Forum: Kultur
Umbruch der Machtverhältnisse: Das Schreien der Männer
AFP

Frauen nerven, sagen die, die den Zustand der Ungleichheit zu erhalten versuchen. Sollen sie. Die Ablösung alter Verhältnisse funktioniert eben nicht mit Höflichkeit.

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Schweizer 03.02.2018, 13:48
100. einseitig und schwach wie immer

Wie andere schon sagten: Nicht die Gleichberechtigung nervt, sondern das Gejammer von Steinzeit und Macht etc etc
Die meisten Menschen männlich wie weiblich tun ohne Einschränkung was sie möchten.

Mit sehr grossen Ausnahmen:
- Männer haben die gefährliches Job
- Männer arbeiten teilweise extrem viel für die Familie, nicht weil sie wollen sondern weil sie müssen. Nix Teilzeit und Schwangerschaftsurlaub uns so ...
- Männer gehen später in Rente
- Männer leben kürzer
- Männer bekommen ihre Kinder nach Scheidung meist kaum noch

Wenn Frauen die über Gleichberechtigung reden, diese Dinge mit berücksichtigen würden und nicht immer nur einseitig rumjammen. Dann wäre ich einverstanden.

Aber im Moment? Welche Feministin erwähnt etwas davon?
Welche Feministin erwähnt dass es nicht wenige Frauen gibt die sich mit Sex Vorteile erkaufen?

Frauen die sich zu den ewigen Opfern stilisieren kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid. Opferstatus ist weder Gleichberechtigung noch richtig noch zielführend.

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hortser 03.02.2018, 13:52
101. Mode als Modell

Modedesigner sind jetzt also Experten in sozialen Fragen - ausgerechnet ?
Das ist eine Industrie wie sie konservativer and frauenverachtender nicht sein könnte .

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upalatus 03.02.2018, 13:54
102.

Zitat von pepe83
Aber übernehmt auch Verantwortung. Arbeitet mehr und härter, damit ihr eure Familien ernähren könnt. Und zwar Vollzeit mit Überstunden. Und nicht nur im Marketing oder Personal. Sucht bei der Partnerwahl nicht nur Ernährer, sondern datet auch einfache Männer mit tollem Charakter. Gebt nach Scheidungen das Sorgerecht für die Kinder an eure Männer ab. Dann könnt ihr Karriere machen und Macht erhalten. Oder gebt zu, dass euch die aktuellen Verhältnisse doch ganz gut gefallen. Aber zetert nicht über fehlende Macht, wenn ihr nicht bereit seit, für diese Macht auch andere Dinge aufzugeben.
Männer haben, bevor sie nur einen Finger gerührt haben, bereits einen Vorsprung gegenüber Frauen. Dabei gehts um Rudelakzeptanz und automatische Rollenzuweisung. Diesen munteren selbstverständlichen Automatismus kann ich turnusmäßig im nächsten Arbeitsumfeld betrachten. Trotzdem sich die offizielle Firmenphilosophie so super und nett liest und die entsprechenden medienverbreiteten Sonntagsworte so hochentwickelt klingen, herrscht in real dörflich-provinzielles Denken und Gehabe (allerdings in Feinstoff und glossy Schuh gewandet). Die Frauen könn(t)en hier genauso wie die Männer, nur werden Männer dabei nicht so saudumm und dauerspätpubertär angemacht. Wagt sich ein Vorgesetzter tatsächlich mal an die verdiente Förderung/Unterstützung einer Kollegin, kann er unmittelbar in einen speziellen Verdacht geraten, oder seine sich zu kurz kommend fühlenenden Freundlern rennen ihm ohrabkauend die Bude ein. Eine einfache Umgangsnormalität findet seitens der Pimmelträgermehrheit nicht statt.

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fördeanwohner 03.02.2018, 13:55
103. -

Zitat von samsix
Und woher haben Sie diese Überzeugung? Mangels Beweis ist Ihre Ansicht genauso richtig oder falsch wie diejenige, die Sie kritisieren. Beides sind keine (gerichtlich) getroffene Urteile, sondern nur Medial verbreitete unbelegte Behauptungen Dritter.
Alles nur Behauptungen, genau! Und deshalb sollte man auch gar nicht nix debattieren. Überhaupt geschieht Frauen nirgends irgendwas, solange niemand etwas zugibt. Genial!

Sie denken also auch, dass die große Femininistinnen-Verschwörung propagiert, Frauen sollten Männer jetzt ganz generell immer sofort damit drohen, dass sie sie wegen Vergewaltigung anzeigen werden, falls sie nicht kriegen, was sie wollen.

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traveller25 03.02.2018, 13:58
104. Gleichheit...

wer Gleichheit fordert, hat intellektuell bereits völlig versagt. Männer sind Männer und Frauen sind Frauen.
Und wer jetzt laut raumschreit. Natürlich gibt es einen gemeinsamen Nenner, für den man/frau trefflich und engagiert streiten kann... Wenn diese wesentliche Differenzierung mal begriffen werden würde, könnte man schon weiter sein. Aber bei diesen vielen Konjunktiven ...

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fördeanwohner 03.02.2018, 13:59
105. -

Zitat von Schweizer
... Aber im Moment? Welche Feministin erwähnt etwas davon? Welche Feministin erwähnt dass es nicht wenige Frauen gibt die sich mit Sex Vorteile erkaufen? ...
Und deshalb gibt es ja auch überall so viele mächtige Frauen in allen Bereichen.
Wie Frau Merkel, die hat das bestimmt auch so gemacht. - Ist richtig.

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acitapple 03.02.2018, 14:04
106.

