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Tod mit 53 Jahren: Die zwei Leben des George Michael
REUTERS

Gut gelaunter Popstar, seriöser Solokünstler: Nach dem Welterfolg mit Wham! und Jahren der Depression erfand sich George Michael als kiffender, schwuler Mann neu. Nun ist der Popstar im Alter von 53 Jahren gestorben.

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eichenbohle 26.12.2016, 18:02
140. Und?

Zitat von ayberger
dafür kenne ich Heino, DER singt mir aus der Seele ...
Das macht sie noch lange nicht zu einem schlechteren Menschen.
Besonders seine "Lederjackenkarriere" soll manche beeindruckt haben. :-)

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pulverkurt 26.12.2016, 18:31
141. Pop-Sender

Zitat von noalk
Ich höre heute schon den ganzen Tag einen Pop-Sender. George Michael: Stündlich mindestens 1 Lied. Status quo: Absolut nix!
Meine Güte, dann wechseln Sie doch mal den Sender. Status Quo sind nun mal kein Pop.

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Nat Bampoo 26.12.2016, 19:11
142.

Zitat von MDen
Sowohl der Artikel, wie auch die Kommentare zeigen, dass die meisten Deutschen nie die Texte richtig verstanden haben. "Club Tropicana" huldigt eben nicht dem Hedonismus der Thatcher Jahre, sondern ist persifliert ihn mit britischem Humor. Wer das Video dazu sieht, muss erkennen, das da nichts ernst gemeint ist. George Michaels vermeintliche Liebesschnulzen erzählen alle von Betrug und Verleugnung, die vor dem Hintergrund seiner verheimlichten Homosexualität, einen Einblick in seine verletzte Seele geben. Dass er jahrelang das Leben nur noch unter Drogen ertragen konnte, ist ein Indiz dafür. Dass er bei allen möglichen Benefizaktionen dabei war, sich mit "Shoot the Dog" kann offen gegen George W. Bush äußerte und mit vielen Videos immer wieder zu ernsten Themen humorvoll Stellung nahm, zeigt, dass er eben nicht nur eine talentiertere britische Variante von Dieter Bohlen war. George Michael war ein begnadeter Entertainer, Sänger, Dichter, Komponist und Musiker, der unglaublicherweise bei manchen seiner Aufnahmen wirklich alles selbst gemacht hat.
Der erste Beitrag, der mir aus der Seele spricht.
Er möge in Frieden ruhen.

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miho42 26.12.2016, 19:12
143. Ohne

Zitat von pulverkurt
Meine Güte, dann wechseln Sie doch mal den Sender. Status Quo sind nun mal kein Pop.
Mit dem Sender wechseln des Senders haben Sie sicherlich recht. Aber was die Aussage "Status Quo sind nun mal kein Pop" angeht, kann ich leider nicht mitgehen. Als Heranwachender Ende der 60iger/Anfang der 70iger hab ich sie geliebt. Aber irgendwann hatte man den Eindruck, einen Song gehört, alle gehört und immer gehört. Dann noch dieses unsägliche "In the Army now", wobei, vllt. liegt es bei diesem Song doch nur daran, das der Dudelfunk es hoch und runter nudelt und einem deshalb die Ohren bluten. So long!!!

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winnirich 26.12.2016, 19:27
144. Phänomenal!

Ein Mensch mit Aura und Charisma.
In jungen Jahren hatte ich Pink Floyd und Deep Purple ganz oben stehen. Als ich das erste Mal George Michael hörte, war ich sofort begeistert. Er strahlte soviel Frieden aus...

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emil.wild 26.12.2016, 19:30
145. einfach informieren !

Zitat von Thoregon
Was sie da erzählen, ist von vorn bis hinten dummes Zeug und völlig unangemessen. Hier ist ein Mensch gestorben und sie fangen an, die Umstände seines Todes in Zweifel zu ziehen, obwohl Sie rein gar nichts darüber wissen. Das ist eine große Unverschämtheit und eine Geschmacklosigkeit sondergleichen. Sie sollten sich schämen.
Bild zeigt das letzte verfügbare Photo von ihm. Er strotzt vor Kraft und Lebensfreude. schlank wie eh und je.

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emil.wild 26.12.2016, 19:33
146. Forum ?

selten wird soviel gelogen wie vor Gericht und auf Beerdigungen. qed.

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mr.pixel 26.12.2016, 19:39
147.

Hab mir grade noch mal "Faith" angehört. Gefällt mir immer noch. Popmusik kann auch Spaß machen wenn man keinen Stock im.... sie wissen schon...
Ruhe in Frieden Michael!

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oil-peak-fan 26.12.2016, 19:39
148. Fast alle Bands, ...

Zitat von h.hass
So leid es einem um den Mann selbst tut - der Musiker George Michael stand für die übelste, schmierigste Eighties-Poppermusik. Für einen Sound, der wie geschaffen war für Weihnachtsfeiern von geföhnten Jungliberalen in Designerpullovern. In den 60ern gab es in Großbritannien die Beatles, die Stones, The Who, die Kinks, ein paar Jahre später kamen Deep Purple, Pink Floyd, Led Zeppelin, Jethro Tull, Queen. Das waren Bands, die noch Ecken und Kanten und charismatische Musiker hatten. In den 80ern brachte GB dann plötzlich nur noch glattgebügelte Bubis hervor, die Kuschelrock-CDs befüllten - Wham, Duran Duran, Culture Club... eine traurige Entwicklung. Alles in allem hätte GM prima in die gestrige Helene-Fischer-Show gepasst, wo neue Höhe- bzw. Tiefpunkte der klebrigen, pathetischen Gefühlsseligkeit erreicht wurden.
...Sie hier auflisten, haben ebenfalls die eine oder andere sehr erfolgreiche Schnulze gebracht oder – wie Jethro Tull mit Lap Of Luxury – ganz großen Schrott veröffentlicht. Led Zeppelin – All My Love; Pink Floyd – Wish You Were Here; The Who – I Need You; Deep Purple – Haunted; Beatles – fast alles vor A Day In The Life; Stones – Angie. Die von Ihnen apostrophierte „klebrige Gefühlsseligkeit“ findet sich bei all diesen Bands und in nahezu jeder Rock-Ballade. Sogar bei DAD (A Laugh And A Half). So what? George Michael hat musikalisch ein anderes Genre als Ihre Beispiele bedient und zig Millionen Tonträger verkauft. Wenn Sie seine Musik nicht mögen, ist das ja in Ordnung. Doch gleich so pietätlos draufzuhauen, zeugt nicht von Format.

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español 26.12.2016, 20:09
149. George Michael unterlief...

...wie sehr viele Pop-Musiker jener Zeit eine musikalische Entwicklung. Genauso wie sich eine Madonna von einem Like a Virgin -Kindergarten-Liedchen zu einem Vogue-Sound entwickelte, geschah es bei George Michael... Eines seiner besten Songs "Flawless (Go to the City)". Ich konnte in meiner Jugend weder Madonna, noch Wham abhaben. Doch spätere Songs empfand ich als recht hörbar. Und dies passierte mir übrigens mit vielen Gruppen... auch Depeche Mode, Duran Duran, etc. etc.
Ruhen Sie in Frieden, Herr Michael... Und ich hoffe sie hatten zu Lebzeiten noch genug Freude.

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