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Umwelt-Talk bei "Maischberger": "Wenn wir die Autos loswerden, das wäre gut"
DPA

Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen über den "Glaubenskrieg ums Auto": Journalist Poschardt gab den Asphalt-Cowboy, FDP-Vize Kubicki sorgte mit einem Kerzen-Beispiel für den Schlagabtausch des Abends.

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vicy1404 14.02.2019, 09:05
20. E-Autos...

sind schon vor mehr als 100 Jahren krachend gescheitert. Die Probleme von damals sind immer noch da: Überschaubare Reichweite
Lange Ladezeiten
Hohe Herstellungskosten
Schwerer Akku
Ungeklärte Probleme bei der Entsorgung
Für eine vernünftige Diskussion sollte man unbedingt alle Umweltkosten eines Autos mit einbeziehen - also von der Produktion bis zur Entsorgung des letzten Teils!
Vielleicht sollten in Stuttgart O-Busse, Akku-Busse oder gar mal Straßenbahnen Einzug halten... Was aktuell dort vollzogen wird ist eine Enteignung des kleinen Mannes... Eine Familie kann ihr fünf (!) Jahre altes Auto nicht mal vor der Haustür parken!!! Wo bleibt da der Sachverstand!!!

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lg73 14.02.2019, 09:07
21. Prima E-Mobilität

Die meisten Städte in Deutschland hatten bis in die 50er Jahre eine prima E-Mobilität - man konnte bis in jede Ecke mit der Tram fahren. Und die Leute waren trotzdem wirtschaftlich erfolgreich, man glaubt es kaum! Die von den Amis kopierte Auto-Fixierung hat diese Infrastruktur jedoch nahezu restlos zerstört, sie wurde dem heiligen Automobil geopfert. Auf Dauer wird die Menschheit nicht darum herum kommen, von der Verbrennung fossiler Brennstoffe abzukehren.

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spiegelleser987 14.02.2019, 09:13
22.

Heute kam in den Radionachrichten der Hinweis, dass man morgen keine Taxis mehr bestellen kann. Die sind morgen überlastet. Deshalb soll man es bereits heute tun. Wer ein Auto hat, hat noch Glück und kommt zur Arbeit.Morgen ist der ÖPNV angeschafft. Wer zur Arbeit will (oder muss) braucht ein eigens Auto. Und wer am Freitag Nahrungsmittel für das Wochenende kaufe will, hat auch Pech.

Die Taxifahrer in Berlin werden sich freuen, endlich wieder etwas zu verdienen. Eine neue kommunale Taxifirma hat den anderen Taxifahrern die Arbeit weggenommen und so das Einkommen runtergesetzt. ... kam vor etwa 2 Wochen in Zeitungen.

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Christoph 14.02.2019, 09:13
23.

Zitat von fahrgast07
Nicht das Auto ist das Problem. Sondern unser verrückter Umgang damit.
Das eigentliche Problem besteht fast ausschließlich in der Konzentration von Arbeitsplätzen an zu wenigen Orten. Und es führt noch zu ganz anderen weiteren Problemen als nur zu mehr Autoverkehr.

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zzzzxy 14.02.2019, 09:14
24. kettcar!

das einzig umweltfreundliche, da keine energie und ressourcen für millionen von batterien draufgehen.
dann wären auch meine 20 kilometer in die arbeit endlich was wert, fitnesstechnisch.

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a.vollmer 14.02.2019, 09:14
25. Gefährliche Vereinfachung

Stickoxide ist kein einzelner genau bestimmter Stoff, sondern eine ganze Stoffgruppe. Und sie mit einem gemeinsamen Grenzwert über den Kamm zu scheren ist gefährlich. Am Ende werden dann die harmloseren Stickoxide vermieden, weil sie einfach zu vermeiden sind. Am Ende steht vielleicht eine grenzwertunterschreitende Menge der gefährlichsten Stickoxide.

Aber eine differenzierte, sachliche und lösungsorientierte Diskussion kann man beim gegenwärtigen Populismus-Rat-Race nicht erwarten.

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almeo 14.02.2019, 09:16
26.

Zitat von Andraax
Ich fand die Argumentation von Herrn Ivankovic, er brauche das Auto weil er vor der Arbeit 3 Stationen mit seinen Kindern anfahren müsse, schon reichlich peinlich. Wie kommen denn Kinder von Leuten die sich kein Auto leisten können in die Schule oder Kita? [...]
Naja, ich kann das schon verstehen. Ein Auto spart hier unglaublich viel Zeit und Nerven, das sollte man nicht einfach so vom Tisch fegen. Gerade wenn die Kids halt noch zu klein sind für den Bus oder der Tag am Ende eben doch eher acht oder neun Stationen für Papi oder Mutti hat. Die Frage ist da aber eher, wieso man da einen 2,5 Tonnen SUV für nehmen muss. Theoretisch reicht für den Stadtverkehr ja ein Fahrzeug der ersten Twingo-Generation völlig aus. Ob der dann nun einen E-Motor oder einen kleinen Drei- oder vielleicht sogar nur Zweizylinder an Bord hat, wäre ja fast schon egal. Da fokussiert man sich aktuell sehr extrem darauf, Autos ganz weg oder gegen E-Fahrzeuge zu ersetzen, die es ja großteils so noch gar nicht am Markt gibt. Würde man den Stadtbewohnern mit vielen Stationen aber wenigen Kilometern kleinere Autos schmackhaft machen, wäre ja schon viel geholfen...

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benmartin70 14.02.2019, 09:28
27.

Zitat von djssss
bis der absurde Hype E-Mobilität entzaubert wird? Solange noch ein einziges fossiles Kraftwerk am Stromnetz ist, ist der Betrieb von E-Autos sinnfrei, fossiles Gas oder Öl direkt im Verbrenner-Auto zu verfeuern, ist allemal effizienter und umweltschonender (mit neuen 6d-Autos).
Es ist effizienter Million KFZ mit entsprechender Technik auszustatten als einige Kraftwerke mit entsprechender Technik? Sicher doch......

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ey-du-alex 14.02.2019, 09:32
28. erst die Alternative, dann die "Abschaffung"

Gesetzt dem Gedanken, dass wir uns vom Automobil verabschieden müssten. Können wir dann demnächst nur noch "nebenan" arbeiten, weil der Nahverkehr noch nicht die Fähigkeiten und Kapazitäten hat um (fast) alle Pendlerwege abzudecken?
Wo sind die "Diesen-Park&Ride"-Modelle für die Verkehrsverbotszonen? (als Beispiel)

Außerdem ist es grundsätzlich äußerst perfide, einen EURO5 wenig schmutzigen Motor auszuschließen, wenn ein EURO3 schmutzigerer Motor fahren darf?

Und ganz nebenher, hört auf Autos als sauber zu bezeichnen. Die einen sind allenfalls weniger schmutzig als die anderen.

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zeisig 14.02.2019, 09:44
29. Hybrid heißt die Lösung.

Warum spricht niemand mehr von Hybrid ? Warum spricht man immer nur von entweder, oder? Entweder Verbrenner oder Elektro. Das muß nicht sein. Elektro in der Stadt hielte die Städte sauber, und außerhalb fährt man mit Benzin oder Diesel. Dann würde auch die Frage "Reichweite" und "wo soll der viele Strom herkommen?" wesentlich leichter zu beantworten sein.

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