Forum: Kultur
TV-Duell zur Europawahl: Europa, ganz im Ernst
Christoph Soeder/ DPA

Manfred Weber und Frans Timmermans wollen EU-Kommissionschef werden. Im TV-Duell wurden nun die unterschiedlichen Positionen der Kontrahenten deutlich - etwa bei den Themen Klimaschutz und europäische Armee.

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biesi61 17.05.2019, 07:47
10. Timmermans hat mich deutlich mehr überzeugt als Weber

Auf die wirklich drängenden Fragen kommen von letzterem nur die CDU/CSU typischen unkonkreten Floskel. Schön geredet und nichts getan wurde aber schon viel zu lange. Jetzt brauchen wir an der Spitze einen Macher!

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jurgenweigt 17.05.2019, 07:51
11. Nur eine Nebenbemerkung

Es hat - zugegeben - nichts mit dem wichtigen Thema Europa zu tun. Aber was mir schon seit langem immer wieder störend in Spiegel-Artikeln auffällt, ist die falsche Verwendung von „scheinbar“, was soviel bedeutet wie „nicht wirklich“. Beer und Meuthen sind Politiker, die mit Europa ANSCHEINEND etwas vor haben, also es wirklich wollen.

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ofelas 17.05.2019, 07:51
12. ein und das selbe

Beide sind von Junkers Gnaden abhängig, nur dieser ernennt unisono die Mitglieder der Kommission.

In der Kommission sitzen somit nur "Freunde" Junkers und des Systems. Somit ist es egal ob man den einen, die andere oder gar den Weber wählt.

Was die EU braucht sind nicht Systemkonforme sondern neue Leute, die Querdenken und damit neue Impulse setzen.

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georg.stroemer 17.05.2019, 07:52
13. Beeindruckt

Ich habe einen Teil der Diskussion gesehen und war sehr beeindruckt. Es wurden Argumente ausgetauscht und nicht nur Provokationen. Dass sich hier einige wieder über einen Fehler bei 2000 statt 1400 aufregen (wurde von Timmermans korrigiert!!) geschenkt. Ausländische Trolle gibt es leider überall. Lasst uns unsere Diskussionen und Gespräche nicht von aggressiven Menschen zerstören. Unsere Demokratie lebt vom Diskurs, von unterschiedlichen Meinungen, die man frei und offen äussern kann. Ich will nicht nach Russland, wo Menschen die gegen das System reden plötzlich verschwinden, in die Türkei, wo man festgenommen wird, weil ein Verwandter etwas gegen Erdogan gesagt hat und erst recht nicht in die USA mit75000 Drogentoten jährlich.

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fördeanwohner 17.05.2019, 07:56
14. -

Zitat von allgäuer55
Der Islam gehört also seit 2000 Jahren zu Deutschland. Ist das der Islam der vor 1400 Jahren von Mohammed begründet wurde? Wenn das die Kompetenz der Diskussionsteilnehmer widerspiegelt...wow. Warum darf der Herr Timmermanns öffentlich auftreten? Immerhin spielt er ja Kritikern direkt in die Hände, genau wie damals Özdemir und dem Energiebedarf in Terabyte.
Ja, hat erst so flappsig gesagt dahingesagt. Aber wenn man sich darüber aufregt, dann sollte man vorwegschicken, dass es neben dem Islam auch Deutschland vor 2000 Jahren noch nicht gab.
Außerdem sollte man sich nicht so sehr aufregen, damit man auch noch weiter alles mitbekommt. Er hat das dann korrigiert, indem er sagte, dass er etwas übers Ziel hinausgeschossen wäre mit den 2000 Jahren, weil er den Fehler bemerkt hatte.

So, dann hätte ich jetzt mal damit aufgeräumt, dass Herr Timmermanns doch so inkompetent sei. Wer also weiterhin an dieser Stelle seine Kritik ansetzen will, der macht sich ein wenig der Fake News schuldig.

Ich fand Herrn Timmermanns jedenfalls gut! Und man darf nicht vergessen, selbst wenn Herr Weber für einen CSU-Politiker recht positiv rüberkam, so steht er aber für eine Parteienfamilie, die viele seiner Positionen gar nicht teilt, da sie viel zu europäisch sind. Schon bei dem Kopftuch-Verbot-Beispiel wurde das klar. Und die ÖVP ist ja im Vergleich zu anderen geradezu gemäßigt.

