Forum: Kultur
Umgang mit der AfD: Durch den Schlamm des Hasses

Kaum sagt jemand von der AfD etwas Idiotisches, wird er in die Talkshow eingeladen. Das ist reine Diskursromantik. Unsinn bleibt Unsinn, der muss nicht noch mal öffentlich wiederholt werden.

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Pfaffenwinkel 12.06.2016, 10:35
10. Einfach nicht beachten

Die AfD erfährt von den Medien viel zu viel Beachtung, da hat Herr Diez recht. Man sollte das, was diese AfD-Politiker von sich geben, einfach ignorieren.

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Ostseeland 12.06.2016, 10:35
11. Medienpolitik?

Es ist zum davonlaufen, langsam gehen den Medien die Begriffe aus um etwas zu beschreiben, zu umschreiben, zu deklassieren. zu verunglimpfen, zu beleidigen. Der deutsche Wortschatz ist begrenzt und die Begriffe verlieren, je öfter sie gebraucht werden, an Bedeutung. Hass ist solch ein Begriff. Er wird jetzt so inflationär gebraucht, dass sich Menschen, die mit der jetzigen Politik nicht einverstanden sind, sich fragen: Warum hassen mich andere, nur weil ich eine andere Meinung habe? Weil ich nicht die "richtige" Meinung habe? Ich meine dabei beide Seiten, links wie rechts. Die AfD z.B vertritt einige Dinge die ich nicht teile andere widerum schon. Genauso geht es mir mit dem Rest der Parteien. Wer dabei Hass entwickelt und diesem auch noch verbal oder mit Taten fröhnt, hat sich emotional nicht unter Kontrolle

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franz.v.trotta 12.06.2016, 10:36
12. Schönrederei

"Die Politik der offenen Grenzen damals kann jetzt sogar das entscheidende Element sein, daß GB aus der EU austritt."( thoss77) Ja, die Öffnung der Grenzen für Hunderttausende unregistrierter Flüchtlinge und die anschließende Forderung der "mächtigsten Frau der Welt", diese Flüchtlinge an andere europäische Staaten weiterzureichen - das hat weitreichende Folgen für den Zusammenhalt in Europa. Warum, in wessen Interesse, mit welcher Absicht, wird das schöngeredet?

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unimog_andi 12.06.2016, 10:41
13. Einladungen in Talk-Shows

"Kaum sagt jemand von der AfD etwas Idiotisches, wird er in die Talkshow eingeladen. "

Ach DESHALB sind andauernd die Vertreter, äh Dummschwätzer der etablierten "Volksparteien" in den Shows zu "bewundern".

Endlich kann ich Herrn Dietz mal zustimmen.

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franz.v.trotta 12.06.2016, 10:51
14. Hass?

Zitat von Ostseeland
Es ist zum davonlaufen, langsam gehen den Medien die Begriffe aus um etwas zu beschreiben, zu umschreiben, zu deklassieren. zu verunglimpfen, zu beleidigen. Der deutsche Wortschatz ist begrenzt und die Begriffe verlieren, je öfter sie gebraucht werden, an Bedeutung. Hass ist solch ein Begriff. Er wird jetzt so inflationär gebraucht, dass sich Menschen, die mit der jetzigen Politik nicht einverstanden sind, sich fragen: Warum hassen mich andere, nur weil ich eine andere Meinung habe? Weil ich nicht die "richtige" Meinung habe? Ich meine dabei beide Seiten, links wie rechts. Die AfD z.B vertritt einige Dinge die ich nicht teile andere widerum schon. Genauso geht es mir mit dem Rest der Parteien. Wer dabei Hass entwickelt und diesem auch noch verbal oder mit Taten fröhnt, hat sich emotional nicht unter Kontrolle
Liegt der Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" Hass zugrunde? Stammt die Aussage von einem Repräsentanten der AfD? - Wer hasst wen? Wird die AfD gehasst? von wem? unter wessen Anleitung? - Hassen die AfD-Leute Muslime? oder alle Ausländer? - Auch Herr Diez sollte in der Tat ein wenig vorsichtiger mit dem Begriff "Hass" umgehen!

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nineoneone 12.06.2016, 10:55
15. schon wieder...

Wann verstehen die linksgedrehten Medien endlich, dass mit jeden negativen Bericht über die AfD nur weitere Wählerstimmen für selbige generiert werden....

Mich bestärkt das nur das "Richtige" anzukreuzen

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smokerslounge 12.06.2016, 11:06
16. Sehe keinen Hass in der AfD

Ich habe verschiedene Kreisverbände der AfD kennengelernt. Die Mitglieder waren sehr heterogen, durchaus gebildet und besaßen eine angenehme Diskussionskultur. Von Hass habe ich nichts vernommen, weder gegen den politischen Gegner noch gegen Flüchtlinge. Auch im Parteiprogramm könnte ich nichts Hasserfülltes lesen.
Der Hassvorwurf ist genauso langweilig wie die Nazikeule.

