Forum: Kultur
"The Masked Singer": Max Mutzke gewinnt als Astronaut bei ProSieben-Show
Marcel Kusch/ DPA

Der TV-Maskenball hat ein Ende - als letzter Kandidat legte Sänger Max Mutzke seine Verkleidung ab. Er gewann die Show "The Masked Singer" und sagte hinterher: "Meine Familie wusste auch nichts."

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eichenbrett 02.08.2019, 07:23
1. Bitte nicht nochmal

Nichts gegen die Auftritte der Maskierten, Hut ab, das so durchzuziehen und sich auch als NichtsängerIn auf die Bühne zu stellen. Gesanglich war es teilweise richtig gut. ABER: da half auch der Opdenhövel nichts, der schon manche Sendung gerettet hat, das Konzept insgesamt mit den doch sehr in die Länge gezogenen und künstlich auf Spannung getrimmten Passagen mit dem „Rateteam“ - das war einfach gruselig. Und hinterher in der nachfolgenden Sendung ebenfalls nur irgendwelche Spekulationen. Nachdem Magx Giesinger in der ersten Folge „Das ist ein internationaler Star, da hab ich voll Gänsehaut“ raunte, hab ich die Folgen aufgenommen und mir jeweils nur noch die Auftritte angeschaut, der Rest war nicht zu genießen und die Demaskierungen waren mir dann auch egal. Lustig, meine Kinder kannten weder Susan Sideropoulos, Heinz Hönig noch Marcus Schenkenberg. O-Ton: „Wann kommt denn da mal einer, den man kennt?“ Anderswo schlüpfte Ryan Reynolds aus dem Kostüm, bei uns gewinnt Max Mutzke („Wer?“). Insgesamt geriet doch alles sehr langatmig und das furchtbar sinnfreie Geplapper drumherum war einfach nur nervig. Zum Glück gibt es die Aufnahmefunktion samt Vorwärts-Knopf an der Receiver-Fernbedienung. Von mir aus brauchts das hierzulande nicht, ich guck mir lieber das Original an.

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DrStrang3love 02.08.2019, 08:11
2.

Unter'm Strich war's dann doch eher eine Luftnummer. Ja, die Kostüme waren zum Teil spektakulär, ja, die Gesangsauftritte waren teils beeindruckend. Aber was da an C- und D-Promis und "Has-Beens" zum Vorschein gekommen ist - von denen "überraschenderweise" ziemlich viele eh bei Pro7 unter Vertrag standen oder eine andere Beziehung zu dem Sender hatten -, war dann doch eher eine Enttäuschung.

Und ich muss eichenbrett zustimmen, die künstlich aufgeblasene Spannung und die ständigen Werbeunterbrechungen waren mehr als nervig.

Immerhin blieb die Erkenntnis, das Boxerin Susianna Kentikian überraschend gut singen kann.

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10kwh 02.08.2019, 08:31
3. Kultur?

Gehört eine solche trashige Sendung in die Rubrik Kultur? Sind wir schon soweit, dass das zu unserer Kultur gehört? Oder vielleicht eher zur Unterhaltung anspruchsloser Zeitgenossen?

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hausfeen 02.08.2019, 09:19
4. Ja, ich kenne all die kulturkritischen Einwände und teile sie auch.

Dennoch fand ich es extrem unterhaltsam. Und gefreut hat es mich auch für Max Mutzke, der ein von Raab entdeckter, bei Eurovision verheizter aber begnadeter Musiker ist. Er wird seinen verdienten Karriereschub haben. Gegen alle die industriekulturellen Trends.

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sardor99 02.08.2019, 09:34
5. ??

"Satiriker Bülent Ceylan als Engel ..." Satiriker?!!! Also bitte!!

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Cromwel 02.08.2019, 10:05
6. Keine Hinweise mehr

Also ich würde dafür plädieren in der nächsten Staffel die "Indizien" wegzulassen. Während die am Anfang noch halbwegs kontrovers diskutiert wurden und für (falsche) Fährten sorgten, war doch spätestens nach der dritten Sendung klar, wer unter welcher Maske steckt und der halbe Spaß damit dahin. Wurde dann auch ein wenig albern, wie die "Jury" eigentlich bei jedem schon wusste, wer drunter steckt, aber sich weiterhin hanebüchene Alternativen überlegt hat, um das zumindest ein wenig zu verschleiern. So ging der eigentliche große Spaß, der Moment des Erstaunens und der Spannung bei der Demaskierung leider völlig flöten.

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siebenachtneun 02.08.2019, 10:11
7.

Zitat von eichenbrett
Nichts gegen die Auftritte der Maskierten, Hut ab, das so durchzuziehen und sich auch als NichtsängerIn auf die Bühne zu stellen. Gesanglich war es teilweise richtig gut. ABER: da half auch der Opdenhövel nichts, der schon manche Sendung gerettet hat, das Konzept insgesamt mit den doch sehr in die Länge gezogenen und künstlich auf Spannung getrimmten Passagen mit dem „Rateteam“ - das war einfach gruselig. Und hinterher in der nachfolgenden Sendung ebenfalls nur irgendwelche Spekulationen. Nachdem Magx Giesinger in der ersten Folge „Das ist ein internationaler Star, da hab ich voll Gänsehaut“ raunte, hab ich die Folgen aufgenommen und mir jeweils nur noch die Auftritte angeschaut, der Rest war nicht zu genießen und die Demaskierungen waren mir dann auch egal. Lustig, meine Kinder kannten weder Susan Sideropoulos, Heinz Hönig noch Marcus Schenkenberg. O-Ton: „Wann kommt denn da mal einer, den man kennt?“ Anderswo schlüpfte Ryan Reynolds aus dem Kostüm, bei uns gewinnt Max Mutzke („Wer?“). Insgesamt geriet doch alles sehr langatmig und das furchtbar sinnfreie Geplapper drumherum war einfach nur nervig. Zum Glück gibt es die Aufnahmefunktion samt Vorwärts-Knopf an der Receiver-Fernbedienung. Von mir aus brauchts das hierzulande nicht, ich guck mir lieber das Original an.
Es ist schwierig Promis für mehrere Generationen unter den Masken zu verstecken. Hätten ihre Kinder Ryan Reynolds erkannt?

Mit der Länge der Sendung stimme ich Ihnen zu. Die erste Folge war nur 2 Stunden lang und wurde dann auf 3 Stunden aufgestockt. In den 2 Stunden gab es auch schon sehr viel Gerede, aber bei 3 Stunden zog man alles in die Länge. Ich hoffe Pro Sieben peilt in der 2. Staffel wieder nur 2 Stunden an, was ich nicht glaube.

Wenn man das Original guckt, erkennt man doch niemanden Außer sie sind Promiexperte in Asien. Da fehlt dann der Spaß am Mitraten.

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eichenbrett 02.08.2019, 11:14
8. @siebenachtneun #7

Klar hätten die Ryan Reynolds erkannt :-) Das Original ist mir schon deswegen lieber, weil ich da das endlose Geplapper zwischendurch nicht verstehe.

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DON666 02.08.2019, 12:01
9. Ach ja...

Zitat von 10kwh
Gehört eine solche trashige Sendung in die Rubrik Kultur? Sind wir schon soweit, dass das zu unserer Kultur gehört? Oder vielleicht eher zur Unterhaltung anspruchsloser Zeitgenossen?
...da haben wir ihn doch endlich: Den typischten aller typischen Kommentare unter SPON-Artikeln, die sich mit TV befassen. Was wären wir bloß ohne unsere achtsamen Kultur-Capos...

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