Forum: Kultur
Tschetschenen-"Tatort" aus Luzern: Das Massaker, das kein Ende findet
ARD/ SRF/ Daniel Winkler

Grosny ist überall: In der Schweiz tobt ein unübersichtlicher Konflikt unter Tschetschenen. So diffus die geopolitische Lage, so abstrus dieser "Tatort".

kraftmeier2000 03.03.2017, 15:41
1. Den Herren

Drehbuchschreiber/innen fällt eben nichts vernünftiges mehr ein, die Handlungen werden immer absurder, und die "Kommissare" scheinen meist auch alles nur Einzelgänger zu sein, und so viel schlechtes habe ich vor ein paar (bis auf einige Ausnahmen) Jahren beim Tatort nicht gesehen.
Das Geld für diese Sendereihe könnte man sicher besser anlegen, entweder in zugekauften meist besseren Krimis, oder eben in Drehbuchschreiber die Ihren Job auch verstehen.

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nolabel 03.03.2017, 17:01
2. Sanierung bitte

Der Schweizer Tatort muss grundsaniert werden, d.h. neue(r) Kommissar(in) und bessere Drehbücher. Ich kann mich an keine gute Folge erinnern. Stefan Gubser ist einfach kein guter Schauspieler.

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egonon 03.03.2017, 19:05
3. Gut, dass ich kein Hardcoremasochist bin,

denn dies Tatorte haben sich doch schon lange überlegt und werden mehr und mehr ein Ärgernis und zwar gleich, wo sie produziert werden. Also Glotze abschalten und SPIEGEL lesen. Da hat man wenigstens etwas davon.

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chueau 04.03.2017, 16:10
4. ...wie geht das?

Die Schweizer-Tatorte sind in keiner Hinsicht schlechter als die deutschen Versionen. Kommt mir vor, aus grundsätzlichen Überzeugungen diese einfach immer schlecht zu machen. Genau genommen sind viele deutsche Tatorte vollkommen übertrieben, vielfach völlig nicht reale Darstellungen!!

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cafe-wien 04.03.2017, 16:18
5. Seltsames Phänomen

Während ich die extrem schlechten Tatorte aus Ludwigshafen und Bremen, insbesondere die überbezahlten Edelkomparsen Ulrike Folkerts und Sabine Postel explizit ablehne und fordere, dass diese eher heute als morgen aus dem Programm zur Geldverschwendung genommen werden, habe ich zu den Schweizern überhaupt keine Haltung. Sie lösen in mir gar nichts aus. Ich habe überhaupt keinen Zugang zu denen. Keine Emotionen, keine Identifikation, kein Witz, kein Humor, keine nachvollziehbaren persönlichen Verzwickungen der Protagonisten - einfach gar nichts. Nicht einmal Hass kann ich denen gegenüber entwickeln. Völlig frei von jeglichen Gefühlen und von jedem Interesse gucke ich sie einfach nicht. Nie. Woran das liegt, ist mir bis heute nicht klar.

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TLB 05.03.2017, 18:55
6.

Der Kommissar wieder einmal am Ort des Verbrechens. Ich weiß nicht, welcher Autor diese Konstellation das erste Mal in ein Drehbuch geschrieben hat. Aber es ist aus den heutigen Krimis nicht mehr wegzudenken. Und wäre es wegzudenken, hätte ich es längst weggedacht. Fällt den Damen und Herren Autoren denn echt nichts Anderes zur Eröffnung eines Filmes ein?
Und nun zur Kritik: … arg vereinfacht… ein Plot abstrus verkürzter Wege… arg grobe Erzählschneisen… extrem simple Drehs. Das waren Zitate. Trotzdem 5 von 10 Punkten. Ich finde 5 von 10 das ist doch irgendwie so Mitte, nicht besonders gut, aber eben Mitte. Wenn ich mir nun die Bußschen Zitate so anschaue, scheint auch Herr Buß keinen großen Anspruch mehr an den Tatort zu haben. Mitte ist, wenn im Grunde alles ziemlich wirr, schwach und simpel ist. Und damit gebe ich Herrn Buß recht

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miel36 06.03.2017, 11:30
7.

Zitat von cafe-wien
Während ich die extrem schlechten Tatorte aus Ludwigshafen und Bremen, insbesondere die überbezahlten Edelkomparsen Ulrike Folkerts und Sabine Postel explizit ablehne und fordere, dass diese eher heute als morgen aus dem Programm zur Geldverschwendung genommen werden, habe ich zu den Schweizern überhaupt keine Haltung. Sie lösen in mir gar nichts aus. Ich habe überhaupt keinen Zugang zu denen. Keine Emotionen, keine Identifikation, kein Witz, kein Humor, keine nachvollziehbaren persönlichen Verzwickungen der Protagonisten - einfach gar nichts. Nicht einmal Hass kann ich denen gegenüber entwickeln. Völlig frei von jeglichen Gefühlen und von jedem Interesse gucke ich sie einfach nicht. Nie. Woran das liegt, ist mir bis heute nicht klar.
Ich verzichte auf die Wiener Tatorte, weil Krassnitzer als Eisner halt ich nicht aus. Zum gestrigen Tatort: war gut und - (ad Buß) der Tatot eignet sich nicht für eine 45 minütige Artedoku.

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