Forum: Kultur
Talk bei Maybrit Illner: "Nennen wir die Flüchtlinge doch Vertriebene"

In Maybrit Illners Runde gab es klare Worte zum neuen Terrorismus von rechts ebenso wie zur Einwanderungspolitik. Ein CSU-Minister sorgte für einige entlarvende Momente.

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MütterchenMüh 28.08.2015, 08:11
60. Vertriebene geht nicht

Der Begriff "Vertriebene" ist besetzt mit den nach dem II. Weltkrieg aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen.

Schicksalsmäßig wäre dieser Vergleich für Kriegsflüchtlinge sicher ähnlich. Für die Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Balkan wohl eher nicht.

Der Rest der Flüchtlinge kommt größtenteils aus Ländern mit anderer Kultur, anderer Religion und anderen Wertvorstellungen. Dieser Teil macht sicher den meisten Deutschen Angst.

Darüberhinaus hat sich inzwischen allgemein herumgesprochen, daß abgelehnte Asylbewerber zu 99 % nicht abgeschoben werden. Dies dürfte dem überwiegenden Teil der Bevölkerung ebenfalls nicht gefallen.

Die Sprachbarrieren werden eine Integration erschweren, Vergleichzdaten liegen im Rahmen von Hartz-IV-Bezug mit Migrationshintergrund vor. Ferner belastet die Sprachbarriere auch den Schulablauf.

Die allerwichtigste Frage ist allerdings wo die ganzen Flüchtlinge wohnen sollen. Wohncontainer werden nachweislich nicht bis zum Winter in ausreichendem Maße vorhanden sein.

Berlin läßt die Kommunen nach wie vor mit den Problemen alleine.

Und das merkt inzwischen auch Otto Normalverbraucher.

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nordlicht2000 28.08.2015, 08:11
61.

Herzlich Willkommen!!!!
Schaut euch unser Land an und wenn es euch gefällt wie wir zu leben, seid ihr willkommen! Ansonsten bitte ich euch, euch umzusehen wo es euch besser gefällt...

Ich behandele jeden solange mit dem erforderlichen Respekt, wie er auch mir entgegengebracht wird. Spuckt mir jemand vor die Füße, oder beschimpft meine Frau im vorbeigehen, weil sie Haut zeigt, ist das Maß voll. Bitteschön, Dankeschön, auf wiedersehen!!!!

Jeder der berechtigterweise um Hilfe bittet, muss die Chance haben, diese zu bekommen! aber es muss von Anfang an klar sein, dass es Regeln gibt, die eingehalten werden müssen. Von beiden Seiten. Hier kommt leider die völlig unfähige Kaste aus Berlin zum Zuge. Keine Ahnung von Organisation und Improvisation.... Naja, war zu Zeiten der Planwirtschaft ja auch nie nötig.... :-)

Das Thema ist eigentlich zu lang für Foren Diskussionen, aber eine Frage habe ich noch:
Warum braucht Deutschland 500.000 Einwanderer Jährlich?

Gruß und bis bald!!!!

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marius_k 28.08.2015, 08:12
62. Vielleicht

sollte auch Erwähnung finden, dass Herr Schulz darauf hinwies, dass es unter der Vielzahl von Flüchtlingen auch eine kleine Gruppe von Menschen gibt, die nach Deutschland mit der Absicht kommen, Straftaten zu begehen und dass diese Menschen alle anderen Hilfesuchenden in Mißkredit bringen. Aber darauf wurde weder in der Sendung, noch in diesem Artikel eingegangen.
Bemerkenswert ist zudem, dass bei Herrn Patzelt, als er in seinen Schlusssätzen für eine Versachlichung der Thematik warb, um eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft zu vermeiden, ganze drei Leute aus dem Publikum klatschten.

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frank_le 28.08.2015, 08:15
63. Herrmann hatte Argumente - die anderen nicht

Der Bayerische Innenminister hatte als einziger Argumente und nicht nicht nur Gefühlsduselei.

Herr Lobo hatte von irgendeiner Studie einer unbekannten Universität mitgenommen dass wir Asylanten zur Rettung unseres demografischen Problems brauchen - Das ungebildete Roma eher nicht das Problem der deutschen Wirtschaft lösen kam Ihm nicht in den Sinn. Evtl. sollte er (vmtl. das erste mal in seinem Leben) den Blick in eine Fertigungshalle werden und schauen welche Anforderungen an Facharbeiter gestellt werden.

Die angeblich entlarvende Frage von Frau Göring hatte er vorher beantwortet. 99% der Balkanflüchtlinge werden als nicht verfolgt abgewiesen und daher kann man von Asylmissbrauch reden. Danach kam der Hinweis von Frau Göring das trotzdem jeder ein Recht auf ein Verfahren hat und dies Herr Herrmann nicht bestritten.

Das fast 1.000.0000 Asylsuchende kein Problem für die Deutsche Gesellschaft sind glauben doch selbst die naivsten Menschen nicht mehr - mit Außnahme von Herrn Lobo und Frau Göring ...

