Forum: Kultur
Umwelt-Demos: Verbrecherinnen für die gute Sache
SASCHA STEINBACH/ EPA-EFE/ REX

Den Kampf für Klimaschutz führen vor allem Frauen und Mädchen an. Das liegt nicht nur daran, dass sie sich mehr um die Erde sorgen als Männer und Jungs - es ist das Ergebnis eines Lernprozesses. Und der muss noch weiter gehen.

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abschoepfer 25.06.2019, 17:26
1. Traurig

Wie eine Gesellschaft vor die Hunde geht. Erst werden Straftäter zu Aktivisten und schließlich wird uns mitgeteilt, dass sie die Straftaten zu unser aller Rettung begehen. Wieso gibt es noch Wahlen. Führen wir doch das Faustrecht wieder ein. Kompromisse oder einen Konsens brauchen wir dann nicht mehr.

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spon_4_me 25.06.2019, 17:28
2. Ein Evolutionsbiologe

würde die hohe Präsenz von Frauen beim Zukunftsthema Bewältigung des Klimawandels u.a. damit erklären, dass Frauen viel mehr in das zur Welt-Bringen der nächsten Generatiin investieren müssen als Männer und daher für sie hier mehr auf dem Spiel steht. Es ist schade, dass Feministen wie Frau Stokowski so selten wissenschaftliche Zusammenhänge nutzen, um ihre Argumente zu unterstützen. Vielleicht kennen sie sie nicht, vielleicht trauen sie ihnen nicht über den Weg. Es würde in meinen Augen manche Debatte fruchtbarer machen. Das Engagement anderer Randgruppen (wenn man denn Frauen mit einem Bevölkerungsanteil von 51% tatsächlich als Randgruppe bezeichnen mag) ist hingegen weder erwartbar noch der Sache besonders förderlich. Es mag Spaß machen, am Schreibtisch Allianzen aus Frauen, Homosexuellen, religiösen und ethnischen Minderheiten sowie an der Armutsgrenze Lebenden zu konstruieren. Praktisch sollte einem nach kurzem Nachdenken klar sein, dass man damit nur vordergründig der Sache dient, tatsächlich aber Gefahr läuft, den Diskurs zu verzetteln und verwässern.

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Toleranter Demokrat 25.06.2019, 17:57
3. Ein guter Grund

Ein guter Grund, warum Robert Habeck als Kanzlerkandidat "gehandelt" wird und nicht Frau Baerbock, könnte darin liegen, dass man es ihr nicht zutraut. Und zwar ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. So was soll es geben.

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mark.muc 25.06.2019, 18:19
4. Der Penis und der Klimawandel

Zitat:Es ist nicht schön mitanzusehen, aber aus sozialwissenschaftlicher Perspektive interessant, dass die Anfeindungen gegen Greta Thunberg oder andere aus der Klimaschutzbewegung meistens von älteren Herren aus konservativen und rechten Ecken kommen.
Ich dagegen würde einfach , sie kommen aus der rechten und konservativen Ecke und in dieser tummeln sich auch viele Frauen. Helmut Kohl wurde vor allem von Frauen gewählt und hat zu einer langen Stagnation in den meisten Politikbereichen geführt. Im Grunde ist bei Frau Merkel zumindest in Sachen Klimaschutz ja genau dasselbe. Deshalb ergänze ich noch: Es ist nicht schön mitanzusehen, aber aus sozialwissenschaftlicher Perspektive interessant, dass es bei jedem Thema immer wieder zu sexistischen Anfeindungen gegen ältere Männer kommt, meistens von Feministen (+ innen, + divers+ unentschieden...), die Frauen rückwärtsgewandter Weise immer wieder als hilflose Opfer darstellen. Zudem: bei aller Achtung vor Greta Thunberg. Sie ist nun wirklich nicht die einzige Person, welche sich für Klimaschutz einsetzt (auch viele alte weiße Männer). Ihre starke Medienpräsenz erklärt sich auch durch ihr Alter und ihr Geschlecht. Das ist ein wenig schrägt, hat aber eine positive Wirkung. Falls sich der Klimawandel noch irgendwie mildern lässt, dann wird man ganz sicher ganz viele alte weiße Männer brauchen: Ingenieure und Naturwissenschaftler. Mit Theorien a la: "der real nicht existente Penis (weil nur gesellschaftlich konstruiert) habe den Klmawandel erzeugt wird man nicht weit kommen. Tatsächlich ist ein Artikel dieses Inhaltes in einer der einschlägigen sog. wissenschaftlichen Zeitschriften der sog. Gendertheorie erschienen.

