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Überwachung: Die wissen doch sowieso alles
DPA

Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, muss auch nichts befürchten. Der kann locker bleiben angesichts Drohnen, Kameras und Smartphone-Überwachung. Frohes Fest!

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dirsch 24.12.2017, 10:36
50. Zu 30, thunder79

Hier werde wohl unerwidert ein paar Dinge durcheinander gebracht. Ich hätte wohl recht wenig dagegen, wenn Gefährder, Kriminelle oder (bestimmte Bereiche des) Darknet überwacht würden. Auch ein E. Snowden ist nicht grundsätzlich gegen Überwachung. Was stört, ist die grundlose, anlässliche umfassende Datensammelei. Wozu?
Sicher müssen Kriminelle überwacht werden, muss man ihnen das Handwerk legen.
Muss ich dazu von den „restlichen“ 95% der Bevölkerung auch alles sammeln?
Heut kann man sich z.B. für Minderheiten einsetzen. Kann man das unter anderen politischen Vorzeichen auch noch? Wie sicher und fest verankert ist die Demokratie?
Überwachung ist nur ein Mittel, um Personal zu sparen. Dabei können heute noch harmlose Daten unter anderen politischen und gesellschaftlichen Vorzeichen gegen einen verwendet werden.

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obstroc 24.12.2017, 10:37
51. keine Ahnung, keine Zeit, Unwissen?

Wir alle haben doch gelernt, wie schnell sich ein System wandeln kann, wie plötzlich die Daumenschrauben angezogen werden. Jahrzehntlang wurde uns die Geschichte um die Ohren gehauen. Wie kann man da noch allen Ernstes der Überzeugung sein, dass die unendliche Datenflut auf gut Glück natürlich nur unserem Besten dient, sicher nur die Straftäter belangt werden? Wer die Macht hat, definiert auch wer Straftäter ist und wer nicht. Diese Lektion ist doch nicht neu. Dass die materiellen Gewinner und Nutznießer sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und alle Hebel in Bewegung setzen (neue Technologien) um weiter mächtig zu bleiben, ist ebenfalls fast ein Naturgesetz. Der "nichts zu zu verbergen" - Satz, ist eine Verweigerungshaltung, sich ernsthaft in die Tiefe mit dem Thema auseinanderzusetzen, oder vielleicht auch Ignoranz, oder freiwillige Aufgabe. Es wird schon gut gehen? Niemals!

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w.moritz 24.12.2017, 10:44
52. Die Bürger der BRD,

haben doch im Denunziantentum ein lange Tradition und seit jeder sein Handy griffbreit hat wird doch
angeschwärzt was das Zeug hält, weil sich jeder vor implantierter Angst kaum noch traut den Kopf zu heben.
Die deutsche Systempresse trägt doch diese politisch verordnete Angst und die daraus resultierenden Maßnahmen in´s Land, auch mit dem unsäglichen monatelangem Aufarbeiten von Vorfällen, jedoch nur wenn
es um den Bürger auf der Straße geht und wenn dies politisch opportun ist. Die Betonpoller können nicht groß
genug sein, die Überwachung von allem und jedem wird von der Presse befördert, weil immer ausgewählte
Experten zu Worte kommen. Lesen die Redakteure eigentlich einmal ihre Zeitschrift, auch den Spiegel von
vorn bis hinten durch, außer Werbung und fadenscheiniger Berichterstattung im Sinne der Politiker, nix neues aber die herrenlose Aktentasche führt zu großangelegten Räumungen, Sperrungen usw,. Interviews in denen Verantwortliche von Presseleuten in die Ecke gedrängt werden bzgl. Verhinderung alles wegen der Angst die Presseleute uns suggerieren, aber gleichzeitig immer mit dem Hinweis- eine absolute Sicherheit gibt es nicht, so müssen wir alles und jeden überwachen und jeder dem etwas auffällt soll sofort zum Handy greifen um die Presse zu befriedigen die einem zum sofortigen Handeln zwingt. So leistet die Systempresse diesem Umstand der Totalüberwachung Vorschub. Alles im Sinne der Mächtigen die alles unter Kontrolle halten müssen sonst kommt der Presseonkel und schreibt und schreibt und schreibt. Ansonsten bliebe nur noch die Entkoppelung
der Presse von der Politik, so wie es einst Herr Augstein pflegte, der dafür auch verhaftet wurde, ein heute
undenkbarer Vorgang, weil die Presse zu einer Hofberichterstattung verkommen ist.
W.Moritz, Worms

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Koana 24.12.2017, 10:45
53. Strafecke...

.... und dann, ganz raus - und wehe.........

Dieses Prinzip dürften doch die meisten hier kennen. Ok, heute vielleicht nicht mehr gängige Praxis.

Die einen bekamen Bildchen, die anderen den Rohrstock oder die soziale Isolation in der Ecke im Flur.
Es gab bei mir den Punkt (ich denke es war die dritte Klasse - in der zweiten hatte ich einen Lehrer, der war schlicht ein Geschenk, es war das Jahr Schule, in dem ich wirklich schreiben, lesen und Liebe zu Gedanken erfuhr - danach kam die Hölle und die Hölle war einer der beim Groß beliebtesten Lehrer der Schule.....) - da blieb ich nicht im Flur stehen, sondern ging einfach raus, weg, in die Stadt, in den Park..... - klar, die Konsequenzen waren erbärmlich und nach eindringlicher Gehirnwäsche war ich soweit dressiert, zumindest kein Störer mehr zu sein.

