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TV-Duell zwischen Merkel und Schulz: Kanzlerin lehnt Änderungen am Sendekonzept ab
DPA

Die Modalitäten zur Fernsehdebatte zwischen Merkel und Schulz stehen fest: Es bleibt alles beim alten. Änderungsvorschläge, durch die mehr Spontaneität möglich gewesen wären, verhinderte die Kanzlerin.

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kael 07.07.2017, 14:50
30. Mehr Selbstbewusstsein der Sender dringend erforderlich!

Unsere Sender und ihre Veratwortlichen neigen dazu, devot einzuknicken, wenn den Hohen Herrschaften aus der Politik etwas missfällt. Seie es Organisatorisches oder auch die Interviews selbst.

Diese Sender wirken aber gewissermaßen als Vertreter der Bevölkerung und sind manchmal deren Sprachrohr. Diese Bevölkerung ist der Souverän. Sie hat die politisch Mächtigen gewählt und manche mit der Regierung beauftragt. Folglich hat sie das selbstverständliche Recht, Auskunft zu verlangen - in welcher Form auch immer. Damit hat sie das Hoheitsrecht über die Art der Befragung ihrer Angestellten - und nicht umgekehrt.

Es wird Zeit, dass unsere Sender und deren Moderatoren ihren Untertanengeist endlich aufgeben und formale Politikerwünsche zurückweisen.

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AnnaGramm 07.07.2017, 18:49
31.

Zitat von Schandmaul
Null Redetalent, Null charisma, Null Rhetorik. Frau Merkel wäre mit der Leitung einer Abteilung mit 10 Mitarbeitern bereits heillos überfordert. Wenn ich auf die Interviews von Frau Merkel der letzten drei Jahre so zurück blicke, fällt mir auf Anhieb kein anderer deutscher Politiker ein, der derart unsicher, unsouverän, ungeschickt und hölzern auf spontane Fragen reagiert. Man kann in ihrem Gesicht die blanke Panik bei spontanen Fragen förmlich ablesen. Mir ist bis heute ein Rätsel wie es diese Frau eigentlich geschafft hat, das höchste politische Amt in diesem Land nun schon so lange inne zu haben. Vermutlich hat sie es aufgrund ihres gewissen Machtinstinkts gepaart mit Bauernschläue und einer gehörigen Portion Kaltschnäuzigkeit so lange geschafft. Für unser Land ist diese Person eine einzige Katastrophe, der Flurschaden den sie mit ihrer rein egoistischen Machterhaltungspolitik anrichtet lässt sich kaum ermessen.
Ich stimme Ihnen zu.
Diese Frau weiß am Ende eines Satzes nicht wie sie ihn begonnen hat.
Und wie ein anderer User schrieb: Die wirklich Mächtigen stehen nicht zur Wahl. Das stimmt, denn die machen die Politik und drücken Merkel einen Zettel in die Hand, von dem sie ablesen darf.
Und was ich von einem sogenannten Rededuell halte, dessen Sätze sie vorher eingetrichtert bekommt: Ich werde mir diesen Quark nicht antun. Dass es die pure Angst vor nichtvorbereitenden Fragen ist, sollte eigentlich langsam auch dem letzten Wähler auffallen.
Gott erhalte uns unsere devoten Sende- und Presseorgane. Man könnte ja sonst merken, welche Unfähigkeit in dieser Frau, die nur von ihrem Machterhalt getrieben wird, steckt.

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