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Objectives 17.05.2019, 08:04
15. Keiner von beiden überzeugend

Ich fand die Debatte enttäuschend und werde daher nicht wählen. Eine wirkliche Wahl hat man sowieso nicht - sie werden tun und lassen, was sie wollen. Aber alleine die Illusion einer Wahl scheint vielen ja schon auszureichen.

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Hörbört 17.05.2019, 08:20
16. Sprunghaft?

Zitat von Objectives
Ich fand die Debatte enttäuschend und werde daher nicht wählen. Eine wirkliche Wahl hat man sowieso nicht - sie werden tun und lassen, was sie wollen. Aber alleine die Illusion einer Wahl scheint vielen ja schon auszureichen.
Vor etwas mehr als einem Monat wollten Sie noch (Zitat) "die etablierte Politik bei der kommenden Europawahl abstrafen".

https://www.spiegel.de/forum/politik/einigung-zwischen-eu-und-grossbritannien-brexit-verlaengerlaengerlaengerung-thread-889344-9.html#postbit_74286577

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fördeanwohner 17.05.2019, 08:26
17. -

Zitat von Objectives
Ich fand die Debatte enttäuschend und werde daher nicht wählen. Eine wirkliche Wahl hat man sowieso nicht - sie werden tun und lassen, was sie wollen. Aber alleine die Illusion einer Wahl scheint vielen ja schon auszureichen.
Sie haben recht, Ihre Positionen wird keiner von beiden umsetzen. Alas, das ist aber generell fast unmöglich, da es nunmal Bedürfnisse von 500 Mio Menschen betrifft, was in Brüssel entschieden wird.
Und auch, wenn weder der eine noch der andere Sie nicht überzeugen, so können Sie sehr wohl die Richtung mitbestimmen, in die die EU gehen soll, wenn Sie wählen.
Wählen Sie doch die PARTEI z.B., was jedenfalls ein Statement wäre. Desweiteren gilt es den destruktiven Kräften etwas entgegenzusetzen. Die EU als das größte und beste Friedensprogramm, das wir jemals hatten, gilt es weiter zu unterstützen!
Also Popo hoch und wählen gehen am 26. Mai!

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Die linke Kobra 17.05.2019, 08:28
18. Völlig daneben mit "Fridays for Future"

Heute gibt es gerade noch 14 Streik.Demos in Deutschland, die vor 12 Uhr beginnen, dann gibt es noch ca 16 Demos ab 12 Uhr. Der Streik "Fridays for Future" ist also tot, über Teilnehmerzahlen wird schon lange nicht mehr berichtet. Aber was interessiert die Politiker die Realität, wenn es nützlich erscheint.

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Makrönchen 17.05.2019, 08:36
19. Freiheit und Einschränkung

Mir ist vor allem eine Sache aufgefallen.
Als es um das Thema Freiheit im Internet ging, da musste alles irgendwie eingehegt und beschränkt werden. Zum einen natürlich wegen des super-wichtigen Urheberrechts, aber auch wegen der Russen und böser "Hasskommentare". Na gut. Später ging es um das Thema Religionsfreiheit und dass Herr Kurz das Tragen von Kopftüchern in Grundschulen verbieten will. Diese Freiheit darf aber offenbar keinesfalls eingeschränkt werden, niemals. Sobald irgendwo das Etikett "Religion" draufklebt, ist aller erlaubt, Tiere grausam schlachten, kleinen Jungs die Vorhaut abschnibbeln etc. Warum ist das eigentlich so. Kann man die Religionsfreiheit (und ich verneine ja gar nicht, dass dies eine wichtige Errungenschaft ist die zu Europa gehört) nicht doch etwas tiefer hängen? Und wenn diese mit anderen Grundrechten kollidiert, sie zu Gunsten der anderen Grundrechte einhegen? Extremismus bei Religion verursacht so viele Probleme, nicht zuletzt Parallelgesellschaften, warum wird da immer so getan als könne man nichts machen?

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