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Knacker54 25.06.2019, 18:21
5. DAS ist so nicht ganz richtig:

Zitat SPON: "Ende Gelände"-Demonstration am 22. Juni: Auf beiden Seiten vor allem Frauen"
Ich war da! Bei "EG" war es etwa 50:50, bei der Polizei waren eindeutig mehr (kräftige, starke) Männer.
Ich weiß nicht, was das soll. Wir Klimaschützer von EG und FFF und anderen Organisationen sind in erster Linie in unserem Anliegen zuerst einmal solidarisch allen gegenüber, die dieses Anliegen unterstützen.
Warum Sie jetzt hier einen Geschlechterproporz anmahmen oder versuchen ein Zerwürfnis zu provozieren, verstehe ich nicht - zumal es natürlich auch gar nicht darum geht, ob da nun mehr Männlein oder Weiblein sind!
Hauptsache: Wir sind viele und werden immer mehr!

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frank.huebner 25.06.2019, 18:26
6. Mir fehlen kritische Fragen

Bei dem ganzen Hochgejubele der "Klimaaktivisten" (die in diesem Falle auch Straftäter sind, egal, ob sie für eine gute Sache einstehen) fehlen mir kritische Fragen: Wie leben die "Aktivisten" im normalen Leben? Ich hoee, sie verzichten auf das Auto, Handys, Flugreisen etc. Wie sehen sie es selbst mit der Rechtmäßigkeit? IN der Bild stand, dass sie einen Landwirt verhöhnten, weil der sich über großen Fluschaden seiner Ernte beklagte. Zitat: Deine Möhren sind uwichtig, wenn es ums Klima gaht!
Wie stellen sich die Aktivisten eine klimafreundlche Energiewende denn nu vor? Mit umsetzbaren Ideen, nicht mit Wohlfühlparolen der Grünen? Das wird alles nicht hinterfragt. Hauptsache, es sind "Klimaaktivisten" (für ich schon jetzt das Unwort des Jahres).

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dasfred 25.06.2019, 18:28
7. Frauen waren schon immer dabei

Sie waren im Widerstand gegen die Nazis dabei, beim Trümmer wegräumen, beim Kinder, Alte und Kranke pflegen, beim Widerstand gegen den Nato Doppelbeschluss, gegen Atomkraft, beim Kampf für bessere Arbeit, bessere Kitas und Schulen. Eben diese eine Sorte Frauen. Und dann gibt es noch die Frauen, die bei jedem Sommerschlussverkauf in der vordersten Front standen, die sich der rundum Versorgung durch den Gatten hingegeben haben. Aber ich will Frau Stokowski das Thema nicht madig machen. Natürlich ist es wunderbar, dass die Frauen jetzt mittendrin statt nur dabei sind. Nun ist es aber auch Zeit, aktiv zu gestalten.

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apst 25.06.2019, 18:29
8. Ich weiß,

...gleich geht das Bashing wieder los:
Vielleicht engagieren sich mehr Frauen als Männer für den Klimaschutz, da Männer eher rational als emotional mit Sachthemen umgehen. Zudem ist das Interesse von Männern in naturwissenschaftlichen Themen größer und somit sehen Männer eher den Umweltschutz als Thema als den irrationalen Klimaschutz (wie will man das Klima vor sich selbst schützen?)

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ismirwurscht 25.06.2019, 18:30
9. Tja

Als Mann muss ich sagen, das Frauen im Schnitt oder statistisch gesehen einfach die vernünftigeren Menschen sind. Warum auch immer - ist nicht in Stein gemeißelt. Aber letztlich ist es halt einfach derzeit so. Alleine deswegen hätte ich gerne wesentlich mehr Frauen in der Politik. Männer sind im Schnitt irgendwie dümmer und nicht weitsichtig.

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