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niemalsnicht 28.08.2015, 08:15
64. Humanitäre Haltung

Ich denke mal humanitäre Haltung entwickelt sich bei vielen erst, wenn es ihnen ausreichend gut geht. Wenn man allerdings gerade so sein Miete zahlen kann und am Monatsende ein negativer Kontostand erscheint weiß ich nicht wie das dann ist, ich kann es zumindest nicht nachfolziehen, da ich die Probleme noch nie hatte. Interessant wird es jedoch, wenn Menschen die ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland ableisten, um Menschen zu helfen oder die arabische Kinder als Gastfamilie aufnehmen, auch bei Pegida mitlaufen. Kann man dass dann auch noch mit fehlender humanitärer Haltung erklären, liebe Politiker?

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t dog 28.08.2015, 08:16
65. Demografie

Wir sind eine überalterte Gesellschaft die dringend Einwanderer benötigt. Das stimmt zu 100 Prozent. So lange nur 500.000 Menschen pro Jahr einwandern ist das auch verkraftbar für die Gesellschaft. Wenn jetzt aber z.B. 5 Jahre am Stück jedes Jahr 3 Millionen zuziehen, dann wird der Wohlstand im Land schnell und spürbar abnehmen. Berlin sollte dem Angstbürger erklären können, das es Maßnahmen gegen unregulierte Zuwanderung ergreifen und durchsetzen kann. Dann wird es ganz schnell wieder ganz ruhig. 20 Prozent junge Leute können unmöglich 80 Prozent alte Menschen durchfüttern. Sprich Rente zahlen. Dieses Ungleichgewicht in den Altersgruppen muss durch Zuwanderung ausgeglichen werden, oder wir enden wie Griechenland. Nur das dann niemand bereit steht um uns zu helfen.

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Inselbewohner 28.08.2015, 08:16
66. Kind mit neuem Namen

Wieviele Bezeichnungen gibt es schon? Letzte war Refugees, man soll sie jetzt Vertriebene nennen? Das trifft nicht den großen Teil der Menschen. Von der Not und Armut vertrieben? Ach ja es gibt ja keine Wirtschaftsflüchtlinge alle machen nur von ihrem Recht gebrauch einen Asylantrag zu stellen. Ich lebe weit unter der Armutsgrenze und werde mal versuchen in Schweden einen Asylantrag zu stellen. Wenn dann sollte gleiches Recht für alle gelten und jeder zieht dahin wo er am meißten abgreifen kann.
Gruß HP

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beachboy67 28.08.2015, 08:16
67. Mir wird schlecht...

...passend zum Kommentar des Herrn Lobo flog ja jetzt ein Brandsatz in eine BEWOHNTE!!! Unterkunft. Bin gespannt, wie das noch weitergeht, und wann endlich alle Mittel des Staates gegen diese Terroristen eingesetzt werden. Erst sind es die Flüchtlinge, dann die Schwulen. dann die Behinderten und irgendwann alle anders Denkenden.

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eosphoros 28.08.2015, 08:22
68. Vorhersehbar

Ein Blick auf die Gästeliste machte die Diskussion vorhersehbar und so habe ich nach einer Viertelstunde bereits wieder abgeschaltet. Der Begleitartikel auf SPON war wohl auch bereits vor der Sendung größtenteils fertig gestellt... . Wie üblich in solchen Talkshows, ein asylkritischer Gast "gegen" einen Rest von Zuwanderungsenthusiasten. Am überzeugendsten wirkte Frau Kummer, die vor Ort mit der Problematik konfrontiert ist. Unerträglich wie immer Göring-Eckhardt, die wieder einmal ihre Sprachregelung durchsetzen wollte: nein, es gäbe keine Völkerwanderung, keine "Flut" und schon gar keinen Asylmißbrauch. Dabei hättte sie nur das vorangegangene heute-journal sehen müssen. Dort wurde eine Roma-Familie gezeigt, die trotz einer bereits erfolgten Abschiebung ankündigte, es "erneut" zu versuchen. Lobos Verschwörungstheorien sind nun auch sattsam bekannt. Und wieder einmal wurde kaum thematisiert, wo die Grenzen für den Zustrom zu setzen sind, wie sich dies mittel-und langfristig auf die Gesellschaft auswirkt - man verblieb im wesentlichen im Schwarz-Weiß-Schema. Unterm Strich - reine Zeitverschwendung.

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vulcain 28.08.2015, 08:23
69.

Herr Lobo verschweigt bewusst eine, für ihn sicher bittere, Wahrheit. Es mag stimmen, dass Deutschland pro Jahr 500.000 Zuwanderer benötigt. Dazu braucht es Regeln, also ein Einwanderungsgesetzt. Gehen wir einmal davon aus, dass ein solches Gesetz die tatsächlichen Notwendigkeiten widerspiegelt. Dann würde es, wie auch in anderen Einwanderungsländern dieser Welt, ausschließlich Einwanderer zulassen, die im betreffenden Land auch tatsächlich benötigt werden. Also solche, die die Landessprache sprechen, qualifizierte Ausbildungen aufweisen können und/oder erhebliches Vermögen mitbringen. Von denen, die da derzeit über die Grenzen kommen und nicht aus Kriegsgebieten kommen, würde mit solch einem vernünftigen Gesetz nicht ein einziger nach Deutschland hereingelassen. Und diejenigen, die wir gerne haben wollen, die kämen aufgrund der sehr bescheidenen Entwicklungsmöglichkeiten in Deutschland nicht sondern würden woanders hin gehen.

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