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4711_please 12.06.2016, 11:15
17. Sind Konservative prinzipiell faschistoid?

Der Strategiewechsel im Umgang mit der AfD ist gescheitert. Auf einmal wird von „Rechtskonservaitiven“ geredet, da müssten sich ja eigentlich die Konservativen aufregen, dass sie in einem Atemzug mit Rassisten, Völkischen, Klimawandelleugner und Schießbefehlwilligen in einen Topf geworfen werden. Dass die AfD Gabriel an seinen Nazivater erinnert, kann ich gut nachvollziehen.

Es ist nun mal so, dass verschiedene Denkweisen einander nicht begegnen können. Denn wenn ein Nazi meint, dass Breiviks Blutrausch in Norwegen ja ein Beitrag zum Umweltschutz gewesen sei, wegen dem eingesparten CO2, dann gibt es auf der Grundlage der Verfassung keine Möglichkeit sich innerhalb dieses Massenmorddiskurses zu äußern, sondern nur außerhalb. Das sollten diejenigen, die meinen, die AfD müsse bloß entlarvt werden, bedenken. Stellen Sie sich vor, jemand findet Hexenverfolgung ganz toll und argumentiert entsprechend. Sie können da gar nicht auf die Argumente eingehen, denn diese frühneuzeitliche Denke ist mit Ihrer nicht kompatible, hier leben Menschen in verschiedenen Welten, Realitäten, die fiktive Person spricht und denkt in völlig anderen Begriffen. Sie können da nur ihre Welt, Realität, Begrifflichkeit, die Werte, Erfahrungen und Grundsätze erläutern, um Ihre Abscheu und Ablehnung eines solchen Diskurses darzustellen.

Sicherlich macht es generell Sinn die eigenen Grundwerte und ihren Sinn deutlich zu machen, vielleicht macht es in manchen Situationen auch Sinn, die revanchistischen Grundwerte der AfD und anderer Faschistoiden zu entlarven. Unglaublich fand ich allerdings die Einladung zur Diskussion an einen AfD-Vertreter anlässlich der Veranstaltung zum Jahrestag der NSU-Nagelbombe. Vor diesem Publikum braucht die AfD nicht entlarvt zu werden und man lädt in Ausschwitz ja auch keinen Breivik zur Diskussion. Hier hätte ich die Einladung an Vertreter der „Verfassungsschutz“-Behörden sehr viel interessanter gefunden. Die wären zwar nicht gekommen doch so kann man die Forderung nach Diskurspflicht für Staatsdiener daran anschließen, denn das wäre ja gelebte Integration. Anscheinend hat die Leitung des Schauspielhauses kein Gespür für den politischen Umgang mit dem NSU-Terror.

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doomsdaydevice 12.06.2016, 11:16
18. Ich finde den Ansatz falsch

Natürlich geben die meisten AfD Anhänger nur Blödsinn von sich. Sie sind eine Gefahr für die freiheitlich demokratische Gesellschaft. Und sie gefährden die herrschenden Verhältnisse nicht,.Deswegen werden sie auch breiter in den Medien diskutiert als linke Alternativen.
Sie zu ignorieren hilft dennoch nicht. Man muss sie immer ausreden lassen, sonst kann man ihr Weltbild nicht dekonstruieren. Wenn das zu den angesprochenen Ergebnissen führt (Aufzeigen unauflösbarer Konfliktlinien) dann ist das eben so. Aber nur so können dem Wähler auch die Alternativen gezeigt werden, zwischen denen er sich zu entscheiden hat. Was herr Dietz hier vorschlägt hat beinahe Merkel-Style. Ignoranz von dem was es nicht geben darf. Das macht die AfD nur stärker. Was die AfD verhindern kann ist das ausführliche Diskutieren linker Ideen und edamit echter Alternativen.Gern auch mit der AfD.
Aber daran haben weder die bürgerlichen, noch die politischen Eliten und auch große Teile des Medien-Mainstream nicht das geringste Interesse. Denn das würde am Ende nochwas verändern. Dann tut man lieber so als wäre die AfD die einzige Alternative und akzeptiert damit auch, das die Gesellschaft sich irgendwann zwischen verlogener Representanz durch überforderte Heuchler und Faschismus entscheiden muss...wie in der Weimarer Republik. Und das bei unserer Bildungspolitik. Gute Nacht!

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caty24 12.06.2016, 11:16
19. Eine beliebige andere Partei

ob rechts oder links,
die gegen den Massenansturm gewesen wäre
hätte ebenfalls die 15% erreicht.
Es war reiner Zufall.dass,die AFD es aufgegriffen hat.
Lt Spruch "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort"
---.Eine Blaue Anti-Merkel Partei würde den Etablierten weitere 15% kosten.

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