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Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Mehrheit der Deutschen hält Medien für gelenkt
DPA

"Teil des Systems": Die meisten Deutschen betrachten Nachrichtenmedien als Stützen des Establishments. Das zeigt eine Umfrage des Bayerischen Rundfunks.

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hisch88 03.05.2016, 10:22
190.

Zitat von elbdampfer
Was in der Zeitung steht, muss ich mir doch nicht über die Besitzverhältnisse herleiten. Einfach mal lesen und reflektieren (geht auch MIT ideologischen Scheuklappen). Und da werden Sie feststellen, dass die Redakteure sehr wohl in der Lage sind, ihre Meinung unbeeinflusst von irgendwelchen Geldgebern darzulegen.
Sie brauchen nicht nur auf die Geldgeber in D zu konzentrieren. Ein Redakteur und/oder Korrespondent wird auch von politischen ausländischen System indirekt kontrolliert durch Druck auf die vor im Ausland sitzenden Journalisten, die dort mit Repressalien (Ausweisung, Gefängnis Androhung, etc.) auf "Linie" gebracht werden.

DAS ist dann auch GELENKT.

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kitty 03.05.2016, 10:23
191. Na klar

Zitat von loeweneule
Für viele Leute bedeutet "objektiv", daß es zu hundert Prozent ihrer eigenen Meinung entspricht. Und was wichtig oder unwichtig ist, liegt im Auge des Betrachters.
Hallo loeweneule,
dann lassen Sie sich mal von einem Reporter interviewen sich davon überraschen, an welchen Stellen Ihre Äußerungen am nächsten Tag in der Zeitung gekürzt wiedergegeben worden sind.

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lynx2 03.05.2016, 10:24
192. Als Schwarzfunk war der BR ...

.. sehr lange von der CSU gelenkt. Selbst als die Apartheid schon kippte, boykottierte der BR das Live-Konzert Live Aid für Nelson Mandela im TV. Andere Sender brachte das.

FJS war ein Sympathisant und Verehrer des Apartheidregimes.

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Bondurant 03.05.2016, 10:24
193. Kurze Erinnerung an die wahren Verhältnisse:

Lenkung ist nicht nötig, weil die Mehrzahl der Journalisten ganz freiwillig den von ihnen persönlich geschätzten linksgrünen Kurs propagiert. Deshalb können sie auch so empört entsprechende Vorwürfe zurückweisen: glauben sie doch selbst, ihre persönlichen Ansichten seien nichts als die reine Wahrheit.

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mintyapple 03.05.2016, 10:33
194.

Das überrascht mich nicht zu lesen. Es wäre ja auch ziemlich naiv anzunehmen, dass die Medien sich grundsätzlich Versuchen der Einflussnahme von allen möglichen Seiten widersetzen können.

Auch SPON ist in dieser Hinsicht schon negativ aufgefallen, z.B. bei der Anti-TTIP-Demo in Berlin am 10.10.15 - hier wurde massiv versucht, TTIP-Gegnern von der Teilnahme abzuraten mit dem Schreckgespenst der Nazis, die sich dort angeblich herumtrieben und mit denen der Bürger ja sicher nicht in einen Topf geworfen werden wolle... Hier griffen auf interessante Weise zwei Einflüsse ineinander: die Wirtschaft, die diese Art der Berichterstattung wohl entsprechend honoriert, und die political correctness, die als Keule eingesetzt wurde. Das ist nur ein Beispiel, aber ein besonders trauriges und von Verantwortungslosigkeit zeugendes. Statt dass man sich beglückwünscht, dass die Leute in diesem Land tatsächlich mal wachgerüttelt worden sind und wie mündige Bürger Ihre Rechte wahrnehmen, versucht man sie schnell zu verunsichern und einzuschüchtern... Ich fand das damals infam und empfinde immer noch so.

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Kradfahrer 03.05.2016, 10:37
195. Das ist dann DUMM!

Zitat von hisch88
Sie brauchen nicht nur auf die Geldgeber in D zu konzentrieren. Ein Redakteur und/oder Korrespondent wird auch von politischen ausländischen System indirekt kontrolliert durch Druck auf die vor im Ausland sitzenden Journalisten, die dort mit Repressalien (Ausweisung, Gefängnis Androhung, etc.) auf "Linie" gebracht werden. DAS ist dann auch GELENKT.
Berichterstatter sind in der Regel nicht gerade dem weniger intelligenten Teil der Bevölkerung zugehörig. Wer denen droht, läuft garantiert Gefahr, dass er genau das erreicht, was er verhindern möchte. Ich habe selbst schon Berichte gelesen, in denen Drohungen von Ratsherren an Journalisten wörtlich wiedergegeben worden sind. Mit dem gesamten Sachverhalt, der dazu gehörte.

Nee, wer Format hat, bedient sich subtiler Methoden, macht den Berichterstatter zum Dazugehörenden und führt ihn gedanklich auf einen Pfad, den der alleine nicht gehen würde. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die Sportpalastrede von Goebbels, die deshalb in Rhetorikseminaren sehr gerne als Anschauungsbeispiel gewählt wird.

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behemoth1 03.05.2016, 10:39
196. Gelenkt

Schon sehr seltsam, dass ausgerechnet der bayrischen Rundfunk sich darüber Gedanken macht, denn ihre Sendungen scheinen doch fast alle gelenkt zu sein.

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ed_tom_bell 03.05.2016, 10:41
197. Und wo ist der Vorwurf?

Zitat von Bondurant
Lenkung ist nicht nötig, weil die Mehrzahl der Journalisten ganz freiwillig den von ihnen persönlich geschätzten linksgrünen Kurs propagiert. Deshalb können sie auch so empört entsprechende Vorwürfe zurückweisen: glauben sie doch selbst, ihre persönlichen Ansichten seien nichts als die reine Wahrheit.
Schrieb er und glaubte dabei offensichtlich, seine persönliche Ansicht sei nichts als die reine Wahrheit. Ja wünschen Sie sich denn Journalisten, die entgegen ihrer persönlichen Überzeugung wissentlich die Unwahrheit schreiben? Es können ja nicht alle bei Springer arbeiten.

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huebif 03.05.2016, 10:42
198. Nein, die Medien sind nicht gelenkt!

Es ist viel schlimmer. Die meisten Medien bleiben selbstbeschränkt auf dem Pfad der absoluten politischen Korrektheit und Mainstream Meinung. Das ist für sie so am sichersten. Denn über jeden, absolut jeden wird hergefallen, der von dieser Meinung abweicht. Das will sich niemand antun, denn alle machen bei dem Spiel auf die gleiche Weise mit. Das ist noch trauriger, als staatliche Einflussnahme.

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Bondurant 03.05.2016, 10:51
199.

Zitat von ed_tom_bell
Ja wünschen Sie sich denn Journalisten, die entgegen ihrer persönlichen Überzeugung wissentlich die Unwahrheit schreiben?
Nein. ich wünsche mir Journalisten, die die Wahrheit schreiben, auch wenn sie ihren persönlichen Überzeugungen widerspricht.

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