Forum: Kultur
Trotz Pleiten-Serie: Darum macht Deutschland beim ESC weiter
DPA

Sechs Pünktchen, weil sich irische Juroren und Schweizer Zuschauer erbarmten: Steigt Deutschland nach dieser erneuten ESC-Enttäuschung aus dem Wettbewerb aus? Nein, sagt ARD-Unterhaltungschef Schreiber - der Erfolg sei zu groß.

Seite 4 von 13
michael.meyer 15.05.2017, 14:08
30. Wenn man...

...diese derartige, typische, glattgequirlte - und dann auch noch englissprachige - Mainstreamgülle von sich gibt, dann braucht man sich wohl nicht zu wundern. Das übliche Gedudel, hofiert von den in D üblichen Dudelfunksendern, dudel- und austauschbar an jeder Tankstelle, an jedem Klo... Das hat alles mit guter Musik nichts mehr zu tun - deshalb der erste Platz mit Recht. Ich jedenfalls fühle mich von Deutschland nicht repräsentiert.

Beitrag melden
schgucke 15.05.2017, 14:10
31.

Zitat von Cugel
"... und dann wie 2010 bei Lena auf den Glücksfaktor zu hoffen." Der Sieg Lenas hatte nichts mit Glück zu tun. Wenn Ralph Siegel das behauptet, dann zeigt das nur, was für ein schlechter Verlierer er ist. Dass nicht .....
ja, die Stimmenauszählung 2010 muss ein ständig wiederkehrender Alptraum bei ihm sein. in seinen Augen hat im Grunde genommen Deutschland den ESC nicht gewonnen, weil die Komponisten nicht aus D kamen.

Beitrag melden
TscheffichheißeTscheff 15.05.2017, 14:12
32. Das geht so

Zitat von fatherted98
In jedem Fall hat man wieder mal die Abneigung gegen D von allen Europäischen "Partnern" gespürt....mit dem Lied hatte das nix zu tun. Der Hass ist offensichtlich....
In Rejkjavik sitzen die Leute vor dem Fernseher und sagen, "Mann, der Song aus Deutschland ist aber echt mittelmäßig. aber nicht wählen tue ich ihn weil ich die Deutschen so hasse. Genau wie die Spanier. Da wähle ich doch einfach mal den Portugiesen. Habe ich sonst auch noch nie gewählt, und das Lied ist langweilig, aber die machen eine Superpolitik."
Ich kann das Gejammer nicht mehr hören.

Beitrag melden
j2011 15.05.2017, 14:17
33. Startgebühr 380.000 EUR?

Ich bezweifle, dass dies die gesamten Kosten für den ESC sind. Schließlich ist Deutschland gemeinsam mit GB, F, B, und I von der Vorauswahl befreit und kann direkt im Finale starten und das lassen sich die Organisatoren vergolden. Die ganze Veranstaltung kostet die ARD und damit uns Gebührenzahler sicherlich mehrere Millionen EUR von denen Herr Schreiber nicht spricht.

Beitrag melden
JBond 15.05.2017, 14:17
34.

Zitat von fatherted98
...der Meinung das das Lied gutes MIttelmaß war....und nicht ans Ende gehörte...Kleid und Aussehen ist Ansichtsache...die Dame ist zwar sehr hübsch aber auch sehr sehr groß. In jedem Fall hat man wieder mal die Abneigung gegen D von allen Europäischen "Partnern" gespürt....mit dem Lied hatte das nix zu tun. Der Hass ist offensichtlich....
Ach jetzt wieder das Thema mit den unbeliebten Deutschen.
Durch den geänderten Modus wird das schon schwieriger - und da Portugal Erster und der Nachbar Spanien letzter ist, sagt das auch schon etwas aus.
Sicher gibt es da immernoch ein paar Schiebereien (Zypern / Griechenland zum Beispiel)...aber dann wären wir eben nicht mit Abstand vorletzter geworden, sondern hinten wäre es etwas enger zugegangen - das hätte uns aber auch nicht aus dem unteren Drittel gebracht.

Gutes Mittelmaß reicht einfach nicht aus.
Mag ja sein, dass der deutsche Auftritt bei vielen Ländern auf Platz 11-20 gelandet ist (was bei über 40 Teilnehmern gutes Mittelmaß wäre) - nur bringt das eben keine Punkte.
Man muss eben in die Top10 um auch Punkte zu bekommen - und da war vielen nach dem Vorentscheid eigentlich schon klar, dass das mit dem Song schwer wird.
Wenn man dann halt zusätzlich zu einem 0815-Song noch komplett auf einen Auftritt verzichtet, bleibt man halt bei der Abstimmung nicht im Gedächtnis und landet deshalb auch nur auf Platz 11+

Beitrag melden
bloub 15.05.2017, 14:20
35.

