Forum: Kultur
Übergriffe in Köln: Endlich sagt's mal keiner
DPA

Die Rede ist von einem Tabu, der Innenminister spricht von wehrlosen Frauen. Doch die verbale Überhöhung der Übergriffe von Köln führt nicht weiter, sondern in die Irre.

Seite 1 von 41
nijesh 06.01.2016, 12:55
1. Toleranz?

Wer Toleranz und Respekt gegenüber Flüchtlingen fordert sollte dies m.E. auch umgekehrt einfordern.
Wenn Flüchtlinge, aus welchem Kulturkreis und Glaubenssystem auch immer, unsere Kultur und Spielregeln missachten, müssen wir uns abgrenzen und konsequent handeln! Dies hat nichts mit Rassismus zu tun.
Wenn wir jetzt keine Grenzen setzen, wird uns die Thematik um die Ohren fliegen.
Und was sagt Merkel: "Wir schaffen das!"
Ansonsten schweigen und Aussitzen. Wie immer.
Ich bin entsetzt, denn dies ist erst der Anfang.
Dies müssen auch die Gutmenschen bei aller Liebe und bei allem Mitgefühl begreifen.
Wer Schuld auf sich nimmt muss dafür gerade stehen.

Beitrag melden
eschoeff 06.01.2016, 12:55
2. Einfach mal die Fakten anschauen,

wieso muss jetzt aus kriminellen Handlungen ein Politikum gemacht werden? Da gibt es nicht zu beschönigen, die Frauen, die diesem Mob ausgeliefert waren, haben schwere Gewalt erfahren. Da gibt es kein Tabu, das waren vorwiegend junge Männer aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum, die in Massen kriminell aufgetreten sind. Auch wenn das allen Schönrednern nicht gefällt, es war offenbar so. Es geht nicht um eine Überhöhung der Angriffe, auf Kosten der Opfer, sondern um eine schnelle, rasche und wirksame Verurteilung der Kriminellen.

Beitrag melden
Leser161 06.01.2016, 12:56
3. Weltbieger

Natürlich ist es ein Tabu über eine etwaige abweichende Kriminalitätsneigung von Menschen mit Migrationhintergrund zu sprechen. Die ganze Political Correctness ist ein einziges Tabusystem.

Und das ist nicht gut, wie sollen wir unsere Probleme lösen, wenn unsere einzige Sorge die korrekte Wortwahl zu sein scheint?

Beitrag melden
pecos 06.01.2016, 12:57
4. Also wenn man sich ...

... die SPON-Texte zu Genderthemen zu Gemüte führt, kann man nicht auf den Gedanken kommen, dass Männlichkeit unkritisch behandelt würde. Im Gegenteil: "Mann" und "Täter" sind dort immer identisch.

Beitrag melden
paula_f 06.01.2016, 12:58
5. passiert ist es trotzdem

auch wenn Sie hier kompliziert argumentieren - und nicht nur in Köln.

Beitrag melden
zynik 06.01.2016, 12:59
6. Tabu...

Hat man zu dem Thema eigentlich noch was aus dem konservativen Lager gehört oder ist das schon Leitkultur?

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-entbloessung-im-bierzelt-1.1151859

Beitrag melden
quap.sel 06.01.2016, 12:59
7. Zu kritisch!

Frau Hans, Sie sind hier deutlich zu kritisch! Die von Ihnen angeführten Fälle sind in meinen Augen weitaus weniger Selbstdarstellung als dieser von Ihnen geschriebene und abgesehen von den Vorwürfen inhaltsleere Artikel.

Beitrag melden
rheinläufer 06.01.2016, 13:00
8. Klären Sie auf!

Liebe Frau Hans, Sie schreiben, als ob es sich bei den Geschehnissen um eine Erscheinung in einem Physiklabor handelt, die man wissenschaftlich analysieren muss. Vermutlich sitzen Sie dabei in einem warmen Zimmer weitab von den Ereignissen. Das ist nicht angemessen. - Diese Ereignisses sind fundamental, sie betreffen Leib und Leben von Menschen in unserem Land und sie betreffen Kernfragen unserer Gesellschaft! Ich würde mich freuen, wenn hier auch von Ihrer und der Medienseite mehr Klartext gesprochen würde und Dinge recherchiert würden. Zur Griechenlandkrise oder anderen Ereignissen wurden Sondersendungen über Wochen ausgestrahlt, die Berichterstattung hier und im Spiegel davon dominiert. Dabei war Griechenland banal im Vergleich zu dem, was hier passiert. Gehen Sie der Sache auf den Grund: Hat die Polizei versagt? Rücktritt des Polizeipräsidenten? Was wird in Zukunft getan? Kann das wirken? Welche Menschen waren das? Wo kamen sie her? Warum haben sie das getan? Welchen Zusammenhang gibt es zu Flüchtlingen? - Diese Fragen sind zu beantworten. Und keine Laboranalyse!

Beitrag melden
jojack 06.01.2016, 13:00
9. Zum nachdenken

Was wäre eigentlich passiert, wenn nicht Frauen belästigt und ausgeraubt, sondern wenn Männer verprügelt und bestohlen worden wären? Hätte das dann - zwar spät, aber immerhin - überhaupt ein Medienecho gefunden? Ich habe da so meine Zweifel.

Beitrag melden
Seite 1 von 41
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!