Forum: Kultur
Umgang mit der AfD: Durch den Schlamm des Hasses

Kaum sagt jemand von der AfD etwas Idiotisches, wird er in die Talkshow eingeladen. Das ist reine Diskursromantik. Unsinn bleibt Unsinn, der muss nicht noch mal öffentlich wiederholt werden.

Seite 23 von 26
rpr08 13.06.2016, 12:02
220. Sie könnten....

Zitat von Ostseeland
Es ist zum davonlaufen, langsam gehen den Medien die Begriffe aus um etwas zu beschreiben, zu umschreiben, zu deklassieren. zu verunglimpfen, zu beleidigen. Der deutsche Wortschatz ist begrenzt und die Begriffe verlieren, je öfter sie gebraucht werden, an Bedeutung. Hass ist solch ein Begriff. Er wird jetzt so inflationär gebraucht, dass sich Menschen, die mit der jetzigen Politik nicht einverstanden sind, sich fragen: Warum hassen mich andere, nur weil ich eine andere Meinung habe? Weil ich nicht die "richtige" Meinung habe? Ich meine dabei beide Seiten, links wie rechts. Die AfD z.B vertritt einige Dinge die ich nicht teile andere widerum schon. Genauso geht es mir mit dem Rest der Parteien. Wer dabei Hass entwickelt und diesem auch noch verbal oder mit Taten fröhnt, hat sich emotional nicht unter Kontrolle
...ja mal einen Teil Ihrer hoffentlich wertvollen Freizeit damit verbringen, zu analysieren, wie und wo die Sprache rund um AfD und Xgida begonnen hat, Hass aufzubauen und Andersdenkende zu verunglimpfen und zu bedrohen. Haben "Linke" schon immer "Rechte" verunglimpft? Oder vielleicht umgekehrt? Die AfD hat ja so viele Intellektuelle in ihren Reihen. Wäre ein Thema für eine Doktirarbeit....! Ein Tipp noch.....es gibt genügend "Mehrheitsmedien" speziell im Internet, die Ihrer Meinung näher stehen dürften. Warum lesen Sie nicht die?

Beitrag melden
gruesenko 13.06.2016, 12:02
221. Wiederholungen?

Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn man ihn wiederholt! Rothenburg ob der Tauber ist vermutlich das weltoffenste Städtchen Deutschlands' mit alljährlich zigtausenden Besuchern aus Übersee, Fernost und aller Herren Länder. Auch bin ich der bescheidenen Meinung, dass man keine zwei, de facto inhaltsgleichen, Einleitungen benötigt. Man muss kein Anhänger der AfD sein, um zu realisieren, dass solcher Art Kolumnen (im Vergleich zu einem Jens Bisky im Übrigen so was wie feuilletonistischer "Fall out") nur Opferlegenden befördert. Der prinzipiell gleiche "Duktus", der zum Erstarken der AfD geführt hat. Natürlich muss man gaulandische Volkstümelei entlarven, aber nicht in der Weise, dass man damit gleich wieder die "Auschwitz-Karte" zieht. Suboptimal genial aber die Konsens- und
Antagonismen-Logik: Als wären gegensätzliche Meinungen bis heute nicht die Voraussetzung dafür gewesen, dass überhaupt ein Konsens erforderlich war. Und - Antagonismen nicht zu akzeptieren, wabert da nicht die Intoleranz zwischen den Zeilen herum?

Beitrag melden
WeißteBescheid 13.06.2016, 12:08
222. Thema verfehlt ?

Der Autor hat Recht - über Unsinn reden bringt uns nicht weiter. Wir sollten statt dessen über all das "Positive" reden, dass uns die GroKo zur Zeit beschert: TTIP, Flüchtlingschaos, Banken-/Griechenlandrettungen, Sozialabbau, Wählerbeleidigungnen, etc.

Beitrag melden
felsen2000 13.06.2016, 12:10
223.

Warum nur habe ich den Eindruck, dass Herr Diez selbst -ich zitiere wörtlich- "im Schlamm des Hasses" steckt?

Beitrag melden
WeißteBescheid 13.06.2016, 12:15
224. Stimmt !

Bitte weniger AfD, statt dessen mehr CDU, SPD, etc. zum Bsp. warten wir ALLE noch auf eine Kommentierung/Kolumne über Dr. Schäubles Äusserung bzgl. der Inzucht und Degenerierung europäischer Völker, falls keine Masseneinwanderung zugelasen wird.

Beitrag melden
turbomix 13.06.2016, 12:23
225.

Zitat von ronni123456
Was würden Sie nur machen, über was würden Sie schreiben, gäbe es die AFD nicht?
Ist doch klar Dummie, er würde über was anderes schreiben!

