch die Pet-Shop_Boys waren klasse (elektronischer und emotionsloser geht´s nimmer, und -erschreckend- alle Songs konnten wir mitsingen...), Robbie und die Jungs sowiso. Nur RICHTIG die Akustik war zum Teil ganz gruselig schlecht!
Also: zur Konzertkritik sollte nur jemand berufen werden, der beurteilen kann, was er kritisieren soll. Vielleicht beim nächsten Mal....

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