Zitat von Schweizer
Wie andere schon sagten: Nicht die Gleichberechtigung nervt, sondern das Gejammer von Steinzeit und Macht etc etc Die meisten Menschen männlich wie weiblich tun ohne Einschränkung was sie möchten. Mit sehr grossen Ausnahmen: - Männer haben die gefährliches Job - Männer arbeiten teilweise extrem viel für die Familie, nicht weil sie wollen sondern weil sie müssen. Nix Teilzeit und Schwangerschaftsurlaub uns so ... - Männer gehen später in Rente - Männer leben kürzer - Männer bekommen ihre Kinder nach Scheidung meist kaum noch Wenn Frauen die über Gleichberechtigung reden, diese Dinge mit berücksichtigen würden und nicht immer nur einseitig rumjammen. Dann wäre ich einverstanden. Aber im Moment? Welche Feministin erwähnt etwas davon? Welche Feministin erwähnt dass es nicht wenige Frauen gibt die sich mit Sex Vorteile erkaufen? Frauen die sich zu den ewigen Opfern stilisieren kann ich nicht ernst nehmen, tut mir leid. Opferstatus ist weder Gleichberechtigung noch richtig noch zielführend.
Sie sollten sich mehr mit der Materie beschäftigen: es geht um GleichbeRECHTigung, nicht um Gleichverpflichtung. Begründet wird dies mit Statistiken, die Aussagen, dass Frauen bessere Schulabschlüsse hinlegen und angeblich auch irgendwie geselliger sein sollen.

Bisher hat noch keine Frau für eine Gleichberechtigung bei Müllwerkern oder im Erziehungswesen gekämpft. Sie wollen nur die schönen Pöstchen per Gesetz bekommen, ohne sich durchzuboxen wie die Männer das machen müssen. Auf jeden männlichen Vorstand kommen zahlreiche Konkurrenten, die er in seiner Karriere ausgestochen hatte.

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TLB 03.02.2018, 14:11
107.

Zitat von Emma Woodhouse
sondern ein verbrieftes Grundrecht. Deutsches GG, § 3 (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Und wenn Sie sich noch so naiv stellen.
Frau Woodhouse, Sie sind zwar durchaus in der Lage, den Foristen Kreuzzer zurechtzuweisen und mir einen Gesetzestext als Nachhilfeunterricht zu liefern, aber auf die Frage, was denn Gleichstellung von Gleichberechtigung Ihrer Meinung nach unterscheidet zu antworten, vermeiden Sie. Das ist keine Diskussion, das ist stures Beharren auf einer individuellen Deutungshoheit. Und da Sie Ihr Königswissen mit niemandem teilen, ist (aus Ihrer Sicht) ja auch niemand in der Lage, Ihnen das Wasser zu reichen. Sie verhalten sich genau so, wie die "alten weißen Männer", die derzeit in der Kritik stehen. Machen Sie nur, zum Glück sind meine Frau und ich (und viele andere Frauen und Männer) in Fragen der Gleichberechtigung gut austariert und in Fragen der Kommunikation haben wir (und viele andere Frauen und Männer) dieses infantile Stadium nie durchlaufen. Das ist auch der Grund, wwarum eine Vielzahl der hier schreibenden Männer so seltsame Antworten formuliert, sie passen sich bewußt oder unbewußt dem von einigen Frauen dominiertem Niveau an. Frohes Wochenende

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zeisig 03.02.2018, 14:12
108. Macht ?

"Umbruch der Machtverhältnisse" ???
Liebe Frau Berg, es gibt in Deutschland eine oft gebrauchte Metapher: "Die Hosen anhaben". Beispiel: "Bei den Müllers von nebenan hat SIE die Hosen an."
Was ich damit sagen will: Es ist nicht per se so, daß immer der Mann Mácht über die Frau hat. Oft genug ist es umgekehrt. Und damit meine ich nicht nur die Familie, wo oft genug SIE Herr im Hause ist. Auch am Arbeitsplatz gibt es Männer ohne Rückrat, Duckmäuser und Befehlsempfänger. Dem gegenüber stehen oft sehr selbstbewußte Frauen, die in Führungspositionen sitzen und vor denen manch ein Mann einen Höllenrespekt hat.
In meinen Augen gibt es keine Übermacht der Männer. Für mich gibt es zwei unterschiedliche geschlechter, die ihr Rollen ganz unterschiedlich leben. Individuell halt. Und so soll und wird es auch bleiben.

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t.gehrmann 03.02.2018, 14:17
109. Jammern, lamentieren, Privilegien einfordern...

... das ist es, was Männer nervt. Die Frauen, die sich dem natürlichen Wettbewerb um Einfluss, Anerkennung und Macht stellen, sind es nicht, die so viel kreischen. Es sind immer die Underachiever. Ihnen geht es ach so schlecht, weil jemand anderes - derzeit populärstes Feindbild: die Männer - ihnen ihr angestammtes Recht auf Einfluss, Anerkennung und Macht auf perfide Weise vorenthält. Jetzt kommt der Schocker: so ein herbeifantasiertes Recht gibt es nicht. Man muss sich diese Dinge verdienen. Man muss sich durchsetzen. Nicht jeder Mensch kann Einfluss, Anerkennung und Macht besitzen: das steckt in der Definition dieser Begriffe. Nur für Frauen soll das bitteschön nicht gelten. Und dann diese ewiggestrigen Männer - halbe Paviane möchte man sagen -, die mit so fiesen männlichen Unterdrückungsinstrumenten wie Logik und Ratio daherkommen. Pfui! Gefühle sind wichtiger als Fakten. Wann lernen es die Männer endlich und hören endlich mit diesen Fakten und dem ganzen anderen Zeug auf! Der Backlash soll doch bitte endlich aufhören. Der ist schließlich so gemein.

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