Forum: Kultur
"Tatort"-Sequel zu "Tod im Häcksler": Rückkehr nach Pfälzisch-Sibirien
Benoit Linder/ SWR

Bob Dylan singt, Ben Becker tanzt, Lena Odenthal kokst: 28 Jahre nach der Skandalfolge "Tod im Häcksler" trifft Ulrike Folkerts als TV-Kommissarin ihre alte Liebe wieder. Ein angenehm moralfreies Abenteuer.

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Belle 15.11.2019, 12:17
1. Palz

Jeder weiß woher der Name für den Landstrich kommt: der liebe Gott sagte zum Teufel: "ach, palz doch !"

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1616 15.11.2019, 14:51
2. Pfälzisch Sibirien

Kohls Heimat war das nicht, der kam aus Ludwigshafen, war Städter. Bei "Pfälzisch Sibirien" denke ich an das irgendwo zwischen Pirmasens und Zweibrücken, zwischen Landstuhl und Bitsch. Da gibt's auch so freie Höhen wie auf dem Bild im Artikel.

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MetaMestik 16.11.2019, 06:30
3. Jubiläum

Freue mich auf die Jubiläumsfolge! Leider enthielt der Artikel einige Längen und Informationen, die mir jetzt nicht wirklich viel über den Krimi gesagt haben. Aber es ist eh besser, sich ein eigenes Bild zu machen.

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Dramaturgen-Frau 17.11.2019, 23:59
4. Selbstreferentieller Tiefpunkt

Eines muss man der Agentur der Edelkomparsin, die die Kommissarin dieses Tatort mimt, sowie der Vernetzung der Dame (in Köln würde man Klüngel sagen) ja lassen: kurz vor dem selbstreferentiellen Höhepunkt wird die Dame nochmal durch die Talkshows gereicht, um sie in den Hirnen der Zwangsabgabezahler zu verankern (Drei nach Neun, Inas Nacht etc.). Doch wer ein wenig Ahnung hat, weiß, dass das Auftauchen von Ben Becker nur das Ende dieses auserzählten Tatorts sein kann. Becker ist der Claude-Oliver Rudolph der Gegenwart: ein nur noch mäßger Darsteller, der sich (vor allem körperlich) gehen lässt und meint, seine ostentativ zur Schau gestellte Alkoholstimme reiche dem Publikum. Tut es ja auch. Ich freue mich jedenfalls, an diesem Sonntagabend nun also meinen allmählich riesigen Bücherberg bei dem einen oder anderen Glaserl Grüner Veltliner zu verkleinern. Tatort an diesem Abend wäre Folter.

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Little_Nemo 17.11.2019, 09:43
5. Wiedersehen

Da werde ich mir wohl nach langer Zeit mal wieder einen neuen Odenthal-Tatort ansehen. Eigentlich mag ich die nicht so gern. Frau Volkerts halte ich für eine hoch sympathische Frau und exzellente Schauspielerin, die ich gern auch viel öfter in anderen Rollen gesehen hätte, aber die Ludwigshavener "Tatorte" haben mir nie so richtig gefallen. Ausnahme: "Tod im Häcksler", mit einer noch sehr jungen Ulrike Volkerts im unverkennbaren 80er-Look, einem ebenso jungen, knuddeligen Ben Becker und einem verschworenen Dorf-Mob. Ein Hauch von "Pfälzisch Chainsaw Massacre". Unvergesslich! Dankenswerterweise jüngst mal wieder in die Mediathek gestellt.

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curiosus_ 17.11.2019, 21:22
6. Schön, dann..

Zitat von Dramaturgen-Frau
Eines muss man der Agentur der Edelkomparsin, die die Kommissarin dieses Tatort mimt, sowie der Vernetzung der Dame (in Köln würde man Klüngel sagen) ja lassen: kurz vor dem selbstreferentiellen Höhepunkt wird die Dame nochmal durch die Talkshows gereicht, um sie in den Hirnen der Zwangsabgabezahler zu verankern (Drei nach Neun, Inas Nacht etc.). Doch wer ein wenig Ahnung hat, weiß, dass das Auftauchen von Ben Becker nur das Ende dieses auserzählten Tatorts sein kann. Becker ist der Claude-Oliver Rudolph der Gegenwart: ein nur noch mäßger Darsteller, der sich (vor allem körperlich) gehen lässt und meint, seine ostentativ zur Schau gestellte Alkoholstimme reiche dem Publikum. Tut es ja auch. Ich freue mich jedenfalls, an diesem Sonntagabend nun also meinen allmählich riesigen Bücherberg bei dem einen oder anderen Glaserl Grüner Veltliner zu verkleinern. Tatort an diesem Abend wäre Folter.
..dürfte das ja Ihr letzter Kommentar zu diesem Tatort gewesen sein.

Schon mal ein Pluspunkt für ihn.

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tednuber 17.11.2019, 21:41
7. Auweia

Nicht einen Punkt von 10.
Das war seit Jahren der schlimmste Tatort, den ich gesehen habe. Da war wirklich alles dilettantisch: die Geschichte, die Schauspielerei. Lediglich die Bildgestaltung war ein langer, ruhiger Fluss.

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Ekkehard Grube 17.11.2019, 22:03
8. Auf ganzer Linie enttäuschend

Die Handlung: Zu 100% vorhersehbar. Der Hauptverdächtige ist auch der Täter, woran auch nie wirklich ein Zweifel besteht. Keine falschen Spuren, die einen guten Krimi ausmachen. Nicht die geringste Spannung kam auf.

Zu allem Überfluss lässt sich Lena auch noch von Stefan zu Koksen verleiten und wird vom Leiter der Internen Ermittlung in Stefans Haus erwischt, woraufhin die Haussuchung abgebrochen wird, um Lena zu schützen. Logik und Realismus ade.

Der Schluss (Selbstmord des erwischten Täters): konventionell bis zum Geht-nicht-mehr.

Lena Odenthal ist eine meiner Lieblingsermittlerinnen, auch die vorhergehende Folge ("Maleficius") hatte mir gut gefallen.

Hoffentlich war die heutige Folge ein Ausrutscher.

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sebko 17.11.2019, 22:09
9. Guter Tatort

Ben Becker, mit einer herausragenden Präsenz - für mich ein Highlight.

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