Die Welt ist bunt, doch leider siegt immer das grauschwarz der Unterdrückung und die Unterdrücker sind letztlich doch jene, die die Massen am meisten vergöttern.

Die Berg verdient ihren Lebensunterhalt damit, diese schlichte Tatsache wöchentlich nuanciert, mal mehr mal weniger amüsant und sprachlich gewandt auszudrücken, letztlich jedoch, wird sie nur auf den Flur geschickt werden, wenn man merkt, dass sie auch nur eine Silbe nicht zynisch, sondern von Herzen produziert.

Na, ja, egal, zumindest bietet sie hier immer wieder einen Platz, wo wir uns kurz gegenseitig anfauchen .......

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Ge-spiegelt 24.12.2017, 10:47
54. Überwachung ja bitte

Sehr wenige Einbrüche werden aufgeklärt. Polizei Präsenz geht nur in Städten, reicht also nicht. Die eigene Wohnung zur Festung ausbauen, Kameras installieren, ist eine Option. Wie wäre es an Verkehrsknotenpunkten Kameras zu installieren und die Videos NUR nur Bedarf auszuwerten, gegebenenfalls mit richterlichem Beschluss. Wer, ausser Einbrechern, hat da Bedenken? Und ja, die Demokratie ist das Mittel ein zuviel an Überwachung per Gesetz zu reduzieren. Dito Terrorismus. Leider hat islamistische Gefährdung dramatisch zugenommen. Sollte man Merkel unterstellen, dass sie nichts gegen illegale Immigranten gemacht hat nur um einen Überwachungs Staat zu etablieren? Nein. Wieviele Leute verschlüsseln zum Beispiel ihre emails? Technisch kein Problem, nur etwas unbequem, weil der Empfänger sie entschlüsseln muss.

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Immanuel K. 24.12.2017, 10:52
55. Ein gutes Kriterium,...

...ob eine "Sicherheitsmaßnahme" noch in Ordnung ist oder nicht, ist (genau, wie Sie schreiben) die Antwort auf die Frage: "Ist es in Ordnung, wenn sich diese Maßnahme in Händen von Rechts-, Markt- oder anderen Radikalen befindet...?" --- denn auch die Nazis sind '33 erst mal demokratisch an die Macht gekommen...

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tuxrunner 24.12.2017, 11:00
56. Prma

Zitat von Ge-spiegelt
Sehr wenige Einbrüche werden aufgeklärt. Polizei Präsenz geht nur in Städten, reicht also nicht. Die eigene Wohnung zur Festung ausbauen, Kameras installieren, ist eine Option. Wie wäre es an Verkehrsknotenpunkten Kameras zu installieren und die Videos NUR nur Bedarf auszuwerten, gegebenenfalls mit richterlichem Beschluss. Wer, ausser Einbrechern, hat da Bedenken? Und ja, die Demokratie ist das Mittel ein zuviel an Überwachung per Gesetz zu reduzieren. Dito Terrorismus. Leider hat islamistische Gefährdung dramatisch zugenommen. Sollte man Merkel unterstellen, dass sie nichts gegen illegale Immigranten gemacht hat nur um einen Überwachungs Staat zu etablieren? Nein. Wieviele Leute verschlüsseln zum Beispiel ihre emails? Technisch kein Problem, nur etwas unbequem, weil der Empfänger sie entschlüsseln muss.
Sie werden an den Aufnahmen Ihrer privaten Überwachungskameras viel Freude haben und der Polizei entscheidende Hinweise geben können, wenn Sie eine Trupp Einbrecher mit Donald-Trump-Masken aufgezeichnet haben.

Dass Polizeipräsenz nur in den Städten geht, ist schlicht politisch so gewollt! In meiner Jugend gab es selbst einem paar-hundert-Menschen-Dorf einen "Dorfsheriff"! Wenn an der richtigen Stelle (wieder!) Steuern erhoben würden, würde Sicherheit für alle möglich, nicht nur für die, die sich einen privaten Wachdienst leisten könnnen.

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w.weiter 24.12.2017, 11:02
57. Auch ich habe nix zu verBERGen,

nicht ´mal Ihnen ein "Frohes Fest" zu wünschen,
verehrte Frau Sibylle. Gelle? ;-))
Nu´ ist aber gut.
Allen eine "Frohe Weihnacht".

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zeisig 24.12.2017, 11:16
58. Her mit der Kameraüberwachung !

Ich lase mich gerne filmen. Überall und flächendeckend. Denn die Genugtuung, wenn wieder mal ein Gewalttäter bei seiner Tat gefilmt und dadurch überführt wird ist es einfach wert.

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dibbi 24.12.2017, 11:29
59. Der Staat ist eher harmlos

Perverse steuern ihre Drohnen über Privatgrundstücke und Smartphoneuser hauen alles, aber wirklich alles an intimen Daten raus, zu Amazon,Facebook, Whatsapp und wie sie alle heißen. Und dann wollen sie den Strafverfolgungsbehörden verbieten Kinderschänder und Betrüger zu entlarven.

Ihr seid doch alles widerliche ahnungslose Heuchler!

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