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Trump, Mueller und die Medien: "Es ist nicht Aufgabe von Reportern, Straftaten nachzu
Jacquelyn Martin/AP

Donald Trump sieht sich in der Russlandaffäre entlastet. Waren die Journalisten zu voreilig? Paul Farhi, Medienreporter der "Washington Post", über Fakten, Fehler - und warum Trump keine Entschuldigung verdient.

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Actionscript 30.03.2019, 14:17
1. Bisher wissen wir garnichts.

Denn der ausser einer vagen Interpretation von Barr kennt keiner den Mueller Report. Und was die Russland Affäre angeht, da wurde nur ein Fragment eines Satzes des Reports von Barr erwähnt. Das [T] zeigt, dass hier nur ein halber Satz zitiert wird.

Zitat aus dem Bericht:
"As the report states: “[T]he investigation did not establish that members of the Trump Campaign conspired or coordinated with the Russian government in its election interference activities.”

Und von "Obstruction of justice" ist Trump absolut nicht freigesprochen, was zum Impeachment von Nixon geführt hat. Und Barr will immer noch nicht den kompletten Report für den Kongress und deren Ausschüsse frei geben und dies erst in veränderter Form in ein paar Wochen. Das ist alles gegen jede bisherige Praxis, wie solche Reports behandelt wurden.

Die Mueller Untersuchung, die uebrigens noch nicht abgeschlossen ist, hat viele kriminelle Energien um Trump herum aufgezeigt und klar gezeigt, dass die Russen die Wahl beeinflusst haben und Trump hat das gut geheissen. Allein daraus kann man ohne Journalist zu sein seine Schluesse ziehen.

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hwmueller 30.03.2019, 14:18
2. Die Geilheit auf drn Pulitzerpreis

schlägt absurde Blüte. Die Phantomschmerzen, die dieser Muellerreport verursacht lässt die liberale Linke in einem Schockzustand zurück.
Aufwachen! Kümmert euch um neue Konzepte. Und Hass ist kein guter Berater.

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gigi76 30.03.2019, 14:18
3. Paul Farhi

Auch wenn das Glas offensichtlich zu 90% leer ist, gibt es immer noch Leute, die meinen, es könnte auch halb voll sein, je nachdem wie man definiert, wo die Füllmenge liegt. Zu diesen zählt unzweifelhaft Paul Farhi.

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sponi_2019 30.03.2019, 14:19
4. Was für eine Überschift!

Was für eine Überschift!
"Es ist nicht Aufgabe von Reportern, Straftaten nachzuweisen"
Allgemein nicht nur zum Thema "Trump":

Es ist aber die Aufgabe der Journalisten und Reportern, solange nicht reißerisch über jemanden zu berichten, solange ihm diesbezüglich keine/noch keine Straftaten juristisch belegbar nachgewiesen worden sind! Leider ist der Internet-Auftritt auch insbesondere der großen deutschen Verlagshäuser auf eben dieses "Vorverurteilungs-Niveau" abgesunken.

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adieu2000 30.03.2019, 14:23
5. Ganz schön relativierend die Fragen und Antworten

Ein Ankläger trägt nur belastende Fakten, Beweise und vermutete Zusammenhänge vor. Ein Verteidiger tut das Gegenteil. Und ein Berichterstatter würde natürlich über die belastenden und entlastenden Fakten berichten und versuchen die gegensätzlichen Ansichten gegenüberzustellen. In meinen Augen sind da einige ganz schön vom Weg abgekommen.

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chico 76 30.03.2019, 14:32
6. Es ist auch nicht die Aufgabe

von Reportern Straftaten, ohne Beweise, zu unterstellen.

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Romulus 30.03.2019, 14:35
7. Russlandaffäre

Sie nennen es weiter Russlandaffäre, obwohl nach zwei Jahren intensiver Nachweisbemühungen herausgekommen ist, dass es genau das nicht ist. Warum tun Sie das?

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claus7447 30.03.2019, 14:39
8. Hallo hwmueller Heute, 14:18

Zitat von hwmueller
schlägt absurde Blüte. Die Phantomschmerzen, die dieser Muellerreport verursacht lässt die liberale Linke in einem Schockzustand zurück. Aufwachen! Kümmert euch um neue Konzepte. Und Hass ist kein guter Berater.
Der Preis ist schon vergeben - wegen der schönsten Lügenmärchen. Preisträger POTUS45.

Ich habe ja mal gewartet bis der erst mit Schaum vor dem Mund hier auftaucht.

Aber auch sponi_2019 spricht von Vorverurteilung.

Die Presse hat bis jetzt wahrheitsgemäß berichtet. Sind nicht anklagen und Verurteilungen aus Donny's engstem Umfeld ergangen? Mal nachzählen ... klärt auf.

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holger.heinreich 30.03.2019, 14:41
9. Die Medien spielen sich immer gerne als Heiland auf

Dabei spielt es keine Rolle, wo sie stehen. Medien wollen die Meinungsbildung nicht dem Publikum überlassen und es dabei unterstützen, sondern eine Meinung vorgeben und wer anders tickt, ist böse. Darin unterscheiden sich CNN und Fox News nicht. Seit Trump sind weite Teile der US-Medienlandschaft wieder einmal nichts andere als Propagandafabriken im Krieg gegen den eigenen Präsidenten. Obama ging es nicht anders, nur war es damals die andere Seite. Dabei ist den Medien kein Mittel zu mies. Trump hat so viele Schwächen, gerade seine fragwürdige Wirtschaftspolitik, die den Wohlstand seiner Wählerschaft gefährdet, auch wenn die glaubt, die Folgen von Obamas Wirken wären allein der Verdienst eines Präsidenten, der keine 2 Monate im Amt war, wäre etwas, was man angreifen könnte. Und wenn man Trump nicht mag, wäre es wohl sinnvoller den Glauben an Trump, den Heiland der Wirtschaft, anzugehen als zur Hexenjagd auf unschuldige Minderjährige zu blasen, die dumm genug sind Trump zu lieben und einen Marsch für fanatische Christen zu besuchen, aber ehrenhaft genug einen aggressiven Eingeborenen und pöbelden Religiöseneiferern aus den Reihen einer Minderheit nichts anzutun, und jedes absurde und widerlegte Märchen über Haßverbrechen von Trumpfans als Wahrheit zu verkaufen. Die vielen falschen Vorwürfe stärken das Band zwischen Trump und seinen Anhängern und Medien, die die Chance nutzen ohne Gewissen zu lügen und zu propagieren und sich dann zu fein dafür sind, die Konsequenzen für ihre Desinformation zu tragen, locken weitere Leute in das Lager von Trump. Nicht nur in den USA sinkt das Vertrauen in die Medien, die kaum mehr als blinde Fanatiker erreichen, die Dialektik für Genozid halten. Statt Ratio und Dialektik herschen Polemik, Haß und Vorurteil und durch den Kampf mit dem Internet um das Publikum, das dominiert werden soll, bringt man gerne ohne Kontrolle und ohne Würde jede dumme Geschichte und redet sich dann heraus, wenn der von einem selbst aufgehetzte Lynchmob damit beginnt das Leben unschuldiger Schüler und ihrer Familien zu versauen. Die US-Medien haben die Pflicht sich ein wenig schuldig zu fühlen und damit an die Öffentlichkeit zu gehen, alles andere zerstört den Glauben an sie und hilft Trump.

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