Zitat von fatherted98
...der Meinung das das Lied gutes MIttelmaß war....und nicht ans Ende gehörte...Kleid und Aussehen ist Ansichtsache...die Dame ist zwar sehr hübsch aber auch sehr sehr groß. In jedem Fall hat .......
das einzige offensichtliche ist das musikalische unvermögen der ard-verantwortlichen. dann schickt man eben sowas unterirdisches wie levina und fängt sich jedes jahr die gleiche klatsche ein.

Beitrag melden
Hyperboraeer 15.05.2017, 14:21
36. Erfolgreich ist das Format nicht,

aber günstig, was die Produktionskosten anbelangt, das mag sein.
Ich sähe einen Erfolg schon, wenn D konstant halbwegs in der oberen Hälfte landen würde, es müsste durchaus nicht immer der Siegertitel sein.
Dass das nicht so ist, liegt weiß Gott nicht an überaus schlechten Liedern/Kompositionen und Sängern (m/w), sondern ist vielmehr ein Politikum (weiß jeder, nur man redet ungern darüber). Schon immer gab es Ländergruppen, die sich ggs. die Stimmen zugeschanzt haben (siehe Skandinavien). D als bewundertes aber wg. seine wirtschaftl. Erfolgs auch gehasstes Land gönnt man eben nicht auch noch einen Erfolg beim ESC, Ausnahme: Totale Selbstironie (Raab, Gildo Horn) oder eine höchst sympathische, eher "undeutsche" sondern vielmehr internat. wirkende Sängerin wie Lena (mit einem im Vergleich durchaus ebenso zweifelhaften Lied und einer wirklich nur mittelmäßigen Singstimme, sorry Lena).

Das Schlimme ist:
Newcomer werden sich jedes Jahr finden lassen, die man in die ESC-Teilnahme hineinquatscht.
Aus gutem Grund scheuen gestandene dt. Stars die ESC-Teilnahme unterdessen wie der Teufel das Weihwasser: Man kann als dt. Beitrag nun mal eben nicht gewinnen, im Normalfall.
Und es ist eben nicht normal und dem minderwertigen Gesangstalent des dt. Teilnehmers und seiner Komposition geschuldet, dass D "regelmäßig" ganz, ganz hinten landet und nicht zumindest irgendwo im Mittelfeld. So schlecht war kein Beitrag in den letzten Jahren.

Kurz: Das ganze ist eine Farce und die Gelegenheit für viele, uns Deutschen mal zu zeigen, was man von uns hält (wenn es nicht um Politik oder Wirtschaftsmacht geht oder man vorm dt. Tourist den Diener macht).
Die Österreicher sind wenigstens noch ehrlich genug, uns als "Piefke" zu bezeichnen.

Nur: Warum sollten wir uns diese beständige Demütigung antun, die ja faktisch nicht darin begründet ist, dass unsere Sänger (m/w) und Kompositionen derartig grottig sind?

Lasst doch die anderen ihr Spiel, aber eben ohne uns.

Beitrag melden
jogola 15.05.2017, 14:23
37. Ich bin kein Fußballfan, gehe aber davon aus

dass das Champignon Finale übertragen wird, obwohl weder Bayern noch der BVB so richtig weit gekommen sind ?

Beitrag melden
mime-sis 15.05.2017, 14:24
38. langweilig

Hab den deutschen Song noch nie ganz gehört, so langweilig finde ich ihn. Dazu klingt er viel zu sehr nach einer nicht gelungenen Kopie irgendeines Hits. Wahrscheinlich lag die Jury mit ihrer Bewertung gar nicht so daneben. Ich glaube nicht das der Deutschland-Hass Effekt so groß ist, schliesslich ist es noch gar nicht solange her, da hat Deutschland gewonnen. Das man mit langweiligen Songs keine Punkte bekommt, sollte kein Grund sein aus dem ESC auszusteigen.

Beitrag melden
jhea 15.05.2017, 14:26
39. Ist natürlich Schwachsinn was der ARD Mann da erzählt...

Warum?
Nun ganz einfach. Während Portugal in den letzten 49 Jahren bisher nur ein mal gewonnen hat, waren die aber sicher nicht 49 mal auf dem letzten oder vorletzten Platz.
Da gab es auch Wertschätzung für Lieder die dann auf im Falle Portugals 2010 - als Lena dann gewann - auf Platz 18 landeten (von 25) und ziemlich konsistent mal gar nicht teilnahmen (finanzielle Gründe) im Halbfinale rausflogen, oder im Finale dann eben nicht den letzten erhielten.

Deutschland hingegen braucht sich die Halbfinale ja gar nicht anzutun, wir sind immer nur im Finale dabei.
Und dann gibt es halt derzeit durchweg keine ehrliche Punktvergabe, sondern nur politische Statements ;)
Bei den deutschen Beiträgen - seit wir den Südländern halt ihren Lebensstil nicht mehr finanzieren - spielt die Musik keine Rolle, sondern nur die Tatsache dass es der einzige Weg ist uns eins auszuwischen...
ohne es direkt militärisch tun zu wollen.

Beitrag melden
Seite 4 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!