Beitrag melden
cabeza_cuadrada 13.06.2016, 12:27
226. politische Diskurse sind nicht notwendig

Zitat von charlybird
weiterhin auf der gedanklichen Gegenfahrbahn , man sei vom linksextremen Mainstream in Form von Politikern und Medien umzingelt, die keinen oppositionellen Spielraum mehr zulassen und deshalb sei die AfD so eine wichtige und schlaue Alternative. Dass diese Partei dabei extreme Rechtstendenzen aufweist, weit über einen Konservatismus hinausgehend und offenen Rassismus pflegt, scheint dabei nicht zu stören. Dass sie aber obendrein vollkommen antisozial eingestellt ist und überhaupt keine innerstaatlichen Konzepte hat, wie zB. mehr Sicherheit überhaupt zu finanzieren ist, da man massiv Steuern senken will, wird auch nicht groß angesprochen. Und das sie ein Gesellschaftsmodell proklamiert, dass in etwa die 50/60er Jahre widerspiegeln, ist einfach nur noch bizarr. Erstaunlich ist dabei, dass auch noch akademisches Personal diesen Anachronismus verbreitet. Leider zündeln sie dabei äußerst gefährlich, wie die vielen Lunten bei Asylbewerberunterkünften zeigen. Man kann diesen Versuch einer Partei entweder ignorieren oder sie eben erfolgreich in politischen Diskursen entlarven. Ich bin für letzteres, denn Ignoranz würde weiteren Zulauf forcieren, so traurig das eben auch ist.
Ich bin mir sicher, sehr viele AfD Wähler wollen die AfD gar nicht "an der Macht" sehen. Die Wahl erfolgte bei vielen sicher aus Ohnmacht und Ablehnung der aktuellen Politik und deren Entscheidungen. Die Frage ist doch vielmehr, was ist die Alternative zur AfD? Es gibt keine. Fast alle Parteien rennen der GroKo hinterher. Wen bitte soll man denn wählen wenn man die aktuelle Politik ablehnt? Würde die CSU bundesweit antreten könnte die AfD einpacken. Aber selbst die CDU wird bei dem linken Mainstream ja schon in die rechtsradikale Ecke gestellt. Es ist zum Verzweifeln.....

Beitrag melden
turbomix 13.06.2016, 12:31
227.

Zitat von horst-peeter
Ich gut. Herr Dietz könnte ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und offen zugeben, dass er linksradikal und nicht an Konsensus interessiert ist. Stattdessen meint er immer noch, Vertreter des wahren (natürlich linken) Volkswillens und im Vollbesitz des einzig richtigen "Konsens" zu sein, den alle zu teilen haben. Ein Schelm, wer Parallelen zur AfD erkennt. ;-)
Meine Güte "horst-peeter", was für ein rechtsradikaler Zeitgenosse sind Sie denn? Nicht Rechts zu sein ist für Sie schon linksradikal? Nach Ihrer Lesart sind dann also 90% der deutschen Linksradikale? ich würde das begrüßen.

Beitrag melden
zeisig 13.06.2016, 12:35
228. Jedem demokratischen Land sein politisches Spektrum !

Jeder Bürger hat das Recht zu wählen. Von Links bis Rechts. So ist das in ganz Europa. In ganz Europa? Nein ! Ein großes Land nimmt sicht aus von dieser demokratischen Grundregel und stigmatisiert die Rechten. Dieses Land heißt Deutschland. Dort wird man täglich medial in den Senkel gestellt, in die Schmuddelecke gedrückt. In Resteuropa ist es es völlig normal, daß es ein politisches Spektrum gibt. Ein Spektrum reicht normalerweise von links bis rechts. In Deutschland verläuft die political correctness-Linie von links außen bis zur CDU. Unmöglich das! Nicht einmal die CSU kann ich wählen als Nichtbayer. Was bleibt als Alternative für einen konservativen Mann der Mitte wie mich? Ich sag's lieber nicht. Ich will mich ja nicht unmöglich machen. Schon traurig, das alles.

Beitrag melden
rpr08 13.06.2016, 12:35
229. ja....

Zitat von Drscgk
und geht durch den globalen Schlamm des Hasses, weil sie auf das grundlegend falsche Prinzip programmiert ist. Programmiert ist auf das vollidiotische Prinzip der Konkurrenz. Obwohl uns die Natur seit Jahrmillionen vorführt, dass Entwicklung nur mit Kooperation der Wesen untereinander funktionieren kann, wie wir an den Lebensgemeinschaften Wald, Meer, Fluss, Luft, Bergland und Flachland usw. sehen und erleben können, die alle mitnichten auf Konkurrenz funktionieren, sondern ausgeprägte Lebensgemeinschaften der Symbiose sind. Von Symbiose existiert in den globalen und in den lokalen "Lebensgemeinschaften" des Westens keine Spur mehr.
...genau so ist das. Vielen Dank für den Kommentar. Deshalb reagiere ich z. B. im Kleinen wie im Großen manchmal allergisch auf Meinungen, die ihr Heil in Konfrontation, Abgrenzung, Ausgrenzung, Begrenzung oder dem Rütteln an humanistischen Prinzipien suchen. Es gibt zumindest bislang nur diese eine Welt, in der wir als Spezies Mensch gemeinsam überleben könnten, wenn wir das Thema "Überleben" gemeinsam angingen....., Leider wollen viele Menschen - nicht nur hier - das nicht, weil sie sich für wichtiger oder lebenswerter oder klüger halten oder einfach weil sie egoistisch sind, geizig, (religiös oder nationalistisch) verblendet oder zu steuerbelastet...oder zu lügengepresst...oder zu linksgrünversifftvergewaltigt....oder....so.....ja ...leider...

Beitrag melden
Seite 23 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!